13. November 2017

Stark gespielt und trotzdem nicht gewonnen

 

(soz) HSG St. Leon/Reilingen wartet weiter auf Punkte - TSG Wiesloch jetzt endgültig unter den Spitzenteams

 

Die TSG Wiesloch hat sich durch das 29:26 beim HSV Hockenheim endgültig in der Spitzengruppe der Handball-Badenliga etabliert. Dabei entschieden die Gäste durch einen Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit die Partie, als Hendrik Wagner einen beruhigenden 21:17-Vorsprung herauswarf. Beim 26:20 kurze Zeit später war das Ding gelaufen. Wiesloch liegt auf Platz drei und empfängt am Samstag im Spitzenspiel den Zweiten Stutensee.

TSG Wiesloch: Wagner 8, van de Locht 7/1, F. Sauter 5, Ganshorn, Ruß je 3, Maier, Dutzi, Meudt je 1.

 

Dagegen wartet die HSG St. Leon/Reilingen weiterhin auf die ersten Punkte: Beim 23:29 gegen Tabellenführer Neuenbürg machte aber eine Aufholjagd Mut für die kommenden Wochen. 4:10 lag St. Leon zurück, es bahnte sich gegen den bärenstarken Aufsteiger ein Debakel an. Beim 19:20 und 22:23 waren die Gastgeber allerdings wieder dran – doch durch Unkonzentriertheiten kassierte St. Leon die neunte Niederlage im neunten Spiel. Co-Trainer Lansche: "Schade, wir haben in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gezeigt, das wieder nicht belohnt wurde. Die Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet, so dass gegen Spielende die Konzentration etwas fehlte. Aber wir haben gezeigt, dass wir es können."

HSG St. Leon/Reilingen: Krepper 6, Kikillus, Scholl je 5, Decker 3/2, Menger 2, Schmitt, Lechner je 1.