Die Arbeitstagung der Jugend des Handballkreises Heidelberg findet statt am 01.02.2019 in Wiesloch


Vorschau: Mittwoch den 16.01.2019

Malschenberg ohne Ruß

Handball: Trainer des Landesliga-Spitzenreiters hört auf

 

Heidelberg (soz) Mini-Programm wegen der Weltmeisterschaft im eigenen Land: Auch an diesem Wochenende steigen nur wenige Spiele im Kreis-Handball. Dabei hat der Verbandsligist TSG Dossenheim seine wohl letzte Chance, doch noch Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen. Dafür ist allerdings ein Sieg des letztjährigen Vize-Meisters gegen den Tabellen-Vierten Walzbachtal notwendig.

 

Verbandsliga Männer, Sonntag, 17.30 Uhr: HG Königshofen/Sachsenflur – HSG Ettlingen/Bruchhausen, 18 Uhr: TSG Dossenheim – HSG Walzbachtal.

 

Ohne Christian Ruß startet Landesliga-Tabellenführer TSV Malschenberg in die Rückrunde. Der Trainer gab kurz vor Weihnachten aus privaten Gründen seinen Rücktritt bekannt. Malschenberg wird die nächsten Monate von André Stephan (bisher schon der Assistent von Ruß) sowie Bernd Kippenhan (Vorgänger der beiden) trainiert. Die erste Aufgabe ist heikel, geht es doch zum Nachbarn TSG Wiesloch 2. An die Badenliga-Reserve hat Malschenberg keine allzu guten Erinnerungen: „Ich weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal dort gewonnen haben“, meint Stephan.

 

Doch Malschenberg, das zur Vorbereitung ein Testspiel bestritt (Unentschieden in Odenheim), geht ohne Druck in die Rest-Saison. „Unser Ziel war und ist nicht der Aufstieg“, sagt Stephan. „Wir wollen weiterhin realistisch bleiben und Spaß haben. Für uns ist es eine ungewohnte Situation, so früh sorgenfrei zu sein.“

 

Stephan berichtet von einer Euphorie in der Mannschaft: „Mit viel Spaß wir trainieren, ist schön anzusehen. Das war in der Vor-Saison noch anders, weil wir damals lange gegen den Abstieg spielten.“

 

Landesliga Männer, Sonntag, 17 Uhr: TV Mosbach – SV Waldhof Mannheim, 18 Uhr: TSG Wiesloch 2 – TSV Malschenberg.

 

Badenliga Männer, Sonntag, 16.30 Uhr: TSG Plankstadt – HC Neuenbürg.

 

Badenliga Frauen, Sonntag, 15 Uhr: TV Schriesheim – TV Brühl.

 

Landesliga Frauen, Sonntag, 16 Uhr: TSG Wiesloch 2 – SG Schwarzbachtal.

 

1. Kreisliga Männer, Sonntag, 17.30 Uhr: SC Sandhausen – TSV Wieblingen 2.

 

4. Kreisliga Männer, Sonntag, 15.30 Uhr: SC Sandhausen 2 – TSV Wieblingen 3.

 

1. Kreisliga Frauen, Sonntag, 16.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – SG Walldorf 2.


Liga-News:

Verbandsliga & Badenliga:

Beeindruckende Eppelheimer

Handball-Verbandsliga: Durch 25:16 in Neuthard jetzt Tabellenführer – Ba/Mü verliert Spitzenspiel in der Frauen-Landesliga

 

Heidelberg. Der TV Eppelheim schnappte sich durch das überzeugende 25:16 beim bisher so heimstarken Aufsteiger TV Neuthard die Tabellenführung in der Handball-Verbandsliga. Der Grundstein wurde bereits in der ersten Halbzeit gelegt, als Eppelheim ab der 20. Minute (5:6) bis zur Halbzeit keinen Gegentreffer mehr zuließ und auf 5:11 davonzog.

 

Nach Wiederbeginn ein ähnliches Bild: Eppelheim vergrößerte seinen Vorsprung auf 8:14, geriet auch in der Folgezeit nicht mehr in Gefahr. Zwar verkürzte Neuthard trotz doppelter Unterzahl noch einmal auf 13:18 – aber das war es dann auch schon. Trainer Robin Erb wechselte munter durch, so dass alle Spieler Einsatzzeit bekamen.

 

Nach dem Spiel zeigte sich der Eppelheimer Coach sichtlich erleichtert: „Das war nach der kurzen Vorbereitung auf die Rückrunde nicht zu erwarten. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Jeder hat sich nahtlos ins Kollektiv eingefügt, das zeigt auch unsere ausgeglichene Torverteilung. Aber für das nächste Heimspiel gegen Rot sollten wir noch mehr aus uns herauskitzeln, da müssen wir unbedingt noch eine Schippe drauflegen.“ Das bestätigte auch Co-Trainer Sebastian Dürr: „Die Aggressivität in der Abwehr hat mir schon sehr gut gefallen. Aber im Angriff hapert es noch, in 14 Tagen sieht das sicher ganz anders aus.“

 

Ein wichtiger Sieg gelang auch dem TSV Wieblingen. Im Kampf gegen den Abstieg besiegten die Heidelberger Schlusslicht HG Königshofen/Sachsenflur 33:18. Von Beginn an dominierte Wieblingen: Schnell stand es 6:1 (10.), das vor allem auf den gut aufgelegten Janis Jung im Tor und den treffsicheren Rechtsaußen Maurice Pape zurückzuführen war. Über 12:2 (18.) und 16:5 (26.) hatte Wieblingen die Partie bereits zur Halbzeit (18:7) entschieden. Erfolgreichster Torschütze des Spiels war wieder einmal Rückraum-Ass Marco Widmann mit elf Treffern.

 

Die SG Bammental/Mückenloch verlor nicht nur das Spitzenspiel bei der HSG Bergstraße 19:27, sondern auch noch die Tabellenführung in der Frauen-Landesliga an den Gegner. Nur bis zum 8:8 hielt die neuformierte Spielgemeinschaft mit, geriet allerdings schon bis zur Pause 9:15 in Rückstand. Auch in der zweiten Halbzeit stand Ba/Mü auf verlorenem Posten, verzweifelte an der starken Defensive der HSG: 10:20 (40.) und 15:24 (51.) waren die Zwischenstände in einer überraschend einseitigen Partie. Trainer Wolfgang Hell war sichtlich enttäuscht über die erste Saison-Niederlage, verspricht aber Wiedergutmachung beim Rückspiel, das bereits in zwei Wochen in der heimischen Elsenzhalle stattfindet: „Da werden wir ein anderes Gesicht zeigen.“


„Rot war cleverer“

(soz) 22:18-Sieg im Verbandsliga-Derby beim TSV Malsch – Wieblingens Widmann erzielt 17 Tore

 

Heidelberg (soz) Christian Koch schüttelte den Kopf und trauerte der vergebenen Chance hinterher. „Wenn wir auch nur annähernd unsere Leistungen der letzten Woche wiederholt hätten, wäre viel mehr möglich gewesen“, sagte der Trainer des Verbandsligisten TSV Malsch nach dem 18:22 gegen den TSV Rot.

 

Klar, das Nachbarschafts-Duell ist das Spiel des Jahres für die Mannschaft vom Letzenberg. Doch Koch musste erkennen: „Rot war am Anfang und in der entscheidenden Schlussphase besser.“ Und wurde so seiner Favoritenrolle gerecht. Die Gäste spielen um die Meisterschaft, Malsch steckt im Abstiegskampf. Doch im Hinspiel hatte Malsch dem Favoriten Paroli geboten, zuletzt wurde Vize-Meister Dossenheim eindrucksvoll besiegt.

 

In dieser Partie machte nur die Abwehr eine gute Partie. „Wann hältst du Rot mal auf 22 Tore?“, fragt sich Koch zurecht. „Aber am Ende war das zu wenig, um zu bestehen. Im Angriff waren wir viel zu statisch. Außerdem hat uns Rots Torwart Yannick Steger zur Verweiflung gebracht.“ Gleich drei Siebenmeter vergab der TSV – zu viel an diesem Abend.

 

Die Gäste führten schnell 2:7, zur Pause, beim 6:9, war trotzdem noch lange nichts entschieden. Siehe da: In der 51. Minute erzielte Malschs Rückraum-Ass Christian Breitenstein den 15:15-Ausgleich. Doch ausgerechnet der Ex-Malscher Steffen Wacker sorgte mit zwei Toren in Folge zum 15:18 (57.) für die Vorentscheidung. „Rot war in dieser Phase einfach cleverer“, erkannte Koch.

 

Der TV Eppelheim, der mit Leutershausen und Rot die Vorrunde der Verbandsliga dominierte, ging beim ersten Rückspiel der Saison gegen die HG Königshofen/Sachsenflur so entschlossen ans Werk, dass dem Gegner schon bald Hören und Sehen verging und er nach einem deprimierenden Halbzeitstand von 22:8 schließlich mit 39:19 geschlagen die Heimreise ins Taubertal antreten musste.

 

Nach einem gelungenen Start des TVE (4:1) kamen die Gäste noch einmal auf 6:4 heran. Doch dann war es mit ihrer Herrlichkeit zu Ende, denn erst beim 12:4 gelang ihnen der nächste Treffer. Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte. Die Hausherren erhöhten Zug um Zug erst auf 30:12, hatten beim 33:13 erstmals 20 Tore Differenz zwischen sich und den Gegner gelegt – ein Abstand, der dann auch am Ende des Spiels noch Bestand hatte.

 

Herausragend war der schnelle Linksaußen Domenic Sauer, der mit Kontern und Trickwürfen den gegnerischen Torwart mehrfach düpierte und neun Treffer erzielte. Die Trainer waren diesmal so entspannt wie selten. Robin Erb meinte hoch zufrieden: „Das war die Antwort, die ich mir nach unserem letzten schwachen Spiel erwartet habe, Konzentration und Entschlossenheit von der ersten Minute an." Und Sebastian Dürr ergänzte: "Die Körpersprache hat gestimmt, unsere Abwehr hat den gegnerischen Angreifern schon früh den Schneid abgekauft."

 

Schützenhilfe im Meisterkampf bekamen Rot und Eppelheim vom TSV Wieblingen. Die Heidelberger besiegten den Mit-Favoriten TG Eggenstein 29:27. Überragend dabei: Regisseur Marco Widmann mit 17 (!) Toren – er schaffte dabei das Kunststück, alle zehn gegebenen Siebenmeter zu verwandeln. Wieblingen setzte sich gegen Ende der ersten Halbzeit auf 13:10 ab, erzielte gleich nach Wiederanpfiff drei schnelle Treffer zum vorentscheidenden 16:10 (36.). Erst gegen Ende der Partie kam Eggenstein wieder bedrohlicher heran (28:26, 59.) – zu spät.

 

Ohne ihren Spielertrainer Nicolai Elfner musste die TSG Dossenheim einen Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze hinnehmen: Das 23:33 bei der TGS Pforzheim 2 tut weh. In der ersten Halbzeit hielt die TSG noch mit (14:13), danach brachen alle Dämme. Bis zur 40. Minute führte Pforzheim bereits mit 21:16.


Oberliga Männer/Frauen:


Niederlagen für St. Leon und Nußloch

 

soz. Bittere Niederlage für die SG Nußloch: In der Baden-Württemberg-Liga der Frauen gab’s für den Aufsteiger ein 23:24 zuhause gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim. Die ersten 20 Minuten gestalteten sich ausgeglichen, danach gelang Nußloch zehn Minuten kein Treffer. Unerwartet hoch lag die SG zur Pause 9:14 zurück.

 

Die Gastgeberinnen sind allerdings für ihre Aufholjagden bekannt. Selbst hohe Rückstände haben sie – auch in dieser Saison – schon in Siege verwandelt. Das sah auch dieses Mal so aus: Innerhalb von fünf Minuten gelang der 15:15-Ausgleich. Beim 22:21 führte Nußloch sogar – aber in der Schlussphase war Nußloch zu unkonzentriert und vergab mehrfach die Chance zum Ausgleich oder gar zum Sieg.

 

Auch die Frauen-Mannschaft der HSG St. Leon/Reilingen musste sich geschlagen geben. Im Spitzenspiel gegen die Schozach unterlagen die Gastgeberinnen 24:29. Lediglich zu Beginn führte St. Leon (6:3), dann übernahmen immer mehr die abgezockten Gäste das Zepter. Sie führten zur Pause 9:12, später 12:15 und 17:20. Beim 21:22 hatte die tapfer kämpfende HSG plötzlich doch wieder die Möglichkeit zur Wende. Doch eine Auszeit der Gäste, die zum engen Favoritenkreis auf den Aufstieg zählen, nahm den Schwung. Trainer Sascha Kuhn war trotz allem nicht enttäuscht: „Eine gute Leistung hat diesmal leider nicht ausgereicht. Leider haben wir einen Tick zu viel technische Fehler in den entscheidenden Situationen gemacht. Wir müssen aber auf keinen Fall die Köpfe in den Sand stecken, sondern in der letzten Konsequenz abgezockter agieren.“

 

Badenligist TSG Wiesloch verlor bei Tabellenführer HG Saase 29:36. Dabei sah es zu Beginn noch gut aus: 6:2 lag Wiesloch in Führung. Selbst zur Pause (18:16 für Saase) hatte Wiesloch noch Tuchfühlung mit dem Favoriten. Doch Fehler im Aufbauspiel und Inkonsequenz in der Abwehr-Arbeit führten schnell zu einem entscheidenden Fünf-Tore-Rückstand (19:24).


Bessermacherin Strienz verlässt Nußloch

(soz) Frauen-Viertligist gewinnt gegen St. Leon, verliert aber seine Trainerin

 

Nußloch (soz) Während die hochambitionierten Männer den Verantwortlichen der SG Nußloch große Kopfschmerzen bereiten und nach der Derby-Blamage gegen Großsachsen auf den fünften Platz stürzten, machen die Frauen richtig Spaß. Das 26:25 im Nachbarschafts-Duell gegen die HSG St. Leon/Reilingen ist der vorläufige Höhepunkt einer beeindruckenden Aufholjagd. „Zurzeit sind die Frauen top und die Männer flop“, reimt Geschäftsführer Manfred Gspandl treffend. „Wir sehen jetzt, dass die Mannschaft das Potenzial für die Baden-Württemberg-Liga hat.“

 

Zu Beginn der Saison lag Nußloch lange Zeit sieglos auf dem letzten Platz. Doch nach der Rückkehr mehrerer Leistungsträgerinnen sind die Aufsteigerinnen ein ernst zu nehmender Gegner geworden, die nach acht Punkten aus sechs Spielen den Anschluss ans untere Mittelfeld hergestellt haben. Wichtiger noch ist das Wissen um die Konkurrenzfähigkeit des Kaders. „Wir können jetzt den Teams aus dem oberen Drittel nicht nur Paroli bieten, sondern sie auch bezwingen“, sagt Gspandl. „Ich bin zuversichtlich, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“

 

Doch das ist noch ein langer Weg. Zu früh feiern ist nicht – besser gesagt: ist nicht mehr. Mit vorgezogenen Sieges-Partys haben sie in Nußloch so ihre (schlechten) Erfahrungen gemacht. In der Vor-Saison feierte die Mannschaft nach zwei großen Erfolgen hintereinander gegen den Meisterschafts-Konkurrenten Wiesloch, stürmte nicht nur die Tabellenspitze, sondern nachts in Trikots auch noch die Prunksitzung des örtlichen Fastnachts-Vereins. „Niemand knackt die Nussis“, wurde zum geflügelten Spruch. Eine Woche später verlor Nußloch beim Abstiegs-Kandidaten Viernheim...

 

„Das passiert meinen Mädels nie mehr“, ist Trainerin Nadine Strienz überzeugt. Im Kalender stehen deshalb nur zwei Festivitäten: Mitte Dezember die Weihnachtsfeier des Vereins, und Anfang Mai eine mögliche Nichtabstiegs-Fete. Vorher gibt es trotz der Siege meistens Selters statt Sekt.

 

Gegen St. Leon kämpfte sich Nußloch Mitte der zweiten Halbzeit zurück ins Spiel. Denn die Gäste hatten, begünstigt durch eine Schwächephase der Gastgeberinnen, die es fünf Minuten lang mit der Brechstange und Einzelaktionen versuchten, auf 18:21 vorgelegt. Nußlochs Torfrau Vanessa Dörr sorgte mit mehreren tollen Paraden in Folge dafür, dass St. Leon die Partie nicht frühzeitig entschied. Innerhalb von drei Minuten glich Nußloch aus (21:21, 50.), lag erneut zurück (22:24, 52.). Doch eine Minute vor Ende erzielte Katharina Lemke mit ihrem fünften Tor den Siegtreffer.

 

Trotzdem ist in diesen Tagen nicht alles supi in Nußloch. Denn die Frauen holten zwar zwei Punkte, verlieren aber nach der Saison ihre (Erfolgs-)Trainerin. Nadine Strienz zieht Ende Dezember zurück in die Nähe von Stuttgart, wo sie ab 1. Februar eine Stelle als Lehrerin arbeitet. „Ein großer Verlust“, weiß Geschäftsfüher Gspandl. „Sie hat aus einer gebrochenen Mannschaft, die zweimal in Folge abgestiegen ist, in kürzester Zeit wieder eine Einheit geformt.“

 

Strienz ist eine Bessermacherin. Seitdem sie Nußloch vor eineinhalb Jahren übernommen hat, geht es aufwärts, ist eine stetige Entwicklung erkennbar. „Die Nadine“, erklärt Gspandl, „ist sehr konsequent, verlangt sehr viel, macht es aber auch vor: Denn sie lebt Handball.“

 

Strienz selbst verlässt Nußloch nur ungern. „Es tut mir richtig weh, denn Nußloch ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich wurde wie in eine Familie aufgenommen.“

 

Jetzt suchen beide: Strienz einen neuen Klub (im schwäbischen), Nußloch einen neuen Trainer (oder eine Trainerin). Obwohl Strienz die SG erst im Sommer verlässt, soll der Übungsleiter so schnell wie möglich präsentiert werden. Um den bestmöglichen Strienz-Nachfolger zu finden, helfen natürlich Siege wie der gegen St. Leon...

 

Der TSV Rot spielt in der Frauen-Badenliga weiterhin eine starke Saison. Der letztjährige Abstiegskandidat liegt nach dem 31:22 in Königshofen auf dem sechsten Platz. Nach dem 7:9-Rückstand konterte die erneut herausragend aufspielende Evelyn Hoffmann mit drei Toren in Folge. Zur Pause hatte Rot einen beruhigenden 15:10-Vorsprung herausgespielt. Zwar verkürzte Königshofen noch einmal auf 19:21 – erneut drei Treffer in Folge entschieden die Partie frühzeitig (19:24, 53.).


Landesliga & Kreisliga Männer/Frauen:

Malschenberg Tabellenführer!

(soz) Landesliga: Durch 28:27 im Spitzenspiel gegen Dittigheim

 

Heidelberg (soz) Die Anerkennung in der Handball-Branche für diese herausragende Vorrunde ist dem TSV Malschenberg gewiss. Der Landesligist, den vor der Saison niemand, aber wirklich niemand auf der Rechnung hatte, gewann das dritte Spitzenspiel in Folge. Nach dem 23:22 gegen den aktuellen Tabellen-Vierten Hemsbach und dem 28:19 beim Fünften Mosbach gelang Malschenberg nun der größte Coup: 28:27 besiegte der TSV den vorher ungeschlagenen Tabellenführer und Aufstiegs-Favoriten Dittigheim. Durch den neunten Saison-Erfolg im elften Spiel übernahm Malschenberg selbst die Tabellenführung.

 

Die „Büffl“, wie sie sich selbst nennen, imponierten erneut mit ihrer Leidenschaft und klugem Angriffsspiel. Nach dem 14:13 zur Pause legten sie auf 18:14 vor. Dittigheim schlug zurück, meistens durch den zwölffachen Torschützen Viktor Bodo, und kam zum 22:22-Ausgleich (48.). Doch das schockte die selbstbewussten Gastgeber keineswegs: Marcel Becker entschied den Landesliga-Kracher mit seinem ersten Tor in diesem Spiel acht Sekunden vor dem Ende (28:26).

 

Der TV Bammental verschaffte sich im Abstiegskampf durch das 30:24 gegen Laudenbach etwas Luft. Dabei taten sich Steffen Dollinger mit elf Treffern und Torwart Vitus Müller, der in der Endphase wichtige Bälle halten konnte, besonders hervor.

 

Ähnlich war es beim 24:18 von Aufsteiger TSV Rot 2 gegen die TSG Wiesloch 2. Zehn Treffer von Julian Körner und ein starker Jannik Steger im Tor sicherten zwei Punkte im Abstiegskampf.

 

Dritter Sieg in Folge für die TSG Wiesloch in der Badenliga: Das 35:33 verschafft Wiesloch ebenfalls ein wenig Luft im Abstiegskampf. Dabei führte sich Neuzugang Timo Zehrbach prächtig ein und erzielte sechs Tore.

 

Tolle Aufholjagd der HSG St Leon/Reilingen. Trotz eines 18:24-Rückstands elf Minuten vor dem Ende holte die HSG beim Angsgegner TV Knielingen noch ein 25:25. In der Schlussphase dominierte St. Leon durch ein vorbildliches Mannschaftsspiel, Treffern aus dem Rückraum, über den Kreis und den Außen und kam in der letzten Minute durch Andreas Rausch zum vielumjubelten 25:25 Ausgleichstreffer. Nach gelungenem Abwehren des letzten Knielinger Angriffs hatte die HSG durch eine 100%ige Torchance Sekunden vor dem Schlusspfiff sogar noch die Chance zum Siegtreffer. Trainer Christopher Körner war stolz: „Die Mannschaft hat eine unheimliche Moral gezeigt und hat sich nie hängen lassen. Ich ziehe den Hut vor meinem Team.“


„Befreit und locker“

(soz) Malschenberg begeistert auch beim 27:19 in Mosbach

 

Heidelberg (soz) „Wir genießen diese Situation“, sagt Christian Ruß. Völlig unerwartet steht der Trainer mit seinem TSV Malschenberg auf Platz zwei in der Landesliga. Auch das Spitzenspiel beim TV Mosbach gewann die Mannschaft vom Letzenberg in beeindruckender Art und Weise 27:19. Die Gäste dominierten die Partie über weite Strecken: Vor allem zu Beginn (4:8 und 7:11) und ab der 45. Minute. Da zog der TSV vom 16:17 (43.) auf 18:24 (50.) davon.

 

„Wir sind befreit und locker“, hat Ruß erkannt. „Die Mannschaft kann ohne Druck spielen, das macht bei ihr offenbar einen großen Unterschied aus und setzt Kräfte frei.“ In der Vor-Saison kämpfte Malschenberg lange gegen den Abstieg. Aber schon da, gegen Ende der Runde, sah man eine Entwicklung. „Wir haben vielleicht nicht das große spielerische Talent anderer Mannschaften“, erklärt Ruß das Geheimnis des Erfolgs, „aber wir halten zusammen und spielen meistens eine richtig gute Abwehr, in der jeder für den anderen da ist. Die Siege zuletzt gaben uns natürlich auch Selbstvertrauen.“

 

Doch Ruß hält nichts davon, das Saison-Ziel („Sorgenfreie Runde“) zu korrigieren. „Das wäre völlig verkehrt. Wir sollten bescheiden und demütig bleiben. Wir sollen uns freuen über den Verlauf der Runde und auf das dritte Spitzenspiel in Folge.“

 

Am Sonntag gastiert Spitzenreiter Dittigheim in der Mannaberghalle. „Die sind Favorit, die wollen aufsteigen, die haben Druck“, meint Ruß. „Wir fühlen uns als Außenseiter richtig wohl.“

 

Landesliga-Aufsteiger TSV Rot 2 verlor das Keller-Duell beim Tabellenletzten SV Waldhof 24:27. Dabei produzierten die Gäste eine Vielzahl an technischen Fehlern, agierte zu statisch und ohne Spielwitz.

 

Die TSG Wiesloch verschafft sich im Abstiegskampf der Badenliga durch das überzeugende 31:26 gegen Stutensee ein wenig Luft. Entscheidend für den Erfolg war ein 8:2-Lauf in der zweiten Halbzeit zum 27:21.

 

Auch die HSG St. Leon/Reilingen gewann – 26:21 gegen Pforzheim. Dabei lag St. Leon zur Pause noch 11:14 zurück, legte aber nach dem 16:16 durch eine hervorragende Abwehr-Arbeit (nur ein Treffer in zwölf Minuten) den Grundstein für den wichtigen Erfolg.

 

(soz) 1.Kreisliga Männer

 SC Sandhausen gegen PSV Knights Heidelberg 1.Kreisliga Männer

 TSV Malschenberg 2 gegen TV Sinsheim


Weitere Nachrichten


Handball4All VereinsApp


Heute stellen wir Euch die Handball4All VereinsApp für iOS und Android vor. Die VereinsApp macht Euch selbständig und bietet Euren Fans und Sponsoren einen vollkommen neuen Live-Service von den Jugendklassen bis zu den Profis – unabhängig von der Liga.

Die wesentlichen Vorteile im Detail:
(1) Alle eure Ergebnisse werden automatisch in Eurer eigenen iPhone- und Android-App angezeigt
(2) Eure Fans erhalten auf Wunsch eine Push-Nachricht, wenn die Partie beendet ist – inklusive Spielbericht und Torschützen
(3) Jede Partie wird noch in dieser Saison im Live-Ticker verfügbar sein
(4) Ihr sichert euch viele zusätzliche Sponsoring- und Werbeplätze auf den Smartphones Eurer Fans und Mitglieder und vermarktet diese nach Euren eigenen Vorstellungen.
(5) Eure Fans und Mitglieder können sich austauschen und sorgen dadurch für mehr Kommunikation in Eurem Verein.
(6) Viele weitere Features rund um Eure Teams und Spieler zum Preis von 25 EUR netto pro Monat .

Genutzt wird die Handball4All VereinsApp beispielsweise schon von den Profis von FRISCH AUF! Göppingen, von den TusSies aus Metzingen sowie dem TSV Amicitia Viernheim.

Bei Interesse an der Handball4All VereinsApp wendet euch einfach an Euren persönlichen Ansprechpartner Manel Cirac über die folgenden Kontaktdaten, sichert euch den für Euch reservierten Starter-Bonus und machet euren tollen Handball-Verein fit für die digitale Zukunft:
Manel Cirac
Mobil: 0176 – 51 61 54 29
Mail: sales@fanchannel.de

Geschichten aus dem Kreis


Handballer aus Leidenschaft

Der Kreisvorsitzende Jürgen Brachmann wird heute 65

 

(soz) Ein Klassenkamerad lud ihn Mitte der 1960-er Jahre mit den Worten ein: „Komm’ doch mal ins Handball-Training!“ Und Jürgen Brachmann, damals 15, besuchte bei der KuSG Leimen tatsächlich eine Übungseinheit. Seit diesem Tag ist er Handballer aus Leidenschaft.

 

Erst Spieler: „Im Großfeld! Auf Asche! Als Läufer und Außen! Meine Stärke war die Schnelligkeit.“ Dann Funktionär, weil sich bereits mit 25 der Ischias-Nerv auf unerträgliche Weise bemerkbar machte und er als Aktiver aufhören musste. Er wurde Trainer u.a. bei seinem Heimat-Klub KuSG Leimen, dem BSC Mückenloch und der SG Walldorf. Später Rechtswart beim badischen Verband. Und Schiedsrichter: „Ich habe nie eine Rote Karte zeigen müssen wegen Beleidigung. Ich habe versucht, die Spiele so zu leiten, dass immer eine Linie erkennbar war. Einmal ist es mir offensichtlich so gut gelungen, dass die Spielerinnen nach einem Foul freiwillig vom Spielfeld runtergingen, als ich noch gar nicht gepfiffen hatte – weil sie wussten, sie bekommen jetzt eine Zwei-Minute-Strafe.“

 

2013 schließlich der Höhepunkt seiner Funktionärs-Karriere, als Brachmann in Wilhelmsfeld zum Vorsitzenden des Handball-Kreises Heidelberg gewählt wurde.

 

Er ist keiner, der zu allem Ja und Amen sagt. Er ist einer, der mahnend den Zeigefinger hebt, wenn seiner Meinung etwas falsch läuft – vor allem, wenn es um Belange beim badischen Handball-Verband geht. Er weiß: „Das kommt nicht überall gut an. Es gab schon einige Dinge, bei denen ich angeeckt bin. Aber das werde ich auch in Zukunft tun. Denn als ich vor vier Jahren gewählt wurde, habe ich diese kritische Begleitung in meiner Antrittsrede versprochen.“

 

Jürgen Brachmann wird an diesem Freitag 65. Den runden Geburtstag feiert Heidelbergs Handball-Boss heute Abend mit seiner Familie in einem Walldorfer Hotel. Dabei sind natürlich auch seine drei Söhne (35, 33, 19). Die spielen übrigens alle drei Tennis. Dafür möchte Brachmann seinen Enkel Benedikt (2) gerne als Handballer sehen. Um ihm den Einstieg zu erleichtern, hat er ihm bereits einen kleinen Handball gekauft...

 

Im Frühjahr 2018 geht Brachmann in Rente – aber nur bei der Uni Heidelberg, wo er in der Verwaltung tätig ist: „Den Handballern bleibe ich noch ein paar Jahre erhalten. Die werden mich so schnell nicht los.“ Das „So schnell“ dauert nun schon über 50 Jahre.

 


„Noch ‘ne extra Runde gehüpft“

Dossenheimer Handballer gewinnen das Spitzenspiel und sind vorzeitig Herbstmeister

 

(soz). Die Dossenheimer hüpften gerade ein paar Siegesrunden im Kreis und genossen die Leichtigkeit des Seins, als die nächste gute Nachricht vermeldet wurde. „Irgendjemand schrie uns zu, dass Plankstadt verloren hat“, berichtet Spielertrainer Nicolai Elfner, „da sind wir eben noch ‘ne extra Runde gehüpft.“

 

Es lief alles richtig gut an diesem Wochenende für die Verbandsliga-Handballer der TSG Dossenheim: Sie gewannen das Spitzenspiel gegen den Zweiten Ettlingen 25:19, der eigentliche Top-Favorit Plankstadt patzte in Walzbachtal. Die TSG hat sich nun einen komfortablen Drei-Punkte-Vorsprung erarbeitet und ist bereits einen Spieltag vor dem Ende der Vorrunde ungeschlagener Herbstmeister.

„Wir sind definitiv in einem Flow“, bestätigt Elfner den neudeutschen Begriff, der in letzter Zeit immer dann hervorgeholt wird, wenn was Überraschendes eingetreten ist, das man rational nicht erklären kann. So ziemlich alle wussten im Sommer, dass Dossenheim eine gute Mannschaft hat – aber dass der letztjährige Dritte die Verbandsliga dominiert wie Bayern München zu besten Pep-Guardiola-Zeiten die Fußball-Bundesliga, das hatte wohl niemand auf der Rechnung.

 

Beispiele gefällig? Den TSV Rot, neben Plankstadt vor der Saison Aufstiegs-Favorit, 28:19 hergespielt. Jetzt dem Zweiten Ettlingen keine Chance gelassen, obwohl die TSG nicht ihre beste Leistung abrief. Elfner stellte selbstkritisch fest: „Es war kein berauschendes Spiel von uns, ich habe beispielsweise einen rabenschwarzen Tag erwischt. Dazu haben wir zu viele dumme Fehler gemacht und zu viele richtig gute Chancen liegen gelassen.“ Aber es reichte, um den Tabellen-Zweiten zu dominieren. Die TSG lag 10:5 (21.) und 12:8 (28.), beim 13:12 (33.) war das Spiel freilich wieder offen. Allerdings nur für kurze Zeit, denn Dossenheim setzte sich auf 20:14 (44.) und schließlich 23:18 (56.) entscheidend ab.

 

So nüchtern Elfner den großen Sieg beschreibt, so schwärmerisch wird er, wenn er über seine Mannschaft spricht: „Das ist so eine geile Truppe... Wir haben schon einen super Kader, sind breit aufgestellt. Keiner kriegt Kohle bei uns, ganz viele Spieler kommen aus der eigenen Jugend.“ So präsentiert sich Dossenheim Woche für Woche frisch, fröhlich und frei von der Leber weg. „Ich versuche immer, den Erwartungsdruck zu nehmen“, berichtet Elfner, „ich sage den Jungs, sie sollen sich lockermachen. Wenn wir das spielen, was wir können, können wir jeden in dieser Klasse schlagen.“ Offensichtlich rufen sie ihr Potenzial derzeit oft ab.

 

Wird auch nötig sein, um in zwei Wochen die nächste große Prüfung zu bestehen. Dann steigt der nächste Hit bei der TSG Plankstadt, mit drei Minuspunkten Rückstand immer noch Verfolger Nummer 1. „Ich bin überzeugt, dass wir auch dort richtig gut spielen werden“, sagt Elfner. „Der Druck liegt jetzt eindeutig bei Plankstadt. Die müssen abliefern. Wenn sie das auch noch verlieren, hätten sie fünf Punkte Rückstand auf uns.“ Was Elfner nicht sagt: Dann wäre immer noch nichts entschieden, aber das müsste eine Mannschaft gegen diese starken Dossenheimer erst einmal aufholen.

 

 

Heidelberg (soz) In fremder Halle hat es bisher gut geklappt, nur vor heimischem Publikum zeigte der Handball-Verbandsligist TSV Rot im bisherigen Verlauf der Runde seine Schwächen. Fünf Verlustpunkte in eigener Halle stehen zur Halbzeit der Saison bereits zu Buche. Im Spitzenspiel gegen die Drittliga-Reserve der SG Leutershausen konnte man nun endlich auch zu Hause an die zuletzt gezeigten starken Auftritte in Eggenstein und Königshofen anknüpfen und gegen den bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer einen wichtigen 30:26-Sieg einfahren, kehrt damit selbst zurück in den Kampf um die Meisterschaft.

 

Rot begann rasant, setzte sich gleich auf 6:2 ab. Bis zum 7:4 nach acht Spielminuten war man noch guter Dinge, dann aber erfolgte ein jäher Bruch im Angriffsspiel beim TSV Rot. Zehn Minuten gelang kein einziger Treffer mehr. In dieser Zeit hatten die Gäste nicht nur wieder ausgeglichen, sondern waren nun ihrerseits mit 7:10 in Führung gegangen. Vor allem Felix Hildenbeutel, der in dieser Phase fünf seiner insgesamt sechs Treffer erzielt hatte, konnte dabei oftmals beinahe unbedrängt zu einfachen Torwürfen kommen. Trainer Roland Mächtel nahm zum richtigen Zeitpunkt eine Auszeit, danach hatte sich sein Team wieder gefangen. Die Abwehr ging nun konzentrierter zu Werke, Felix Hildenbeutel kam nicht mehr so einfach zum Zuge. Auch die Aktionen von Leutershausens Spielgestalter Peter Mohr wurden nun unterbunden. Hinzu kam, dass nun auch Janis Steinhauser im Tor des TSV zulegen konnte und mehrere klare Chancen der Gäste, darunter auch zwei Strafwürfe, zunichte machte. Er gab dann auch in der zweiten Spielhälfte seinen Vorderleuten einen starken Rückhalt. Beim 11:11 in der 25. Spielminute war wieder der Ausgleich fällig, zur Pause lag der TSV Rot wieder mit zwei Treffern in Führung.

 

Gleich nach dem Wechsel dann eine frühe Vorentscheidung. Rot kam hellwach aus der Kabine und hatte sich mit drei Treffern in Folge innerhalb von drei Minuten schnell auf 17:12 abgesetzt. Das zeigte Wirkung bei den Gästen. Es folgte nun die stärkste Phase im Spiel des TSV Rot, der sich in der Folge deutlich auf bis zu neun Treffer (26:17 / 47. Min.) absetzen konnte. Die Disqualifikation von Felix Hildenbeutel kurz zuvor, sorgte zusätzlich für eine Schwächung bei den Gästen. Nach dem 29:20 in der 53. Spielminute ließ dann bei der Heim-Mannschaft die Konzentration etwas nach, was die Gäste bis zum Schlusspfiff wieder auf 30:26 herankommen ließ.

 

Der Höhenflug des TV Eppelheim, der mit einem Sieg Tabellenführer hätte werden können, wurde im Heimspiel gegen die HSG Walzbachtal beendet. Denn die Gäste entführten beim 24:27 beide Punkte aus dem CSSC und sorgten dafür, dass es an der Spitze noch enger geworden ist.

 

Dabei waren die Voraussetzungen für einen Erfolg des TVE gar nicht so schlecht. Lediglich Philipp Stotz war nicht ganz fit, jedoch spielbereit. Trotzdem brachte der TVE erst mal kein Bein auf den Boden. Hinten packte die Abwehr nicht ordentlich zu, vorne häuften sich die Fehler. So stand es nach 18 Minuten bereits 4:10, als die Trainer des TVE ihre Auszeit nahmen. Doch deren Erfolg verpuffte, weil Fehlwürfe und Fehlpässe den Gegner zum Konterspiel einluden, so dass es mit einem 8:14 in die Pause ging.

 

Nach dem Wechsel trat der TVE deutlich entschlossener auf. Doch nun fehlte oftmals auch das nötige Glück, zumal der gegnerische Torhüter sein bestes Saisonspiel machte und die Eppelheimer Angreifer fast zur Verzweiflung brachte. 13:20 war der Zwischenstand, als die Hausherren noch einmal Mut schöpften. Denn sie konnten auf vier Tore verkürzen (16:20). Eppelheim kam, mit einer offeneren Deckung operierend, noch auf drei Tore heran – doch individuelle Fehler und teilweise schwer nachzuvollziehende Entscheidungen der Unparteiischen ließen keine Wende mehr zu.

 

TVE-Trainer Robin Erb war vor allem über die Anfangsphase enttäuscht: "Das ist nun schon das dritte Spiel, in dem wir einen schlechten Start hatten. Diesmal konnten wir es nicht mehr umbiegen.“

 

Enttäuscht muss auch die TSG Dossenheim sein. Denn die Aufholjagd des letztjährigen Vize-Meisters wurde durch das 26:31 beim TSV Malsch überraschend gestoppt. Jann Jenne mit acht und Christian Breitenstein mit elf Toren waren die überragenden Akteure auf Malscher Seite.