Liga-News:


Verbandsliga & Badenliga:

Rot entzaubert Wieblingen

(soz)Unerwartet deutliches 39:17 im Spitzenspiel

 

soz. Aufatmen bei den Badenliga-Männern der HSG St. Leon/Reilingen. Das 29:24 gegen den bis dato verlustpunktfreien Aufsteiger TSG Plankstadt bedeutet den ersten Saison-Sieg. „Wir haben wie in den Wochen eine richtig gute Leistung gezeigt“, war Vorstands-Mitglied Rolf Hofmann froh. „Deshalb sind wir froh, dass wir mit zwei Punkten belohnt wurden.“

 

St. Leon beherrschte über die gesamte Spielzeit die Partie, kam nie Verlegenheit und über 10:6, 16:11 und 20:13 zu den Punkten. Dabei überzeugten vor allem Kreisläufer Fabian Manke (7 Tore), Rechtsaußen Christian Decker (5) und Torwart Simon Gabrys.

 

Dagegen bekam die TSG Wiesloch von Tabellenführer SG Heidelsheim/Helmsheim so richtig den Kopf gewaschen: 17:35 hieß es am Ende, der Vize-Meister der vergangenen Saison stürzt deshalb auf den letzten Platz. Nach dem 4:4 brachen bei Wiesloch alle Dämme. Nichts funktionierte mehr gegen eine zugegebenermaßen richtig gute Mannschaft. Nach dem 8:17 zur Pause versuchte es Wiesloch mit einer offensiveren Abwehr – auch das brachte nicht im Ansatz den erwünschten Erfolg. Vorne blieb die TSG ebenfalls harmlos. Es droht ein schwieriger Herbst, denn in der nächsten Woche spielt Wiesloch beim Tabellen-Dritten HC Neuenbürg.

 

Mit ziemlich vielem hat man vor dem Spitzenspiel der Verbandsliga gerechnet – nur nicht mit dem deutlichen 39:17 des TSV Rot gegen den Überraschungs-Zweiten TSV Wieblingen. Vor allem in der Abwehr war Rot von Beginn an hellwach. Die Kreise von Wieblingens gefährlichstem Werfer und Spielgestalter Marco Widmann schränkte Rot bis auf wenige Ausnahmen ein, unterband auch dessen Anspiele an den Kreis. Hinzu kam, dass Jannik Steger im Roter Tor einen Sahnetag erwischt hatte und vor allem in der ersten Halbzeit die Angreifer der Gäste mit 14 gehaltenen Bällen fast zur Verzweiflung brachte. Auch deshalb führte Rot sensationell hoch 18:6.

 

Im zweiten Durchgang war dann beinahe jede Aktion der Gastgeber von Erfolg gekrönt, während bei den Gästen schieflief, was nur schieflaufen konnte. Auch die Umstellung der Abwehr auf zweifache Manndeckung gegen Simon Körner und Dominik Steinhauser brachte das Spiel der Gastgeber nicht aus dem Rhythmus.

 

Der TV Eppelheim setzte gegen den TSV Malsch 27:24 durch – auch dank eines furiosen Starts. Nach nicht mal fünf Minuten stand es bereits 5:0, zur Pause 15:11. Bis zum 20:15 hielt Eppelheim die Gäste auf Distanz. Doch plötzlich war Sand im Getriebe der Eppelheimer Angriffs-Maschinerie. Gute Wurfmöglichkeiten wurden ausgelassen, die Gäste kamen auf 23:22 heran. Doch nach einer Auszeit entschied Eppelheim die Partie endgültig. TVE-Trainer Robin Erb hörte sich hinterher erleichtert an: „Das war mühsamer als gedacht, aber solche Spiele muss man dann halt auch gewinnen.“

 

Aufsteiger TSV Handschuhsheim verlor erwartungsgemäß bei Spitzenreiter SG Leutershausen 2. Doch das 33:40 hört sich deutlicher an, als es lange Zeit war. Bis zum 19:19 (39.) hielten die ersatzgeschwächten „Löwen“, die bereits in der 15. Minute ihren Abwehr-Chef Klaus Dahlmann nach einer umstrittenen Roten Karte verloren, überraschend gut mit. Zehn Minuten später war das temporeiche Spiel beim 31:23 allerdings entschieden. Trainer Jonas Kari: „Nach der guten Offensiv-Leistung bin ich schon enttäuscht, dass wir nichts mitnehmen konnten. Es ist schon extrem bitter, dass wir nun 2:8 Punkte haben. Das entspricht nicht den gezeigten Leistungen meiner Mannschaft.“

 

(soz) Wiesloch verspielt 5-Tore-Vorsprung

 

soz. Mit lediglich einem Feldspieler auf der Auswechselbank trat die HSG St. Leon/Reilingen beim Auswärtsspiel in Neuenbürg an. Das 25:33 ist mit der Verletzten- und Krankenmisere am besten zu erklären – doch vorangegangen war erneut eine starke Leistung des letztjährigen Abstiegskandidaten der Badenliga. Doch am Ende reichte gegen das Spitzenteam aus der Nähe von Pforzheim einfach die Kraft nicht.

 

Das Mini-Team beeindruckte vor allem in der ersten Halbzeit, führte 7:9, 12:14. Nach dem 16:16 zur Pause lag St. Leon ein letztes Mal vorn: 19:20 (40.). Schließlich machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, der verlustpunktfreie Tabellen-Dritte entschied die Partie mit fünf Toren in Folge zum 28:22. Trainer Christopher Körner war dennoch zufrieden: „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Alle haben gekämpft, so lange die Kraft gereicht hat. Mit nur einem Feldspieler kannst du gegen einen Titelfavoriten auswärts nicht bestehen.“

 

Ähnlich erging es auch der TSG Wiesloch. Der Vize-Meister zeigte beim TSV Birkenau eine richtig gute Partie – verlor aber 26:29. Dabei war Wiesloch von Anfang auf der Höhe und bestimmte bis kurz vor der Pause eindeutig das Geschehen: 1:4, 3:7, später sogar 11:16. Vor allem im Angriff lief es deutlich besser als in den Wochen zuvor. Ärgerlich nur, dass Birkenau kurz vor der Pause auf 15:17 verkürzen konnte. Diesen Vorsprung hielt Wiesloch bis zur 40. Minute (20:22). Beim 26:26 vielleicht die entscheidende Szene: Rückraumspieler Nico Maier musste mit einer Roten Karte vom Feld. Danach erzielte die TSG keinen Treffer mehr. Trainer Patrick Körner meinte: „Wir haben ein super Spiel gemacht. Wir haben schnell gespielt, alles reingelegt – leider hat es nicht gereicht.“

 

Bis zum 10:10 zur Pause hielt Kreisliga-Aufsteiger TSV Malschenberg 2 gegen die favorisierte KuSG Leimen mit – danach setzte sich der Gast auch dank seiner unbequemen, offensiven Abwehr 26:17 durch.

 

(soz) Wieblingen überrascht den großen Favoriten

 

(soz) Wer hätte das gedacht? Da beherrscht der Meisterschafts-Favorit SG Leutershausen 2 die ersten beiden Saison-Spiele in der Handball-Verbandsliga nach Belieben und deklassiert sowohl Eppelheim (30:18) als auch Neuthard (28:11). Doch im Spitzenspiel beim TSV Wieblingen, der zwar gut richtig drauf ist, aber bisher nicht zu den Top-Teams der Liga gezählt wurde, erreichte Leutershausen ein glückliches 23:23.

 

Die junge, neuformierte Mannschaft der Heidelberger dominierte zu Beginn des Spiels und führte 6:2. Die Gäste schafften schnell die Wende, beim 8:9 schien alles seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Aber Wieblingen machte ein phantastisches Spiel, holte sich nach dem 12:13 (35.) die Führung zurück. Beim 20:15 in der 43. Minute war die Sensation greifbar, beim 23:19 vier Minuten vor dem Ende schien die Partie entschieden. Doch eine offene Deckung der Gäste brachte Wieblingen aus dem Konzept und Leutershausen zurück ins Spiel. Philipp Mack erzielte 20 Sekunden vor Abpfiff mit seinem fünften Tor den Ausgleich für die kleinen „Roten Teufel“.

 

Bei Wieblingen, nach dem Unentschieden nun Zweiter hinter der SGL, waren Marco Widmann (8 Tore), Kreisläufer Luca Messerschmidt (5) und Jan Dexheimer (4) die besten Schützen.

 

Wieblingens Trainer Peter Masica war einerseits stolz auf die tolle Leistung seiner Mannschaft, andererseits haderte er mit der vergebenen Chance auf zwei Punkte: „Wir haben 60 Minuten gekämpft, uns am Ende aber um den verdienten Lohn gebracht.“

 

Sein Leutershausener Kollege Sebastian Metzler weiß, dass das Unentschieden schmeichelhaft ist: „Wir müssen mit dem Punkt mehr als zufrieden sein. Nach dem Spielverlauf ist es ein Punktgewinn für uns.“ Das kann man wohl sagen.

 

Aufatmen beim TSV Handschuhsheim: Nach drei Niederlagen zu Beginn der Saison bezwang der Aufsteiger die HG Königshofen/Sachsenflur 36:24. Von Beginn an waren die „Löwen“ die bessere Mannschaft, führten 10:5 (17.), 15:7 (28.) und zur Pause 17:8. Handschuhsheim rief sein ganzes spielerisches Potenzial ab, hielt das Tempo hoch und feierte über 23:11 und 29:19 einen Kantersieg. Vor allem die Ausgeglichenheit der Gastgeber imponierte: die Tore waren auf zehn Spieler verteilt.

 

„Es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen“, freute sich Trainer Jonas Kari. „Endlich ist der Knoten geplatzt, nun haben wir uns mit dem ersten Sieg in der Verbandsliga angemeldet.“

 

Eine Sekunde vor dem Ende sicherte Nils Trautner dem TV Bammental durch einen Freiwurf das 23:23 gegen den TV Großsachsen 2 und bewahrte den Landesliga-Tabellenführer vor der ersten Saison-Niederlage. Zuvor hatten die Gastgeber Start-Schwierigkeiten, lagen 4:7 und zur Halbzeit 10:12 hinten. In der 44. Minute schien die Wende beim 17:15 geschafft. Sechs Minuten vor dem Ende führte Bammental gar 20:17. Doch Großsachsen holte auf, ging in Führung. Bis Trautner kam...

 

Bammentals Trainer Marc Winterhalder sagte nach dem dramatischen Spiel: „Großsachsen war von unseren bisherigen Gegnern der Stärkste. Wir haben uns leider in der ersten Hälfte mit zu vielen technischen Fehlern das Leben schwer gemacht, in der zweiten Halbzeit konnten wir den Sack nach einer Drei-Tore-Führung nicht zu machen. Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden.“

 

Den zweiten Sieg im zweiten Spiel feierte der TSV Malschenberg. Das Nachbarschafts-Duell gegen die TSG Wiesloch 2 wurde 32:26 gewonnen. Da nutzten auch elf Tore des bärenstarken Christopher Müller nichts – Wiesloch lag nach dem 17:16 zur Pause immer im Hintertreffen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zog Malschenberg auf 21:17 davon – diesem Rückstand liefen die Gäste hinterher, scheiterten zudem immer wieder am starken Tobias Greulich im Malschenberger Tor. 

(soz) Verbandsliga Männer

 TSV Rot gegen TV Eppelheim

(soz) Badenliga Frauen

 TSV Rot gegen SG Pf/Eutingen

 TSG Wiesloch gegen HG Oftersheim/Schwetzingen

 

Oberliga Männer/Frauen:


„Der Mann ist eine Wucht“

(soz)Trainer Sascha Kuhn führt St. Leons Handballerinnen überraschend auf den zweiten Platz

 

Heidelberg (soz) Selbst für den Klub kommt die Entwicklung überraschend. Dass die HSG St. Leon/Reilingen in der Baden-Württemberg-Liga der Frauen nach sechs Spielen auf dem zweiten Platz steht, daran hätten selbst die Funktionäre nicht so richtig geglaubt. „Ich weiß“, schmunzelt Vorstands-Mitglied Rolf Hofmann, „vor ein paar Wochen zu Beginn der Saison habe ich den Klassenerhalt als Ziel ausgerufen. Aber manchmal weiß man nicht, wie man die anderen einschätzen soll, wir haben auch die eine oder andere gute Spielerin verloren – deshalb waren wir vorsichtig.“

 

Das überzeugende 36:27 gegen den zuvor starken Aufsteiger TuS Steißlingen bringt St. Leon vorerst in die Spitzengruppe. Vor allem auf den neuen Trainer Sascha Kuhn lässt Hofmann nichts kommen: „Der Mann ist eine Wucht. Er hat einen tollen Draht zu den Mädels aufgebaut, stellt die Truppe gut ein, nimmt ihnen die Angst vor den vermeintlich großen Namen.“

 

Gegen Steißlingen hatte St. Leon nur zu Beginn Schwierigkeiten, lag 2:4 zurück. Doch nach dem 8:5 dominierte die HSG nach Belieben. In der Abwehr konnten sich die Gastgeberinnen auf eine starke Torhüterin Daniela Schmurr verlassen, im Angriff lief es wie geschmiert. Schon zur Pause war die Partie beim 18:8 entschieden. Doch St. Leon ließ nicht locker, kam über 27:13 und 32:19 zu einem ungefährdeten Erfolg. „Mir hat es mal wieder Spaß gemacht, dort zuzuschauen“, freute sich Hofmann.

 

Den zweiten Saison-Erfolg feierte der TSV Rot in der Badenliga – 34:28 gegen den Tabellenletzten TSV Birkenau 2. Der Grundstein zum souveränen Erfolg wurde bereits in der ersten Halbzeit gelegt, als sich Rot über 13:9 auf 17:12 einen beruhigenden Vorsprung erspielte. Eine kleine Roter Schwächephase nutzte Birkenau und verkürzte auf 24:21. Doch die überragende Evelyn Hoffmann machte mit zwei Treffern in Folge den Deckel drauf. Insgesamt erzielte der Neuzugang elf Tore.

 

Die neu gegründete Spielgemeinschaft SG Bammental-Mückenloch hatte einen erfolgreichen Saison-Auftakt in der Landesliga. Die mit 20-minütiger Verspätung angepfiffene Partie (es erschienen keine Schiedsrichter) bei der HSG Kirchheim gewann BaMü 29:24. Zur Pause führten die Gäste bereits mit drei Treffern Unterschied, zehrten dann zwischenzeitlich von einem Sieben-Tore-Vorsprung. Trainer Wolfgang Hell war zufrieden: „Es gab im ersten Spiel keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Kompliment an unsere Torfrau Manuela Fuchs, die eigentlich im Sommer aufhören wollte, jetzt aushelfen musste und in der zweiten Halbzeit eine bärenstarke Leistung zeigte.“

 

(soz) St. Leon überraschend auf Platz 3

 

soz. Die HSG St. Leon/Reilingen sorgt in der Baden-Württemberg-Liga der Frauen weiterhin für Furore. Nach dem 25:22 im Derby bei der HSG Mannheim liegt St. Leon auf einem unerwarteten dritten Tabellenplatz. Dabei lagen die Gäste zunächst im Hintertreffen: Erst 3:6, kurz vor der Pause sogar 7:11. Innerhalb von sieben Minuten gelang aber der Ausgleich (13:13). Ab diesem Zeitpunkt hatte Mannheim gegen die nun wie entfesselt aufspielenden Gäste keine Chance mehr: 14:18, 16:23 und 18:25 waren die Zwischenergebnisse zum dritten Sieg im fünften Spiel.

 

Dagegen bleibt die SG Nußloch das Sorgenkind: Nach sechs Spielen ist der Aufsteiger weiterhin sieglos, beim 27:43 beim neuen Tabellenführer Wolfsschlugen hatte die SG keinerlei Chancen. Die körperlich überlegenen Gastgeberinnen hatten die Partie beim 22:10 nach einer halben Stunde bereits entschieden.

 


Landesliga & Kreisliga Männer/Frauen:


Wiesloch holt Sieben-Tore-Rückstand auf

(soz)Landesliga: Bammental und Malschenberg kassieren erste Niederlagen

 

soz. Marc Winterhalder war sichtlich frustriert. Das unerwartete 21:25 gegen die HSG Dittigheim hatte dem Trainer von Landesliga-Tabellenführer TV Bammental zugesetzt: „Wir haben nicht unsere kämpferische Leistung wie in den vorherigen Spielen gebracht. Zudem hat uns das Fehlen von Sergiu Dumitru in der Abwehr erheblich geschwächt.“ Wie lange Dumitru, der sich vor einer Woche erneut an der Schulter verletzte, ausfällt, ist ungewiss.

 

Zwar kämpfte sich Bammental nach dem 9:13 mit vier Treffern in Folge zurück ins Spiel. Auch nach dem 15:20 und einer erneuten Umstellung im taktischen Bereich verkürzte Bammental, hatte beim 20:22 mehrfach die Möglichkeit, auf einen Treffer heranzukommen. Zudem haderte der TVB mit Schiedsrichter-Entscheidungen. Am Ende gab es allerdings die erste Saison-Niederlage.

 

Kurioser Spielverlauf bei der TSG Wiesloch 2: In der 53. Minute lagen die Gastgeber 17:24 gegen Aufsteiger Brühl zurück, erkämpften sich aber noch ein 24:24. Niklas Heim erzielte 42 Sekunden vor dem Ende mit seinem sechsten Treffer den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich.

 

Den ersten Saison-Sieg nach vier teilweise deftigen Pleiten feierte Aufsteiger TSV Rot 2. Gegen den TSV Malschenberg entschied Rot nach dem 13:10 zur Pause bis zur 41. Minute die Partie (19:11.). Für Malschenberg ist das 24:33 die erste Saison-Niederlage.

 

(soz) 1.Kreisliga Männer

 SC Sandhausen gegen PSV Knights Heidelberg 1.Kreisliga Männer

 TSV Malschenberg 2 gegen TV Sinsheim



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Geschichten aus dem Kreis


Handballer aus Leidenschaft

Der Kreisvorsitzende Jürgen Brachmann wird heute 65

 

(soz) Ein Klassenkamerad lud ihn Mitte der 1960-er Jahre mit den Worten ein: „Komm’ doch mal ins Handball-Training!“ Und Jürgen Brachmann, damals 15, besuchte bei der KuSG Leimen tatsächlich eine Übungseinheit. Seit diesem Tag ist er Handballer aus Leidenschaft.

 

Erst Spieler: „Im Großfeld! Auf Asche! Als Läufer und Außen! Meine Stärke war die Schnelligkeit.“ Dann Funktionär, weil sich bereits mit 25 der Ischias-Nerv auf unerträgliche Weise bemerkbar machte und er als Aktiver aufhören musste. Er wurde Trainer u.a. bei seinem Heimat-Klub KuSG Leimen, dem BSC Mückenloch und der SG Walldorf. Später Rechtswart beim badischen Verband. Und Schiedsrichter: „Ich habe nie eine Rote Karte zeigen müssen wegen Beleidigung. Ich habe versucht, die Spiele so zu leiten, dass immer eine Linie erkennbar war. Einmal ist es mir offensichtlich so gut gelungen, dass die Spielerinnen nach einem Foul freiwillig vom Spielfeld runtergingen, als ich noch gar nicht gepfiffen hatte – weil sie wussten, sie bekommen jetzt eine Zwei-Minute-Strafe.“

 

2013 schließlich der Höhepunkt seiner Funktionärs-Karriere, als Brachmann in Wilhelmsfeld zum Vorsitzenden des Handball-Kreises Heidelberg gewählt wurde.

 

Er ist keiner, der zu allem Ja und Amen sagt. Er ist einer, der mahnend den Zeigefinger hebt, wenn seiner Meinung etwas falsch läuft – vor allem, wenn es um Belange beim badischen Handball-Verband geht. Er weiß: „Das kommt nicht überall gut an. Es gab schon einige Dinge, bei denen ich angeeckt bin. Aber das werde ich auch in Zukunft tun. Denn als ich vor vier Jahren gewählt wurde, habe ich diese kritische Begleitung in meiner Antrittsrede versprochen.“

 

Jürgen Brachmann wird an diesem Freitag 65. Den runden Geburtstag feiert Heidelbergs Handball-Boss heute Abend mit seiner Familie in einem Walldorfer Hotel. Dabei sind natürlich auch seine drei Söhne (35, 33, 19). Die spielen übrigens alle drei Tennis. Dafür möchte Brachmann seinen Enkel Benedikt (2) gerne als Handballer sehen. Um ihm den Einstieg zu erleichtern, hat er ihm bereits einen kleinen Handball gekauft...

 

Im Frühjahr 2018 geht Brachmann in Rente – aber nur bei der Uni Heidelberg, wo er in der Verwaltung tätig ist: „Den Handballern bleibe ich noch ein paar Jahre erhalten. Die werden mich so schnell nicht los.“ Das „So schnell“ dauert nun schon über 50 Jahre.

 


„Noch ‘ne extra Runde gehüpft“

Dossenheimer Handballer gewinnen das Spitzenspiel und sind vorzeitig Herbstmeister

 

(soz). Die Dossenheimer hüpften gerade ein paar Siegesrunden im Kreis und genossen die Leichtigkeit des Seins, als die nächste gute Nachricht vermeldet wurde. „Irgendjemand schrie uns zu, dass Plankstadt verloren hat“, berichtet Spielertrainer Nicolai Elfner, „da sind wir eben noch ‘ne extra Runde gehüpft.“

 

Es lief alles richtig gut an diesem Wochenende für die Verbandsliga-Handballer der TSG Dossenheim: Sie gewannen das Spitzenspiel gegen den Zweiten Ettlingen 25:19, der eigentliche Top-Favorit Plankstadt patzte in Walzbachtal. Die TSG hat sich nun einen komfortablen Drei-Punkte-Vorsprung erarbeitet und ist bereits einen Spieltag vor dem Ende der Vorrunde ungeschlagener Herbstmeister.

„Wir sind definitiv in einem Flow“, bestätigt Elfner den neudeutschen Begriff, der in letzter Zeit immer dann hervorgeholt wird, wenn was Überraschendes eingetreten ist, das man rational nicht erklären kann. So ziemlich alle wussten im Sommer, dass Dossenheim eine gute Mannschaft hat – aber dass der letztjährige Dritte die Verbandsliga dominiert wie Bayern München zu besten Pep-Guardiola-Zeiten die Fußball-Bundesliga, das hatte wohl niemand auf der Rechnung.

 

Beispiele gefällig? Den TSV Rot, neben Plankstadt vor der Saison Aufstiegs-Favorit, 28:19 hergespielt. Jetzt dem Zweiten Ettlingen keine Chance gelassen, obwohl die TSG nicht ihre beste Leistung abrief. Elfner stellte selbstkritisch fest: „Es war kein berauschendes Spiel von uns, ich habe beispielsweise einen rabenschwarzen Tag erwischt. Dazu haben wir zu viele dumme Fehler gemacht und zu viele richtig gute Chancen liegen gelassen.“ Aber es reichte, um den Tabellen-Zweiten zu dominieren. Die TSG lag 10:5 (21.) und 12:8 (28.), beim 13:12 (33.) war das Spiel freilich wieder offen. Allerdings nur für kurze Zeit, denn Dossenheim setzte sich auf 20:14 (44.) und schließlich 23:18 (56.) entscheidend ab.

 

So nüchtern Elfner den großen Sieg beschreibt, so schwärmerisch wird er, wenn er über seine Mannschaft spricht: „Das ist so eine geile Truppe... Wir haben schon einen super Kader, sind breit aufgestellt. Keiner kriegt Kohle bei uns, ganz viele Spieler kommen aus der eigenen Jugend.“ So präsentiert sich Dossenheim Woche für Woche frisch, fröhlich und frei von der Leber weg. „Ich versuche immer, den Erwartungsdruck zu nehmen“, berichtet Elfner, „ich sage den Jungs, sie sollen sich lockermachen. Wenn wir das spielen, was wir können, können wir jeden in dieser Klasse schlagen.“ Offensichtlich rufen sie ihr Potenzial derzeit oft ab.

 

Wird auch nötig sein, um in zwei Wochen die nächste große Prüfung zu bestehen. Dann steigt der nächste Hit bei der TSG Plankstadt, mit drei Minuspunkten Rückstand immer noch Verfolger Nummer 1. „Ich bin überzeugt, dass wir auch dort richtig gut spielen werden“, sagt Elfner. „Der Druck liegt jetzt eindeutig bei Plankstadt. Die müssen abliefern. Wenn sie das auch noch verlieren, hätten sie fünf Punkte Rückstand auf uns.“ Was Elfner nicht sagt: Dann wäre immer noch nichts entschieden, aber das müsste eine Mannschaft gegen diese starken Dossenheimer erst einmal aufholen.