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04. April 2017

Bittere Niederlage für Handschuhsheim

 

(msc) Nach Pleite in Schriesheim nur noch Platz vier - Wieslocher Männer mit wichtigem Zähler

 

Oberliga Frauen

 

HSG St. Leon/Reilingen – SG Kappelwindeck/Steinbach 22:24 (12:14). Die HSG St. Leon/Reilingen wusste um das hohe Tempo, mit dem die junge Kappelwindecker Mannschaft in die Partie ging und war entsprechend gut eingestellt. Nach ausgeglichenem Beginn gelang es der HSG sogar, mit drei Toren davon zu ziehen. Doch die Gäste ließen sich nicht beirren und nutzten jeden noch so kleinen Fehler St. Leons. Zur Pause stand es so wieder 12:14, im zweiten Abschnitt gab es das selbe Bild: Die HSG kämpfte sich zunächst heran, dann schlichen sich Fehler ein, die Kappelwindeck bitterböse bestrafte.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 1, Baum 2, Pahl 1, Heck 5, Schulz 5, Vetter 3, Wiedemann 2/2, Rimpf 3.

 

SG Nußloch – TSG Ketsch II 28:30 (16:17). Die SG Nußloch hat offenbar mit einem Motivationsschub auf die Verpflichtung von Nadine Wiume zur neuen Saison reagiert. Obwohl die TSG Ketsch II eigentlich ein Spitzenteam der Liga ist – und die SGN gegen solche zuletzt nicht immer gut aussah – hielten die Blauen über die volle Distanz gut mit. Entsprechend knapp viel die Niederlage am Ende auch aus.

 

SG Nußloch: Racky 5, Beckenbach 10/4, Kann 1, Moll 1, Heilmann 1, Joerg 5/1, F. Arnold 1, B. Arnold 1, Lemke 3.

 

Badenliga Männer

 

TV Friedrichsfeld – TSG Wiesloch 25:25 (13:8). Ein wichtiger Punktgewinn für die TSG Wiesloch. Dank einer starken zweiten Hälfte und dreier blitzsauberer Tore in der Schlussphase entführte die TSG einen Punkt aus Friedrichsfeld. Per 5:0-Lauf war Wiesloch bereits auf 15:16 herangekommen, musste den TVF dann aber noch einmal auf 22:25 ziehen lassen – um in einem furiosen Finale doch noch auszugleichen.

 

TSG Wiesloch: Dörr 3, Ruß 6/1, N. Maier 5, Tichelmann 1, M. Sauter 2, F. Sauter 5, van de Locht 3.

 

HG Oftersheim/Schwetzingen II – HSG St. Leon/Reilingen 28:27 (13:13). Zwei Rote Karten, zwei Siebenmeter und viele Diskussionen – die letzte Minute der Begegnung zwischen Oftersheim/Schwetzingen II und der HSG St. Leon/Reilingen hatte es in sich. Es war genau das, was ein Derby ausmacht. St. Leon erzielte den Ausgleich, der HG versagten die Nerven: Erst wurde der Ball vertändelt, dann der Gegenspieler rüde gestoppt und somit die Rote Karte in Kombination mit der Blauen und einem Siebenmeter gezogen. Dem Ausgleich folgte ein Strafwurf für Oftersheim, nach einer undurchsichtigen Aktion ging es dann auch hier an die Linie – mit Erfolg.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Rausch 3, Krepper 6, Schmitt 7, Manke 1, Decker 7/3, Kikillus 3.

 

Badenliga Frauen

 

TV Schriesheim – TSG Wiesloch 31:25 (16:11). Nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Saase schien für die TSG Wiesloch alles möglich, doch der TV Schriesheim weiß die Weinstädter wieder in die Schranken. Die 2:0-Führung der Gäste wurde direkt mit einem 5:0-Lauf beantwortet, auch sonst hatte die TSG nicht viel zu lachen. „Diese Niederlage ist ärgerlich, mit er Leistung vom vergangenen Wochenende hätten wir gewinnen können“, haderte Coach Frank Gerbershagen: „Wir müssen aber weitermachen und dürfen den Kopf nicht hängen lassen.“

 

TSG Wiesloch: Ruß 6/2, Lies 4, Hilgenhaus 1, Sauter 4, Gefäller 1, A. Frick 6, Schmidt 2, Hofstetter 1.

 

TSV Birkenau II – TSV Rot 33:32 (19:18). Das Angriffsspiel des TSV Rot war zwar durchaus passabel, aber allein 19 Gegentore im ersten Abschnitt brachten die Roter Anhänger zur Verzweiflung. Lange Zeit hatte der TSV Birkenau II die Nase vorn, in der Schlussphase schien dann Rot das bessere Händchen zu haben. Neun Minuten vor dem Ende führte der TSV mit 31:28. Doch die kommenden drei Angriffe wurden verworfen oder durch einen technischen Fehler unterbrochen, die Südhessen waren wieder im Spiel – und hatten am Ende mehr Glück als Rot.

 

TSV Rot: Laier 10, Bergweiler 2, Engelmann 4/1, C. Hofmann 7, Knopf 7/3, Schneider 2.

 

TV Brühl – TSV Malsch 21:21 (8:11). So langsam hat sich der TSV Malsch im Abstiegskampf zurecht gefunden. Das Team von Wolfgang Schwab holt auch gegen Brühl einen Punkt, lag bis zur 44 Minute sogar mit fünf Toren in Front.

 

TSV Malsch: Rensch 8/3, C. Ungerer 2, Bujnoch 2, Rothermel 2, Bride 2, Scherer 3, Kaya 1, T. Ungerer 1.

 

Verbandsliga Männer

 

TSV Malsch – TSV Rot 20:24 (9:10). Das hat sich der TSV Malsch sicherlich anders vorgestellt, als er zur „dritten Halbzeit“ in den Clubraum einlud. Eigentlich sollte nach dem Derby gefeiert werden, im Idealfall ein Sieg – doch durch die Niederlage gegen den TSV Rot und die gleichzeitigen Siege von Langensteinbach und Dittigheim/Tauberbischofsheim rutschen die „Füchse“ nicht nur auf Rang zwölf ab, sondern müssen nun mit nur noch einem Punkt Vorsprung sogar wieder akut um die Klasse zittern.

 

TSV Malsch: Schäffner 1, Schnurr 1, Hipp 1, Schirmer 1, Feldpausch 5, Jenne 1, Breitenstein 8/6, Bambach 2.

TSV Rot: Wege 4, J. Körner 3, Weis 3, J. Stegmüller 2, D. Steinhauser 2, Schenk 2, S. Körner 5/4, Grün 2, Marterer 1.

 

TSV Wieblingen – TV Ispringen 28:31 (14:19). In Wieblingen hatte ebenfalls niemand Grund zur Freude: Der heimische TSV verspielte die letzte Minimalchance auf den Aufstieg und musste sich zudem ausgerechnet dem Schlusslicht geschlagen geben, der TVI reiste dagegen durch den Dittigheimer Sieg am Vorabend bereits als Absteiger an.

 

TSV Wieblingen: P. Wolf 3, Müller 3, Widmann 4, Adler 4, Gaa 6/5, L. Wolf 8.

 

TSG Dossenheim – TV Eppelheim 33:18 (19:10). Das zweite Heidelberger Derby in der Verbandsliga dominierte die TSG Dossenheim nach Belieben: Ein 6:1-Lauf zu Beginn der Partie. Das Einzige Manko der Gastgeber war, dass Eppelheims Kreisläufer meist nur unfair gestoppt werden konnte. Sieben der ersten zehn TVE-Tore resultierten so aus Siebenmetern. Schuld am deutlichen Ergebnis war indes auch das Verletzungspech. „Die Voraussetzungen waren zu ungleich, heute musste wir einfach ohne weitere Verletzungen über die Runden kommen“, so Eppelheims Trainer Eduard Heier, der neben Sebastian Dürr und Steffen Müller auch auf Patrick Brendel und Christopher Föhr verzichten musste. Daniel Hoch aus der dritten TVE-Mannschaft musste aufgeboten werden, um überhaupt acht Feldspieler auf die Platte bringen zu können.

 

TSG Dossenheim: Jünger 2, S. Heinicke 9, Kaul 2, N. Elfner 7/7, Engler 1, C. Heinicke 1, Winterer 2, Zach 1, Komarek 4, Mohr 3, Breitenschwerdt 1.

TV Eppelheim: Späth 1, Stotz 9/7, Erb 3/1, Hofmann 1, Scheffzek 1, Stroh 3.

 

Landesliga Männer

 

TV Schriesheim – TSV Handschuhsheim 34:29 (15:14). Die „Löwen“ des TSV Handschuhsheim befinden sich im freien Fall: Den zweiten Platz haben sie verloren, stehen nun auf Rang vier. Bei einem verbleibenden Spiel sind sämtliche Hoffnungen auf einen Relegationsplatz wohl vergeben, zumal dazu auch nur ein Oberligist aus dem BHV-Bereich absteigen dürfte.

 

TSV Handschuhsheim: Layer 1, Joswig 3, Baumann 5, Dahlmann 2, Nützel 1, Schmitt 5/1, Heller 2, Frank 3, Stupp 7.

 

TV Bammental – TSV Buchen 32:21 (14:10). Bammental durfte dagegen feiern: Mit dem 32:21-Kantersieg über den TSV Buchen haben die „Crocodiles“ den Klassenerhalt perfekt gemacht. Damit bleibt der TVB der Landesliga ebenso erhalten wie Handschuhsheim. Bei einem Blick in die Zukunft der Bammentaler kommt man auch nicht an Lukas Huber vorbei. Der A-Jugendiche erzielte gegen Buchen insgesamt ganze 13 Tore, war damit bester Schütze des Abends.

 

TV Bammental: Großkopf 2, Schweizer 5, Dollinger 3, Zimmer 4, K. Trautner 4, Clarius 1, Huber 13/8.

 

PSV Knights – SV Waldhof 24:34 (9:16). Für die PSV Knights wird es aber immer düsterer. Nach der erwartbaren Niederlage gegen den SV Waldhof fehlen weiterhin vier Punkte ans rettende Ufer, holen können die Knights aber auch nur noch sechs.

 

PSV Knights: Schneider 1, Nitka 1, Callies 5, Rautenberg 6, Krambs 2, Steinmetz 3, Weigel 6/2.

 

1. Kreisliga Männer

 

HG Eberbach – TV Sinsheim 24:28 (12:12). Die HG Eberbach kommt nicht so recht aus dem Tabellenkeller. Zwar zeigten die Eberbacher auch gegen Sinsheim eine gute Partie, hielten mit dem Tabellenvierten mit – am Ende gab es aber eine Niederlage. Weiterhin steht die HG damit auf Position zehn. Ein Trostpflaster gibt es aber: Dieser Platz ist durch den sicheren Klassenerhalt des Landesligisten Bammental definitiv kein Abstiegsplatz mehr, hält sich auch Malschenberg oder die Knights in der oberen Spielklasse muss nur ein Verein die Kreisliga verlassen.

 

HG Eberbach: Molter 1, Hildenbrand 1, Eiben 3, Fischer 4, Rötger 6, Weis 4/1, Scherzinger 2, Richter 1, Deuser 1, Weber 1.

TV Sinsheim: Hemberger 3, Lehn 4/3, Würtele 1, Stier 2, Kunz 1, Al-Shakran 1, Scholl 11/1, Kühn 5.

 

KuSG Leimen – SG Kirchheim 34:27 (20:10). In der ersten Halbzeit zeigten sich die klaren Rollen der beiden Teams deutlich, der Favorit aus Leimen erzielte ganze 20 Treffer, hielt die abstiegsbedrohten Kirchheimer zudem bei zehn Toren. Im zweiten Abschnitt ließ die KuSG aber nach, am Sieg änderte das aber wenig.

 

KuSG Leimen: Werner 2, Stucke 2, Hambrecht 7, Bernickel 1, Rensch 7/3, Arbogast 2, Nitze 4, Tanriverdi 2, Reeb 7/2.

SG Kirchheim: Weißhaar 3, Gottmann 2, Albrecht 1, Glowczak 7, Henseler 1, Müller 2, Urban 1/1, Kluger 8, T. Hambrecht 1, N. Hambrecht 1.

 

TSV Wieblingen II – SC Sandhausen 22:21 (12:12). Markus Müller war der umjubelte Siegtorschütze. Drei Sekunden vor dem Ende verwandelte er zur Entscheidung, der zum unter dem Strich glücklichen Sieg führte. Sandhausen führte in Halbzeit eins lange, Wieblingen ließ viele klare Chancen liegen – machte aber dank Müller trotzdem einen immensen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

 

TSV Wieblingen II: Hildenbeutel 2/1, Theiß 1, F. Müller 6/2, M. Müller 1, Schneider 1, Kaltschmitt 2/1, Rafuna 6, Güllicher 1, S. Dörr 2.

SC Sandhausen: Schimek 1, Micola 4, Reutner 2, Günes 2, Conrad 3, Stripf 2, Hack 1, Reith 6.

 

TSV Steinsfurt – TV Eppelheim II 34:30 (15:12). „Die geschlossene Mannschaftsleistung war ausschlaggebend“, erklärte Steinsfurts Kapitän Manuel Reinhardt. Auch Eppelheims Trainer Robert Krembsler war nicht gänzlich unzufrieden: „Wir haben eines unserer besseren Auswärtsspiele gemacht“, sagte er, ergänzte aber: „Leider standen wir uns teilweise selbst im Weg.“

 

TSV Steinsfurt: Neckermann 6, Olbert 7, Maaß 7, Pyck 2, Reinhardt 2/2, T. Ludwig 10/5.

TV Eppelheim II: Bräumer 4/4, Holtmann 1, Meyer 3, Sauter 8, Weihmann 7, Wallberg 3, van Huuksloot 3, Krembsler 1.

 

SG Nußloch II – TSV Rot II 34:24 (14:9). Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich die SG Nußloch II gegen Mitte der ersten Hälfte ab. Dieser Trend setzte sich im zweiten Abschnitt fort, so dass es für die Roter Reserve immer schwerer wurde, den Anschluss zu halten. „Diesen Vorsprung konnten wir bis zum Abpfiff verwalten“, so Spielertrainer Eric Erles nach der Partie.

 

SG Nußloch II: Bergweiler 5, Wagner 2, Werner 2, Erles 6/3, Käseberg 1, Pat. Fehringer 4, Wulle 2, Seiler 2, Neff 5, Haag 5.

TSV Rot II: N. Geider 4, Hesse 6, Thome 3/1, Dittmann 2, T. Förster 3, T. Hotz 2, A. Hotz 4.


30. März 2017

Handschuhsheim hält Anschluss

 

(msc) Gelingt dem Landesligist der Durchmarsch in die Verbandsliga? - Oberliga-Damen aus Nußloch für Badenliga gerüstet

 

Damen-Oberligist SG Nußloch plant bereits für die kommende Badenliga-Saison, hat die neue Trainerin Nadine Wiume bereits vorgestellt. Am Sonntag ist ein weiteres Team, das die Klasse wohl verlässt, zu Gast in der Olympiahalle. Die TSG Ketsch II geht den Weg nach unten aber nicht mit, sondern strebt den Aufstieg in Liga drei an. Der Blick der SG Nußloch geht dagegen in eine andere Richtung – doch inzwischen ist die Euphorie zurück. „Nadine spielt mit der A-Jugend der TuS Metzingen in der Bundesliga um die vorderen Plätze, ist mit der Reserve Spitzenreiter in unserer Liga“, erklärte SGN-Abteilungsleiter Manfred Gspandl: „Diese Erfolge und ihre Spielweise haben uns zugesagt und letztendlich überzeugt.“ Gspandl hält viel von der künftigen Trainerin: „Sie bringt das mit, was unsere Mädels fordern, ist seht positiv aufgenommen worden – die Chemie stimmt“, beschriebt er die ersten Begegnungen: „Deshalb bleibt der Kader auch komplett zusammen, lediglich bei Benita Arnold steht noch nichts fest, da kommt es darauf an, wie es bei ihr beruflich weitergeht.“ Damit sollte Nußloch für die kommende Badenliga-Saison gerüstet sein.

Die HSG St. Leon/Reilingen hat dagegen ein Spitzenspiel. Der Dritte SG Kappelwindeck/Steinbach gastiert beim Vierten aus St. Leon. In Richtung der beiden Aufstiegsplätze wird für beide Kontrahenten wohl kaum noch etwas gehen, das gute Tabellenbild will sich aber niemand kaputt machen lassen.

 

Oberliga Frauen, Samstag, 19 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – SG Kappelwindeck/Steinbach; Sonntag, 17 Uhr: SG Nußloch – TSG Ketsch II.

Badenliga Männer, Sonntag, 17.30 Uhr: TV Friedrichsfeld – TSG Wiesloch; 18 Uhr: HG Oftersheim/Schwetzingen II – HSG St. Leon/Reilingen.

Badenliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TV Schriesheim – TSG Wiesloch; 18 Uhr: TSV Birkenau II – TSV Rot; Sonntag, 16.30 Uhr: TV Brühl – TSV Malsch.

 

Die neugeschaffene Verbandsliga hat sich zu einer Heidelberger Angelegenheit entwickelt: Mit dem TSV Rot, der TSG Dossenheim, dem TSV Wieblingen, dem TV Eppelheim und dem TSV Malsch sind gleich sechs Teams in der 14 Mannschaften starken Klasse vertreten. Die Gefahr, eines davon durch einen Abstieg zu verlieren, hält sich dabei in Grenzen: Malsch und Eppelheim haben drei beziehungsweise vier Zähler Vorsprung auf Rang zwölf, der zum Abstiegsplatz wird, wenn es zwei Oberliga-Absteiger aus dem BHV-Bereich gibt. Hält Heidelsheim oder Heddesheim die Klasse, sind auch der TVE und die Germania gesichert.

Den einzigen Abgang könnte es dann in Richtung Badenliga geben. Auch hier hängt vieles davon ab, was die beiden Spielklassen darüber machen: Hält sich eines der beiden angesprochenen Teams in der Oberliga und sichert sich der Badenliga-Zweite den Aufstieg in der Relegation, gäbe es zwei Aufsteiger aus der Verbandsliga. In der Poleposition auf Rang zwei liegt dabei der TSV Rot, der zum Derby nach Malsch muss. Verfolgt werden die Roter von der TSG Dossenheim, die es im anderen Heidelberger Duell mit dem TVE zu tun bekommt. Der TSV Wieblingen empfängt den Letzten aus Ispringen.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.45 Uhr: TSV Malsch – TSV Rot; Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – TV Ispringen; 18 Uhr: TSG Dossenheim – TV Eppelheim.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: TV Dielheim – TS Mühlburg, KuSG Leimen – TV Knielingen; Sonntag, 16 Uhr: HG Oftersheim/Schwetzingen – BSC Mückenloch.

 

Bald könnte die Verbandsliga ein weiters Heidelberger Gesicht bekommen: Landesligist TSV Handschuhsheim schnuppert weiter am Durchmarsch. Zurzeit liefern sich die „Löwen“ einen Dreikampf mit dem TV Großsachsen II und dem SV Waldhof. Die nächste Aufgabe im Fernduell: Der TV Schriesheim.

Schützenhilfe könnten die zuletzt formverbesserten PSV Knights geben. Sie empfangen den SVW, kämpfen selbst darum, zumindest die Landesliga-Zugehörigkeit auf den letzten Drücker doch noch sicher zu stellen.

Der TV Bammental kann in dieser Hinsicht am Wochenende alles klar machen. Gewinnen die „Crocodiles“ gegen den TSV Buchen, ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern.

 

Landesliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Schriesheim – TSV Handschuhsheim; Sonntag, 18 Uhr: TV Bammental – TSV Buchen, PSV Knights – SV Waldhof.

Landesliga Frauen, heute, 18.45 Uhr: HSG Mannheim II – TSV Malsch II; Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch II – SV Waldhof; Sonntag, 16.30 Uhr: TSV Steinsfurt – HSG Mannheim II; 18.45 Uhr: TSV Meckesheim – TV Bammental.

1. Kreisliga Männer, heute, 19.30 Uhr: HG Eberbach – TV Sinsheim; Samstag, 19.30 Uhr: KuSG Leimen – SG Kirchheim; Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen II – SC Sandhausen; 18.30 Uhr: TSV Steinsfurt – TV Eppelheim II; 19.15 Uhr: SG Nußloch II – TSV Rot II.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 20 Uhr: SG Nußloch II – TSV Rot II; Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights – SG Kirchheim, TSG Dossenheim – TV Eppelheim.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: TV Dielheim – TSV Malschenberg II; 19 Uhr: SG Walldorf Astoria II – SG Nußloch III; 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TSV Malsch II; Sonntag, 14 Uhr: PSV Knights II – TV Bammental II, TSG Dossenheim II – TSG Ziegelhausen.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Samstag, 13.30 Uhr: TV Dielheim II – TSV Handschuhsheim; Sonntag, 13.15 Uhr: TSV Wieblingen II – SC Sandhausen; Staffel II, Samstag, 17.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TV Bammental II.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: TSV Malsch III – TSV Handschuhsheim II, KuSG Leimen II – SG Kirchheim II; 19.20 Uhr: TV Dielheim II – TSV Rot III.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Samstag, 17 Uhr: SG Walldorf Astoria III – TSV Malschenberg III.

28. März 2017


Wiesloch überrascht beim Spitzenreiter

 

(msc) Badenligist mit Sieg gegen Saase - Verbandsligaderby zwischen Eppelheim und Wieblingen endet Remis

 

Oberliga Frauen

 

TuS Metzingen II – SG Nußloch 39:20 (21:13). Gegen die TuS Metzingen II war für die SG Nußloch für die aktuelle Saison nichts zu holen. Trotzdem war das Wochenende ein voller Erfolg. Am Sonntag wurde nach dem Herren-Spiel die neue Damen-Trainerin vorgestellt. Nach langem Suchen hat Abteilungsleiter Manfred Gspandl nämlich endlich jemanden gefunden – in Metzingen. Nadine Wiume übernimmt zur kommenden Saison die SGN. „Ich habe schon zwei Trainings mitgemacht“, erklärte die neue künftige Cheftrainerin in der Olympiahalle. Die personelle Ausgangslage freut sie dabei besonders: „Der Großteil des Teams bleibt trotz Abstieg zusammen.“

 

SG Nußloch: Racky 2, Beckenbach 6/1, Kann 2, Moll 1, Joerg 2/1, F. Arnold 6, Lemke 1.

 

SV Allensbach II – HSG St. Leon/Reilingen 26:27 (10:12). Nachdem sich der SV Allensbach II das Hinspiel am grünen Tisch gesichert hatte – ein Basketballkorb fuhr in Reilingen herunter und konnte nicht wieder hochgeklappt werden – war die HSG St. Leon/Reilingen auf Revanche aus. Ganz knapp, aber dennoch verdient, ist ihr diese gelungen. Die Pausenführung drehte der SVA II indes noch einmal um, St. Leon drohte sogar, komplett den Faden zu verlieren. Doch die HSG kam wieder zurück und sicherte sich zwei Zähler.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 4, Schulz 4, Zinser 3/1, Baum 4/1, Heck 1, Vetter 2, Kerle 3, Wiedemann 5, Müller 1.

 

Badenliga Männer

 

SG Stutensee-Weingarten – TSG Wiesloch 29:24 (17:10). Der dritte Wieslocher Sieg in Folge bleibt aus. Viele technische Fehler und eine schlechte Chancenverwertung machten einen Punktgewinn bei der SG Stutensee/Weingarten unmöglich, die Partie war bereits zur Pause entschieden. Immerhin hielt die TSG das Debakel in Grenzen, kam im zweiten Abschnitt sogar noch etwas näher heran. Das hatten die Weinstädter vor allem Demsay Ebikeme im Tor zu verdanken, der einen großartigen Tag hatte.

 

TSG Wiesloch: Dörr 1/1, Ruß 4, N. Maier 4, Dutzi 2, M. Sauter 1, Meudt 2, Kapp 1, van de Locht 6/3, Müller 3.

 

HSG St. Leon/Reilingen – SG Pforzheim/Eutingen II 20:23 (11:10). Eine deutliche Leistungssteigerung war bei der HSG St. Leon/Reilingen zwar zu erkennen, doch der Dritte SG Pforzheim/Eutingen II, der noch mitten im Kampf um die Relegation steckt, war eine Nummer zu groß. „Wir gehen mit erhobenem Haupt aus dem Spiel“, war HSG-Trainer Bernd Feldmann dennoch zufrieden: „Engagement und Einstellung haben gestimmt, die Trainingsleistungen haben wir zum großen Teil umgesetzt.“ Einzig die Chancenverwertung war nicht ideal, gerade in der Schlussphase, als es 17:17 stand, versagten die Nerven. „Die Torausbeute müssen wir noch optimieren“, gab auch Feldmann zu. Als die Gäste so mit 20:17 in Führung gingen, ließen sie nichts mehr anbrennen.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Rausch 3, Krepper 5, Schmitt 1, Eichstätter 1, Decker 4/2, Menger 1, Kikillus 5.

 

Badenliga Frauen

 

TSV Malsch – SG Pforzheim/Eutingen 23:14 (11:6). Mit Blick auf den Klassenerhalt war der Sieg der Malscherinnen enorm wichtig. Von Beginn an nahm der TSV den Kampf daher gut an, brillierte vor allem in der Defensive. Als auch die Offensive richtig in die Begegnung fand, zog Malsch weg – das 11:6 zur Pause war bereits eine erste Duftmarke. Als die Gäste nach dem Seitenwechsel jedoch mit einem 4:1-Lauf verkürzten, zog Trainer Wolfgang Schwab umgehend die Notbremse mit der Auszeit. Sein Team fing sich, zog mit einem 4:0-Lauf davon – die Vorentscheidung zu Gunsten des TSV Malsch.

 

TSV Malsch: Rensch 3/3, C. Ungerer 5/1, Bujnoch 1, Rothermel 3, Lenhard 1, Bride 1, Scherer 5, Kaya 1, Wirth 1, T. Ungerer 2.

 

TSV Rot – TSV Amicitia Viernheim 23:33 (12:14). In gewisser Wiese könnte man beim TSV Rot von einer komplett auf dem Kopf gedrehten Leistung gegenüber der Vorwoche sprechen. Die ersten Spielhälfte, gegen Wiesloch noch völlig verschlafen, war gegen Viernheim stark. Halbzeit zwei, in Wiesloch wesentlich besser, glich dagegen einer Katastrophe. Unter dem Strich steht so das selbe Resultat – eine in der Gesamtsumme zu unkonstante Leistung und keine Punkte.

 

TSV Rot: Laier 6, C. Hofmann 5, Knopf 2, L. Hofmann 2, Willnauer 1, Schneider 1, Galante 6/4.

 

HG Saase – TSG Wiesloch 24:31 (15:18). Die TSG Wiesloch schafft die Sensation. „Das war unser erstes Spiel in der Rückrunde mit unter 25 Gegentoren – und das gegen Saase“, strahlte TSG-Trainer Frank Gerbershagen etwas ungläubig. Seine Wieslocherinnen hatten zuvor ausgerechnet den Tabellenführer eingebremst und ihm klare Grenzen aufgezeigt. Mit schnellem und dynamischen Angriffsspiel machte sich es der defensive schwer, erzielte so ganze 31 Tore. „Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden“, bestätigte der Trainer zu Recht.

 

TSG Wiesloch: Lies 3, Marischler 4, Rudolph 1, Hilgenhaus 4, Sauter 5/2, Ruß 5/2, Gefäller 1, Hofmann 3, A. Frick 4, Hofstetter 1.

 

Verbandsliga Männer

 

TV Eppelheim – TSV Wieblingen 30:30 (17:18). Spannend wird es im Nachbarschaftsduell zwischen Eppelheim und Wieblingen eigentlich immer, das Spiel am Wochenende war hier keine Ausnahme. In der Endabrechnung bekamen beide Teams, nach hartem Kampf, einen Zähler. Eine umstrittene Entscheidung in der Schlusssekunde tat ihr übriges, für den TV Eppelheim wäre sonst sogar der Sieg drin gewesen. „Vor allem mit unserer Abwehr war ich nicht zufrieden – sonst das Prunkstück hat sie keinen richtigen Zugriff bekommen“, haderte TVE-Coach Eduard Heier. Christian Dörr, Betreuer der Wieblinger, hatte dagegen mehr Grund zur Freude: „Mit dem Ausgang sind wir natürlich zufrieden“, wusste er um die glückliche Entscheidung der Unparteiischen, betonte aber auch: „Aus unserer Sicht ist das Unentschieden gerecht.“

 

TV Eppelheim: P. Brendel 4, Stotz 4/2, Erb 2/1, Hofmann 3, Scheffzek 6, Föhr 9/2, Stroh 2.

TSV Wieblingen: P. Wolf 4, Widmann 8, Adler 6, Gaa 5/3, L. Wolf 5, Ross 2.

 

HC Neuenbürg – TSG Dossenheim 34:22 (18:12). Gibt es keinen Oberliga-Absteiger aus dem Badischen Bereich und sichert sich der Badenliga-Vertreter den Aufstieg über die Relegation, dann würde Dossenheim als Dritter in die Badenliga aufrutschen – soweit das Positive. Sportlich war das Wochenende mit der Niederlage gegen Neuenbürg dagegen weniger erfreulich.

 

TSG Dossenheim: Möckel 6, Jünger 2, Heinicke 4, N. Elfner 5/3, Krause 1, Komarek 4.

 

TV Büchenau – TSV Malsch 26:30 (11:15). Der TSV dürfte nach dem Sieg gegen Büchenau ebenfalls ein Auge auf die Oberliga werfen. Sofern es nur einen Badischen Absteiger gibt, ist die Germania nämlich bereits gesichert.

 

TSV Malsch: Schäffner 5, Schnurr 3, Schay 3, Schirmer 1, Feldpausch 2, Jenne 1, Breitenstein 9/4, Bambach 6.

 

HSG Ettlingen/Bruchhausen – TSV Rot 27:26 (14:18). Dem TSV Rot geht in der Schlussphase der Saison das Glück aus. Trotz Vier-Tore-Führung zum Seitenwechsel verliert Rot unnötig mit 26:27. Im zweiten Abschnitt führte der TSV sogar mit 20:15, während der Gegner zeitweise nur noch mit drei Feldspielern agieren musste. Statt weiter davon zu ziehen machte Rot jedoch Fehler, ließ die Hausherren heran kommen. Passend ins Gesamtbild: Beim vermeintlichen Ausgleichstreffer zum 27:27 lag ein Übertritt vor, die Niederlage war so besiegelt.

 

TSV Rot: J. Körner 3, Weis 1, J. Stegmüller 2, D. Steinhauser 2, T. Stegmüller 3, Schenk 4, S. Körner 6/4, Marterer 5.

 

Landesliga Männer

 

TSV Malschenberg – TSV Amicitia Viernheim II 35:20 (18:7). Der TSV Malschenberg weiß, dass der aktuelle Platz zehn die Abstiegsrelegation oder sogar den direkten Abstieg in die Kreisliga bedeuten könnte – je nachdem wie viele Teams aus der Oberliga in die Badenliga absteigen. Ein Daumendrücken soll allerdings nicht der bevorzugte Weg sein, das zeigten die Germanen gegen Viernheim II klar und deutlich. Mit einem 35:20-Kantersieg schlossen sie nach Pluspunkten auf, halten so vor allem auch Buchen und die Knights auf Abstand.

 

TSV Malschenberg: Rühl 1, Klefenz 8/2, Keller 1, Müller 3, Kloé 3, Storz 1, Eberhard 3, Lier 1, Diebold 2, Zander 5, Becker 1, Schork 6.

 

PSV Knights – TV Schriesheim 18:14 (9:7). Der PSV sicherte sich nämlich auch Punkte, wahrte so ebenfalls die Chancen auf einen Landesliga-Verbleib. Vier Punkte fehlen noch auf Viernheim und Malschenberg, acht können die Knights noch erspielen. Nachdem der TV Schriesheim, immerhin noch in der oberen Tabellenhälfte zu finden, bei 14 Toren gehalten wurde, scheint das eine schwere, aber lösbare Aufgabe zu sein.

 

PSV Knights: Förch 2, Schneider 1, Pape 1, Nitka 1, Callies 5, Rautenberg 2, Krambs 4/2, Weigel 2.

 

TV Großsachsen II – TSV Handschuhsheim 30:21 (16:10). Der TVG Großsachsen II hat Lunte gerochen und sofort zugeschlagen – ganz zum Leidwesen des TSV Handschuhsheim. Die Landesliga-Meisterschaft ist damit weiter in die Ferne gerückt, aus Rang zwei wurde dafür durch die Niederlage der „Löwen“ ein Dreikampf zwischen den beiden punktgleichen Kontrahenten aus Handschuhsheim und Großsachsen und dem SV Waldhof, der zwei Spiele und zwei Punkte weniger hat. Wie wichtig dem TVG II diese Partie ist, zeigte sich vom Start weg: Erst nach sieben Minuten gab es das erste „Löwen“-Tor, da lag Großsachsen bereits mit 4:0 vorne.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 4/2, Layer 3, Ullmerich 4, Joswig 3, Baumann 2, Rudolph 1, Schmitt 2, Frank 2.

 

SV Waldhof – TV Bammental 28:23 (13:9). Der SVW hält sich gegen den TV Bammental ebenfalls schadlos. Bammental muss nun sogar noch einmal nach unten schielen, das letzte Wort im Abstiegskampf ist noch nicht gesprochen.

 

TV Bammental: Regele 5, Schmitt 4/3, Messerschmidt 1, Großkopf 2, Zimmer 1, K. Trautner 1, Clarius 3, Huber 4/1, Heck 2.

 

1. Kreisliga Männer: TV Eppelheim II – TSV Wieblingen II 23:18 (15:5). Viel vorgenommen, nichts abgeliefert – der TV Eppelheim II ist enttäuscht. „Das war Arbeitsverweigerung“, so das vernichtende Urteil von Trainer Robert Krembsler.

 

TV Eppelheim II: Bräumer 3, Geier 4, Holtmann 1, Meyer 1, Sauter 7/3, Weihmann 2, Metzler 1, Dennhardt 2, Wallberg 1, van Huuksloot 1.

TSV Wieblingen II: Schmitt 2, F. Müller 1, M. Müller 1, Kaltschmitt 3, Benz 1, Bruckschlegel 2, Rothenberger 1, Rafuna 1, T. Dörr 6/4.

 

TSV Rot II – SG Walldorf Astoria 31:26 (18:14). Mit Tempospiel am der TSV Rot II trotz der guten Anfangsphase der Gäste zum Erfolg.

 

TSV Rot II: Ganter 1, N. Geider 5, Körner 2, Hesse 1, Thome 7, Dittmann 3, T. Geider 4, T. Hotz 4, A. Hotz 3/1, K. Förster 1.

SG Walldorf Astoria: Eustachi 3, Sand 4, Engelsberger 7, Jäckel 4, Kunoth 5/2, Schnurr 1, Schiller 2.

 

SG Kirchheim – TSV Steinsfurt 25:26 (13:13). „Eine weitere bittere Niederlage“, äußerte Kirchheims Abteilungsleiter Marco Weber enttäuscht: „Wie über weite Strecken der Saison hat der entscheidende Tick gefehlt.“ Steinsfurts Kreisläufer Lukas Olbert erklärte dagegen unisono mit Rückraumschütze Manuel Ludwig: „Es zählen die zwei Punkte, alles andere interessiert nicht.“

 

SG Kirchheim: Weißhaar 2, Lienert 2, Albrecht 4, Glowczak 5, Gottmann 2, Müller 1, Urban 5/1, T. Hambrecht 2, N. Hambrecht 2.

TSV Steinsfurt: Neckermann 4, Hörn 2, Olbert 6, Maaß 3, M. Ludwig 3, Reinhardt 4/2, Müller 4.

 

HG Eberbach – TSG Wiesloch II 16:22 (9:11). Die HG Eberbach verpasst die Sensation. 45 Minuten lang war die Partie offen, Eberbach hätte die bevorstehende Meisterschaftsfeier der Wieslocher mit einem Sieg verschieben können.

 

HG Eberbach: Hildenbrand 4, Menges 4/1, Eiben 3, Fischer 1, Scherzinger 1, Deuser 2, Weber 1.

TSG Wiesloch II: Baust 2, Bender 2, Peitz 3, Sauter 1, Hecker 5/2, Schmidt-Eisenlohr 1, Ziehensack 1, Restle 1, Heim 6.

 

TV Sinsheim – SG Nußloch II 27:24 (14:10). Mit zwei Siegen in der englischen Woche sicherte sich der TV Sinsheim Platz vier, Nußloch verpasst es dagegen, mit Leimen gleich zu ziehen.

 

TV Sinsheim: Hemberger 2, Lehn 4/2, Stier 5, Al-Shakran 2, Berger 1, Scholl 10, Kühn 3.

SG Nußloch II: Wagner 3/2, Pau. Fehringer 1, Werner 5, Erles 8/1, Pat. Fehringer 3, Seiler 3, Neff 1.


23. März 2017

HSG greift in Relegationskampf ein

 

(soz) St. Leon gegen Pforzheim/Eutingen II gefordert - Wieblingen sorgt für Zukunft vor

 

Fünf Spiele hat die HSG St. Leon/Reilingen in der Handball-Badenliga in Folge verloren. „Da waren Niederlagen gegen Viernheim und Birkenau dabei“, berichtet Trainer Bernd Feldmann, „die sind wirklich andere Kaliber als wir. Aber die Leistungen in den Heimspielen gegen Wiesloch und Bretten waren schwach. So funktioniert es nicht in der Badenliga.“

Trotzdem liegt der Aufsteiger noch auf einem herausragenden vierten Platz. Gewinnt St. Leon das Spitzenspiel gegen Pforzheim/Eutingen II, wäre sogar noch Rang drei möglich. „Darauf schiele ich nicht“, so Feldmann, „ich möchte einfach, dass meine Mannschaft wieder in die Spur zurück findet und das zeigt, was sie stark gemacht hat und was in uns steckt: ihr schnelles, dynamisches Spiel.“

Die Gründe für die Form-Krise hat Feldmann herausgefunden. „Wir haben nur drei, vier gestandene Badenliga-Spieler. Wenn nicht alle gut drauf sind, wird es schwer. Und die jungen Spieler haben manchmal eben eine Delle. Das wussten wir und das nehmen wir auch so hin.“

Einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt könnte die TSG Wiesloch mit einem Sieg beim Tabellen-Siebten Stutensee machen.

 

Badenliga Männer, Samstag, 20 Uhr: SG Stutensee-Weingarten – TSG Wiesloch, HSG St. Leon/Reilingen – SG Pforzheim/Eutingen II.

Oberliga Frauen, Samstag, 15 Uhr: TuS Metzingen II – SG Nußloch; Sonntag, 16.30 Uhr: SV Allensbach II – HSG St. Leon/Reilingen.

Badenliga Frauen, Samstag, 19.45 Uhr: TSV Malsch – SG Pforzheim/Eutingen; 20 Uhr: TSV Rot – TSV Viernheim; Sonntag, 16 Uhr: HG Saase – TSG Wiesloch.

 

Nachbarschafts-Duell in der Männer-Verbandsliga: Der TSV Wieblingen gastiert beim TV Eppelheim. „Die Rückrunde ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt TSV-Trainer Christian Müller. „Aber ein Derby ist da, um es zu gewinnen. Außerdem haben wir aus dem Vorjahr, als wir hoch verloren, noch etwas gut zu machen. Das habe ich meinen Jungs auch so gesagt.“

Einen Monat vor Saison-Ende haben die Heidelberger bereits ihre Saison-Planungen beendet. Gleich fünf Neue hat Wieblingen verpflichtet. Luca Messerschmidt kommt vom TV Bammental, Jan Dexheimer und Maurice Pape vom PSV Heidelberg, Ferdinand Probst aus Ilvesheim und Janis Jung von der SG Nußloch. Trainer bleibt Christian Müller: „Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren gut. Wir haben weiterhin das Ziel, besser zu werden und im Umfeld zu wachsen. Das war mir wichtig.“

Das Spitzenspiel findet an diesem Wochenende in Neuenbürg statt. Der Überraschungs-Dritte TSG Dossenheim versucht, dem souveränen Spitzenreiter ein Bein zu stellen und dem Zweiten Rot etwas Schützenhilfe zu geben.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Eppelheim – TSV Wieblingen; 20 Uhr: HC Neuenbürg – TSG Dossenheim, Sonntag, 17.30 Uhr: TV Büchenau – TSV Malsch; 18 Uhr: HSG Ettlingen/Bruchhausen – TSV Rot.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 16.45 Uhr: TG Neureut II - TV Dielheim; Sonntag, 16 Uhr: KuSG Leimen - HG Oftersheim/Schwetzingen.

 

Der TSV Handschuhsheim ist DIE Überraschungs-Mannschaft der Männer-Landesliga. Als Aufsteiger stürmten die „Löwen“ auf Platz zwei. Auf dem Spitzenplatz möchte der TSV auch nach Saison-Ende stehen. „Alles andere wäre unglaubwürdig“, sagt Trainer Jonas Kari und hat das Saison-Ziel bereits vor Wochen nach oben korrigiert. „Den ersten Platz können wir meiner Meinung nicht mehr erreichen, Königshofen verliert kein Spiel mehr.“

Aber Kari informierte sich bereits nach möglichen Aufstiegsspielen, die der Tabellen-Zweite machen darf. Staffelleiter Harry Sauer hat die Relegation für den 6. und 13. Mai gegen den Landesliga-Zweiten aus Badens Süden angesetzt. Die wahrscheinlichen Gegner wären derzeit Rintheim oder Forst.

Doch vorher müssen die „Löwen“ ihre restlichen drei Saison-Spiele unbeschadet über die Bühne bringen. „Wird schwer genug“, so Kari. Am Wochenende geht’s zu den Routiniers des TV Großsachsen II („Eigentlich eine Spitzenmannschaft“/Kari), danach nach Schriesheim („Die sind immer besonders motiviert gegen uns“), im letzten Spiel kommt es zum Aufeinandertreffen mit Viernheim II („Da weißt du nie, wer von der ersten Mannschaft spielt“).

 

Landesliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TSV Malschenberg – TSV Viernheim II; Sonntag, 18 Uhr: PSV Knights Heidelberg – TV Schriesheim, TV Großsachsen II – TSV Handschuhsheim, SV Waldhof Mannheim – TV Bammental.

Landesliga Frauen, Samstag, 14 Uhr: SGH Waldbrunn/Eberbach – HSG Bergstraße; Sonntag, 16 Uhr: SV Waldhof Mannheim – TSV Steinsfurt; 17.30 Uhr: TSV Meckesheim – SG Walldorf; 18 Uhr: HSG Mannheim II – TV Bammental.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 17 Uhr: TV Eppelheim II – TSV Wieblingen II; 18 Uhr: TSV Rot II – SG Walldorf, SG Kirchheim – TSV Steinsfurt, HG Eberbach – TSG Wiesloch II; 18.50 Uhr: TV Sinsheim – SG Nußloch II.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 16.10 Uhr: SG Kirchheim – TSG Dossenheim; 17.10 Uhr: TV Sinsheim – SG Nußloch II; 17.50 Uhr: TV Eschelbronn – TSG Wiesloch II.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 16 Uhr: TSV Malschenberg II – SG Walldorf Astoria II; Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights II – TSV Malsch II; 19.30 Uhr: SG Nußloch III – SC Wilhelmsfeld.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – SG Walldorf Astoria II.

3. Kreisliga Männer, Samstag, Samstag, 14.20 Uhr: SG Kirchheim II – TB Neckarsteinach; Sonntag, 14 Uhr: KuSG Leimen II – TSV Malsch III; 19.30 Uhr: HSG Meckesheim/Eschelbronn – TSV Handschuhsheim II.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Samstag, 16 Uhr: TSV Rot IV – SG Walldorf Astoria III.


21. März 2017

TVE bärenstark gegen Walzbachzal

 

(msc) Eppelheim mit Kantersieg - Wieslocher Damen gewinnen Derby

 

Oberliga Frauen

 

SG Nußloch – SG Kappelwindeck/Steinbach 16:29 (8:11). Ein Aufschwung war unter Eric Erles zuletzt zwar deutlich zu erkennen, gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach hatten die Nußlocher Oberliga-Damen aber keine Chancen. Gerade in der zweiten Halbzeit konnten die Gäste deutlich zulegen, die SGN lief dagegen bereits am Limit.

 

SG Nußloch: Racky 3, Beckenbach 3/1, Kann 1, Joerg 4/2, F. Arnold 4, Lemke 1.

 

HSG St. Leon/Reilingen – TSV Wolfschlugen 27:31 (10:14). Eine Wende war im Spiel der HSG St. Leon/Reilingen gegen den TSV Wolfschlugen zu keiner Zeit in Sicht. Die frühe Führung konnte nicht gehalten werden, Mitte der ersten Hälfte gab es den Ausgleich. Danach ging es dann immer weiter bergab für die HSG: Der Rückstand wuchs bis zum Seitenwechsel auf vier Tore an, am Ende reichte es nur noch zur Ergebniskosmetik.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 1, Zinser 5, Baum 3, Heck 4, Müller 2, Schulz 4, Vetter 6, Kerle 2/1.

 

Badenliga Männer

 

TSG Wiesloch – TG Eggenstein 27:21 (16:12). Die TSG Wiesloch hält ihre gute Form: Auch gegen den TG Eggenstein gewannen die Weinstädter und ließen nichts anbrennen. Schrittweise zog das TSG-Team davon, ab dem 20:13 verwaltete es den Abstand souverän.

 

TSG Wiesloch: Ruß 5, N. Maier 5, Böhler 1, Dutzi 2, F. Sauter 4, van de Locht 10/2.

 

TV Bretten – HSG St. Leon/Reilingen 30:21 (14:9). Die HSG St. Leon/Reilingen ist dagegen auf dem Boden der Tatsachen angekommen. So richtig als Spitzenteam hat sich der Aufsteiger ohnehin nie gefühlt, die Neun-Tore-Niederlage gegen das Schlusslicht schmerzt aber doch. Richtig funktioniert hat aber eigentlich gar nichts: Als die Defensive bereits bis zum letzten gefordert war, musste Abwehrchef Daniel Brenzinger sogar noch mit einer Roten Karte vom Feld. Ein Lichtblick gab es aber doch: Der 19-Jährige Janosh Menger, der die Schlussviertelstunde mit drei Treffern binnen zwei Minuten einläutete und eine gute Partie zeigte.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Rausch 1, Krepper 7, Frank 1, Manke 1, Decker 4/1, Menger 5, Kikillus 2/1.

 

Badenliga Frauen

 

TSG Wiesloch – TSV Rot 37:34 (19:13). Endlich hat sich die TSG Wiesloch wieder mit zwei Zählern belohnt. „Wir haben gesehen, was wir drauf haben, wenn wir hinten im Verbund arbeiten“, freute sich auch Coach Frank Gerbershagen über den Derbysieg. Früh ging seine TSG in Führung, abgegeben wurde sie nicht mehr. Nur die Schlussphase wurde etwas holpriger, das störte Gerbershagen aber nur wenig: „Da haben wir nachgelassen, doch das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben.“

 

TSG Wiesloch: Lies 8, Marischler 1, Sauter 12/5, Ruß 5/1, Gefäller 3, Hofmann 3, A. Frick 5.

 

TSV Rot: Schober 4, Laier 11/1, K. Bergweiler 4, C. Hofmann 8, Schneider 2, Willnauer 3/1, Galante 2/2.

 

SG Heddesheim – TSV Malsch 20:16 (8:6). Beim TSV Malsch hakte es dagegen vor allem in der Offensive. Die mit nur acht Feldspielerinnen nach Heddesheim gereisten Malscherinnen lagen schnell zurück, stabilisierten sich dann zumindest vor dem eigenen Gehäuse. Die gute 6:0-Abwehr der Gastgeberinnen machte es dem TSV aber schwer, wieder näher heran zu kommen.

 

TSV Malsch: Rensch 7/4, C. Ungerer 1, Rothermel 1, Lenhard 1, Scherer 3, T. Ungerer 3.

 

Verbandsliga Männer

 

TSV Malsch – HSG Ettlingen/Bruchhausen 28:26 (11:12). Dank des Heimsieges gegen die HSG Ettlingen/Bruchhausen klettert der TSV Malsch in der Tabelle. Mit 17 Punkten kann die Germania nun gelassener in die verbliebenen Spiele der Saison gehen.

 

TSV Malsch: Schäffner 3, Schnurr 3, Hipp 1, Schirmer 1, Feldpausch 2, Jenne 4, Breitenstein 8/3, Bambach 6.

 

TSV Rot – TV Neuthard 28:23 (13:14). Der TSV Rot tat sich indes schwer mit dem TV Neuthard, hält aber den Abstand auf Spitzenreiter Neuenbürg durch den Erfolg konstant bei drei Zählern. Erst das 16:13 des TVN nach 32 Minuten brachte die Roter Mannschaft ins Spiel – danach zeigte sie aber Moral und drehte die Partie auf den Kopf.

 

TSV Rot: Wege 2, Weis 2, Kögler 2, D. Steinhauser 2, T. Stegmüller 2, Schenk 4, Fankhänel 1, S. Körner 5, Grün 3, Marterer 5/2.

 

HSG Walzbachtal – TV Eppelheim 18:29 (11:13). 39 Minuten boten sich der TV Eppelheim und die HSG Walzbachtal ein dichtes Rennen, dann stellten die Hausherren aus Jöhlingen das Spielen ein. Aus dem knappen 17:16-Vorsprung des TVE wurde bis zur 56 Minute ein 25:16. In der Schlussphase gelangen auch der HSG wieder zwei Treffer, doch die Entscheidung war da bereits gefallen. „Wenn wir Respekt vor dem Gegner haben, spielen wir unseren besten Handball“, freute sich Eppelheims Trainer Eduard Heier: „Gewonnen hat das Spiel aber eindeutig die Deckung mit dem herausragenden Martin Kriechbaum im Tor.“

 

TV Eppelheim: P. Brendel 6, Späth 2, Stotz 3/2, Erb 1/1, Hofmann 2, Scheffzek 7, Föhr 1, Geier 3, Stroh 4.

 

TSV Wieblingen – HC Neuenbürg 23:34 (12:17). Die Begegnung in Wieblingen war eine klare Angelegenheit – daran ließ der Ligaprimus Neuenbürg keinerlei Zweifel aufkommen.

 

TSV Wieblingen: P. Wolf 4, Widmann 8, Adler 5, Gaa 1/1, L. Wolf 4, Güllicher 1.

 

TSG Dossenheim – TV Büchenau 40:31 (17:13). Insgesamt durften die Fans der TSG Dossenheim ganze 71 Tore erleben – 40 davon erzielte ihre Germania. In der rasanten Partie setzte sich so letztendlich der Favorit durch, Büchenau kämpft dagegen weiter gegen den Abstieg.

 

TSG Dossenheim: Möckel 2, D. Elfner 4, Heinicke 2, Kaul 2, N. Elfner 10/4, Engler 6, Zach 1, Komarek 3, Mohr 5, Breitschwerdt 5.

 

Landesliga Männer

 

TSV Handschuhsheim – TSV Malschenberg 34:24 (18:13). Nach einem umkämpften Beginn mit vielen Führungswechseln lag der TSV Malschenberg unglücklich in Rückstand. Schuld daran waren die verpassten Chancen in eigener Überzahl und einige leichte Fehler. Den zweiten Abschnitt setzten die „Büffl“ dann vollkommen in den Sand: Die schnellen Würfe aus dem Rückraum waren kaum vorbereitet, Jonas Karis TSV Handschuhsheim konnte dann das starke Umschaltspiel als Trumpf ausspielen.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 4, Layer 1, Ullmerich 3, Gassert 1, Joswig 6, Dahlmann 1, Rudolph 1, Schmitt 11/5, Heller 1, Frank 1, Stupp 4.

TSV Malschenberg: Rühl 1, Klefenz 7/1, Müller 1, Kloé 2, Storz 5, Lier 2, Zander 4, Schork 2.

 

 

1. Kreisliga Männer

 

SG Walldorf Astoria – TV Sinsheim 28:27 (15:12). Er war der Matchwinner der Astoria: Sebastian Sand brachte mit seinem verwandelten Siebenmeter 50 Sekunden vor Schluss den Sieg. Sinsheim war zwar nur beim 1:0 und dem 6:5 in Führung, kam nach dem 11:15-Defizit kurz vor dem Seitenwechsel aber noch einmal bedrohlich nahe. Der Walldorfer Übungsleiter Thomas Wittemund konnte dennoch zufrieden sein: „Das war eine ausgezeichnete Leistung der ganzen Mannschaft. Die Jungs haben nahezu alles umgesetzt, was ich sehen wollte.“ Sein Fazit: „Ich bin sehr stolz und zufrieden.“

 

SG Walldorf Astoria: Eustachi 5, Sand 3/2, Engelsberger 5, Herrmann 1, Jäckel 3, Kunoth 6, Schnurr 3, Ruck 2.

 

TV Sinsheim: Nerpel 1, Hemberger 1, Lehn 5/3, Stier 2, Kunz 1, Al-Shakran 1, Scholl 13/4, Ebert 1, Kühn 2.

 

TSV Wieblingen II – SG Kirchheim 32:16 (20:8). Sehr konzentriert trat die Reserve des TSV Wieblingen gegen die SG Kirchheim an. Kapitän Thomas Dörr hielt seine Abwehr ganz dicht beisammen, ermöglichte kaum ein Durchkommen für die SGK. Nur acht Tore gab es für Kirchheim bis zur Pause, da Wieblingen dieses Mal – anders als im Hinspiel – auch in der Chancenverwertung ganze Arbeit leistete und 20 Treffer erzielte, war die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen. Selbst der kleine Durchhänger des TSV in den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts änderte gar nichts mehr am auch in der Höhe verdienten Sieg.

 

TSV Wieblingen II: Hildenbeutel 2, F. Müller 5, M. Müller 1, Schneider 4, Kaltschmitt 1, Bruckschlegel 1, Rafuna 3, Güllicher 5, Barth 1, T. Dörr 5/1, S. Dörr 4.

 

SG Kirchheim: Weißhaar 2, Glowczak 1, Kluger 1, Albrecht 4/2, Gorsberg 2, Henseler 3, Gottmann 1, Urban 1, N. Hambrecht 1.

 

TSG Wiesloch II – TSV Rot II 28:24 (15:15). Am 20. März 2016 verlor die TSG Wiesloch II gegen den TSV Steinsfurt – es ist bis jetzt die letzte Niederlage des unumstrittenen Spitzenreiters. Der Sieg zum einjährigen Jubiläum dieser Serie bedeutete zwar noch nicht ganz die Meisterschaft, einholen kann die TSG aber nur noch die SG Nußloch II. Die Wahrscheinlichkeit dazu ist allerdings verschwindend gering, denn dazu müsste die SGN alles gewinnen, die TSG alles verlieren und Nußloch zudem im direkten Vergleich die 25:32-Schlappe aus dem Hinspiel aufholen.

 

TSG Wiesloch II: Hirschmann 1, Lampert 5/1, Bender 1, Peitz 4, Hecker 7/1, Wolfbeisz 9, Heim 1/1.

 

TSV Rot II: N. Geider 1, T. Geider 5, Hesse 2, Dittmann 3, T. Förster 2, Thome 5/4, K. Förster 1, T. Hotz 5/1.

 

TSV Steinsfurt – KuSG Leimen 22:27 (12:14). Leimen steht aktuell zwar noch vor der SG Nußloch, könnte nach Punkten sogar ebenfalls mit Wiesloch gleichziehen – hat aber den direkten Vergleich verloren und ist somit aus dem Rennen. In Steinsfurt gab sich die KuSG trotzdem keine Blöße, zum Leidwesen des TSV. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, urteilte Steinsfurt-Coach Daniel Weinheimer nach der Partie.

 

TSV Steinsfurt: Neckermann 3, Maaß 7, Olbert 6, M. Ludwig 4/2, Müller 2/1.

 

KuSG Leimen: Werner 1, Schomaker 6/3, Hambrecht 3, Rensch 2, Nitze 8, Tanriverdi 7.

 

SG Nußloch II – SC Sandhausen 36:18 (21:11). Die personell geschwächten Sandhausener hatte keine Chance gegen die SG Nußloch II. Das Team von Spielertrainer Eric Erles gab vom Start weg Vollgas und zog davon. Sukzessive wurde der Vorsprung vergrößert, zur Halbzeit stand es bereits 21:11. „Am Ende war der Sieg auch in der Höhe verdient“, freute sich Erles, der selbst mit 13? Treffern, davon vier von der Siebenmeter-Linie aus, zum besten Schützen seiner Nußlocher Drittliga-Reserve avancierte.

 

SG Nußloch II: Grober 2, Wagner 2, Pau. Fehringer 1, Werner 3, Bickerle 4/1, Erles 13/4, Pat. Fehringer 3, Wulle 1, Seiler 2, Haag 5.

SC Sandhausen: Schimek 2, Micola 3/2, Günes 2, Reith 5, Pfeffer 3, Hillesheim 2, Cherif 1.


16. März 2017

Mit Eric Erles kam die Wende

 

(msc) Oberliga-Damen der SG Nußloch sind im Aufschwung - TSG Wiesloch hat Sorgen

 

Es ist ein ungewohntes Bild in dieser Oberliga-Saison: Manfred Gspandl, Geschäftsführer der SG Nußloch, blickt mit Vorfreude in die Zukunft. Zuletzt hatte er große Sorgen, das Team kam nie richtig in Fahrt, der direkte Abstieg aus der Dritten Liga in die Badenliga war vorprogrammiert. Zudem trat Trainer Andreas Scharfenberger zurück, einen langfristigen Ersatz mussten die Nußlocher lange suchen. „Da haben wir jemanden gefunden, den wir demnächst auch im geeigneten Rahmen vorstellen werden“, freut sich Gspandl. Doch das ist nicht das Einzige, das seine Stimmung aufhellt: Auch die Leistung des Teams wurde zuletzt besser. „Die Abwehr steht nun stabiler, der Angriff wirkt spielfreudiger, die Mädels haben durchweg viel Spaß“, berichtet er und bedankt sich dabei vor allem bei einem: „Das hängt ganz stark mit Eric Erles zusammen, der sich im Februar bereit erklärt hat, das Team zusätzlich zur Herren 1b interimsmäßig zu übernehmen.“ Gegen Kappelwindeck/Steinbach soll der Aufschwung nun weitergehen: „Jetzt wollen wir den nächsten Streich einfahren.“

Die HSG St. Leon/Reilingen steht derweil weiterhin auf Rang drei – ungeachtet der Niederlage in Mannheim. Gegen den TSV Wolfschlugen können die Gutsche-Damen nun für Wiedergutmachung sorgen und ihre Position verteidigen.

 

Oberliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: SG Nußloch – SG Kappelwindeck/Steinbach; 18.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Wolfschlugen.

 

Favorisiert ist im Badenliga-Duell mit dem Schlusslicht aus Bretten die HSG St. Leon/Reilingen. Die heftige Pleite gegen die „Falken“ des TSV Birkenau hat zwar gesessen, aber wenn es am Wochenende zum Letzten geht, sind zwei Zähler trotzdem möglich.

Die TSG Wiesloch hat dagegen größere Sorgen. Mit dem Sieg gegen Plankstadt fuhren die Weinstädter zwar wichtige Zähler ein, jetzt dürfen sie aber nicht nachlassen. Doch die kommende Aufgabe wird keine leichte, die TG Eggenstein bewies zuletzt mit einem Sieg über Stutensee-Weingarten, aus welchem Holz sie geschnitzt ist.

 

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TSG Wiesloch – TG Eggenstein; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Bretten – HSG St. Leon/Reilingen.

 

In der Badenliga der Frauen kommt es am Wochenende zum Heidelberger Derby zwischen der TSG Wiesloch und dem TSV Rot. Die Gäste machten in der Vorwoche dem Spitzenreiter HG Saase das Leben schwer, die Gastgeberinnen mussten dagegen eine bittere und vor allem knappe Niederlage gegen die TG Neureut einstecken.

Der TSV Malsch will dagegen dringend aus dem Tabellenkeller fliehen, ein Sieg gegen die SG Heddesheim kann hier helfen.

 

Badenliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TSG Wiesloch – TSV Rot; Sonntag, 15.30 Uhr: SG Heddesheim – TSV Malsch.

 

Der TSV Rot ist wohl der einzige Verein, der den Verbandsliga-Tabellenführer HC Neuenbürg noch abfangen kann. Im Fernduell um die Badenliga tritt Rot gegen den TV Neuthard an.

Hilfe kann der TSV dabei aus Wieblingen erhalten. Die Germania empfängt nämlich am Sonntag den HCN, mit der Unterstützung der einen Tag zuvor Spielenden Roter Mannschaft kann die Überraschung geschafft werden.

Für den TSV Germania Malsch geht der Blick dagegen eher nach hinten. Zwar liegt ein gewisser Abstand zu den potentiellen Abstiegsplätzen, doch im Idealfall wird gegen Ettlingen/Bruchhausen gepunktet, dann sollte das Zittern mit 17 Punkten endgültig vorbei sein.

So viele Zähler hat der TV Eppelheim bereits auf dem Konto. Die Waffen niederlegen werden die Spieler des TVE deswegen zwar kaum, doch bei der HSG Walzbachtal erwartet sie eine ganz schwere Partie.

Der Dritte aus Dossenheim hat mit dem TV Büchenau dagegen zumindest tabellarisch das leichteste Los. Gegen den Vorletzten ist ein Sieg erwartbar.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.45 Uhr: TSV Malsch – HSG Ettlingen/Bruchhausen; 20 Uhr: TSV Rot – TV Neuthard, HSG Walzbachtal – TV Eppelheim; Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – HC Neuenbürg; 18 Uhr: TSG Dossenheim – TV Büchenau.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: BSC Mückenloch – TS Mühlburg; 17.30 Uhr: TV Dielheim – TSV Rintheim; 20 Uhr: SG Stutensee-Weingarten – KuSG Leimen.

Landesliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – TSV Malschenberg.

Landesliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: SV Waldhof – TV Bammental; Sonntag, 17 Uhr: TSV Steinsfurt – TSV Malsch II; 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – HSG Bergstraße.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 19 Uhr: SG Walldorf Astoria – TV Sinsheim; Sonntag, 13 Uhr: TSV Wieblingen II – SG Kirchheim; 18.30 Uhr: TSG Wiesloch II – TSV Rot II; 18.45 Uhr: TSV Steinsfurt – KuSG Leimen; 19 Uhr: SG Nußloch II – SC Sandhausen.

1. Kreisliga Frauen, Sonntag, 14 Uhr: TSG Dossenheim – PSV Knights; 16.30 Uhr: TSG Wiesloch II – TSV Rot II; 17 Uhr: SG Nußloch II – TV Neckargemünd.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: TV Dielheim – TV Neckargemünd; 17.30 Uhr: TSV Malsch II – SG Nußloch III; 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TSV Malschenberg II; Sonntag, 16 Uhr: TSG Dossenheim II – PSV Knights II.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Samstag, 13.30 Uhr: TV Dielheim II – SC Sandhausen; Staffel II, Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen – TV Bammental II.

3. Kreisliga Männer, morgen, 20.30 Uhr: TV Dielheim II – SC Sandhausen II; Samstag, 15.30 Uhr: TSV Malsch III – HSG Meckesheim/Eschelbronn; 17.30 Uhr: TSV Handschuhsheim II – TSV Rot III; 18 Uhr: TB Neckarsteinach – KuSG Leimen II.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Samstag, 15 Uhr: SG Walldorf Astoria III – SC Sandhausen III; Staffel II, Samstag, 17.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld II – TV Neckargemünd II.


14. März 2017

Malsch verspielt hohe Führung

 

(msc) Dossenheim trotzt 4:14-Rückstand und sichert sich den Derby-Sieg - St. Leon mit Klatsche im Verfolgerduell

 

Oberliga Frauen

 

HSG Mannheim – HSG St. Leon/Reilingen 34:27 (16:11). Die Ausgangslage war zumindest tabellarisch klar, doch Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Das musste die HSG St. Leon/Reilingen schmerzlich erfahren. Nach einer schnellen Führung behaupteten sich die favorisierten HSG-Damen nicht, leisteten sich viele technische Fehler und einfache Ballverluste. Mannheim nutzte das um die Partie zu drehen und zog kurz nach dem Seitenwechsel auf 18:11 davon. Die Gäste verkürzten zwar noch, in der Schlussphase fehlte dann aber die Kraft.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 3, Zinser 4, Baum 7/1, Ruder 1, Pahl 1, Müller 1, Schulz 2, Vetter 3, Wiedemann 1, Rimpf 4.

 

Badenliga Männer

 

HSG St. Leon/Reilingen – TSV Birkenau 24:35 (10:19). Es war als großes Duell um den Relegationsplatz angekündigt worden, doch das Heimspiel der HSG St. Leon/Reilingen gegen den TSV Birkenau endete in einer deftigen Klatsche. Obwohl die Gäste in den Schlussminuten ordentlich durchwechselten fiel das Ergebnis mit elf Toren Unterschied sehr deutlich aus. Birkenau macht so einen großen Schritt in Richtung Relegation.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Krepper 4, Schmitt 1, Eichstätter 2, Manke 2, Decker 2, Menger 2, Huber 3, Kikillus 8/3.

 

TSG Plankstadt – TSG Wiesloch 27:28 (14:14). Das andere Badenligaspiel mit Heidelberger Beteiligung fand zwar am anderen Tabellenende statt, hielt aber dafür auch das bessere Ende für die TSG Wiesloch bereit. „Das war eine der besten Abwehrleistungen nach Wiederanpfiff“, lobte TSG-Coach Patrick Körner seine Jungs nach dem knappen, aber enorm wichtigen Sieg und kündigte an: „Wir dürfen uns jetzt diese Woche nicht ausruhen.“ Der erste Schritt ist bereits getan.

 

TSG Wiesloch: Dörr 1, Ruß 3, N. Maier 6, Bederke 1, Dutzi 2, F. Sauter 5, Kapp 1, van de Locht 7/3, Müller 2.

 

Badenliga Frauen

 

TSV Malsch – TSV Birkenau II 22:18 (13:10). Wolfgang Schwab sicherte sich mit seinem TSV Malsch zwei wichtige Punkte. „Kopf hoch, weiter geht's“, formulierte der Trainer eine klare Ansage in der Halbzeit. Angesichts einer Drei-Tore-Führung wollte er, dass sein Team auf keinen Fall nachlässt. Sein Wunsch wurde erfüllt.

 

TSV Malsch: Rensch 6/3, Ungerer 3, Tidl 3, Bujnoch 3, Rothermel 2, Bride 2, Scherer 3.

 

TSV Rot – HG Saase 37:39 (17:21). Hut ab vor der Leistung des TSV Rot. Gegen den designierten Aufsteiger aus Saase boten die „red flamingos“ eine starke Vorstellung, einzig die Chancenverwertung machte einen möglichen Punktgewinn zunichte.

 

TSV Rot: Schober 2, Laier 10, K. Bergweiler 3, L. Engelmann 9, C. Hofmann 3, Knopf 4, Schneider 1, Galante 5/5.

 

TG Neureut – TSG Wiesloch 23:22 (10:13). Die TSG Wiesloch kommt einfach nicht mehr in Tritt. „Wir hatten das gleiche Problem, wie bei den vergangenen Spielen“, analysierte Trainer Frank Gerbershagen: „Wir haben unsere Chancen im Angriff nicht genügend genutzt.“ Obwohl Deborah Streib in der Schlussphase einen Siebenmeter vereitelte und Gerbershagen eine Auszeit zog, ließ sich sein Team den Sieg noch durch zwei Gegentore aus der Hand nehmen.

 

TSG Wiesloch: Lies 3, Schupp 1, Sauter 8/3, Ruß 4, Hofmann 1, A. Frick 3, Hofstetter 2.

 

Verbandsliga Männer

 

TV Eppelheim – SG Leutershausen II 27:25 (14:15). Aufatmen beim TV Eppelheim: Nach zuletzt drei Niederlagen und dem drohenden Absturz in die Abstiegsränge ist die Trendwende geschafft. „Jetzt haben wir wieder etwas Luft“, resümierte Coach Eduard Heier zufrieden. Ganz ohne Kritikpunkte war er aber nicht: „Die Chancenverwertung macht mir Sorgen, schon nach 30 Minuten hätten wir deutlich führen müssen.“ Trotzdem kann der TVE mit dem Erfolg gegen die Leutershausener Zweitliga-Reserve nun wieder beruhigter in die Zukunft blicken.

 

TV Eppelheim: P. Brendel 2, Stotz 4/1, Erb 1, Hofmann 1, Scheffzek 5, Föhr 8/3, Stroh 4, Müller 2.

 

TSV Malsch – TSG Dossenheim 26:27 (16:12). Nach 20 Minuten schien die Begegnung bereits entschieden. 14:4 lagen die Malscher in Front, der TSG Dossenheim drohte ein handfestes Debakel – und das ausgerechnet im Heidelberger Derby. Doch dann die große Überraschung: Bis zur Schlussviertelstunde hatte sich die Germania aus Dossenheim wieder herangekämpft und glich aus, am Ende rettete sie einen knappen Vorsprung über die Zeit.

 

TSV Malsch: Schäffner 1, Schnurr 4, Hipp 2, Schay 3, Feldpausch 7, Jenne 3, Breitenstein 4/1, Bambach 2/1.

 

TSG Dossenheim: Engler 2, Jünger 4, Heinicke 3, N. Elfner 6/2, Möckel 3, Zach 1, Komarek 3, Mohr 4/1, Breitschwerdt 1.

 

SV Langensteinbach – TSV Rot 27:25 (11:11). Nachlässige Abwehrarbeit, viel Hektik und ein verkrampftes Spiel nach vorne – der TSV Rot blieb vieles schuldig. Unter anderem auch einen Punktgewinn, der gegen den Zehnten eigentlich fest eingeplant war. Zwar setzte sich Rot immer mal wieder mit zwei, drei Toren ab, doch letztlich zu inkonsequent, so dass die Hausherren Lunte rochen und zwei Punkte erkämpften.

 

TSV Rot: Wege 3, J. Körner 3, Weis 4, Kögler 3, D. Steinhauser 3, Fankhänel 1, S. Körner 5/1, Marterer 3/2.

 

TV Büchenau – TSV Wieblingen 25:31 (16:15). Erwartungsgemäß fährt der TSV Wieblingen einen souveränen Auswärtssieg in Büchenau ein. Zur Pause lagen die Gäste zwar noch zurück, nach einer tollen Abwehrleistung im zweiten Abschnitt gehen die beiden Zähler aber verdient an den TSV.

 

TSV Wieblingen: P. Wolf 2/2, Widmann 3, Adler 6, Gaa 4, L. Wolf 7, Ross 1, Dörr 4, Güllicher 4.

 

Landesliga Männer

 

TV Schriesheim – TV Bammental 29:26 (13:12). Zwar hat der TV Bammental verloren, doch Trainer Marc Winterhalder war dennoch nur bedingt unzufrieden. „Trotz der Ausfälle von wichtigen Spielern hat die Mannschaft eine gute kämpferische Leistung auf den Platz gebracht“, sagte er. Das Problem seiner Jungs: „Wir haben uns zu viele technische Fehler erlaubt, die der Gegner konsequent bestraft hat.“ So gingen seine „Crocodiles“ leer aus.

 

TV Bammental: Schmitt 1, Messerschmidt 1, Warken 1, Großkopf 4, Schweizer 3, Zimmer 5, Trautner 1, Huber 7/3, Heck 3.

 

TV Hemsbach – TSV Handschuhsheim 32:25 (14:12). Auf das Unentschieden gegen Königshofen folgt eine Niederlage in Hemsbach – und damit ein herber Dämpfer im Kampf um die Meisterschaft. Der TSV Handschuhsheim hat nun bereits vier Punkte weniger als der Spitzenreiter, bei vier verbleibenden Spielen.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 2, Layer 2, Ullmerich 2, Joswig 4, Nützel 2, Moddemann 4, Rudolph 1, Schmitt 7/1, Stupp 1.

 

TSV Malschenberg – TV Großsachsen II 31:31 (15:15). Die letzten 15 Minuten wurden von ständigen Führungswechseln dominiert – für den TSV Malschenberg bereits ein Achtungserfolg. Als der TVG II sich kurz vor dem Ende auf 31:28 absetzte reagierte TSV-Übungsleiter Bernd Kippenhan und nahm die letzte verbleibende Auszeit. Es lohnte sich, denn Fabian Klefenz konnte per Siebenmeter den 31:31-Endstand herstellen.

 

TSV Malschenberg: Rühl 1, Klefenz 5/2, Haupt 4, Storz 3, Lier 1, Schork 1, Diebold 2, Zander 13.

 

PSV Knights – TV Friedrichsfeld II 23:30 (10:13). Für die PSV Knights wird die Luft dagegen immer dünner. Sie gehen im Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Friedrichsfeld erneut leer aus.

 

PSV Knights: Förch 1, Nitka 4/2, Callies 3, Krambs 7/3, Lammer 3, Weigel 2, Munz 3.

 

1. Kreisliga Männer

 

TSV Rot II – HG Eberbach 33:26 (15:15). Nicht zuletzt der breitere Kader der Roter Verbandsliga-Reserve sicherte die beiden Zähler gegen die HG Eberbach. Generell kam Rot stark verbessert aus der Kabine, nachdem die erste Halbzeit ausgeglichen verlief.

 

TSV Rot II: Ganter 2, N. Geider 5, Körner 1, Hesse 6, Thome 3, Krappmann 1, Dittmann 1, T. Förster 4, T. Geider 1, T. Hotz 8/3, A. Hotz 1.

 

HG Eberbach: Molter 2, Menges 5/3, Eiben 4, Fischer 4/1, Rötger 2, Weber 9.

 

KuSG Leimen – TSV Wieblingen II 29:24 (15:13). Den Erfolg hatte die KuSG Leimen in dieser Woche allein ihrem Keeper Matthäus Armer zu verdanken. Dieser hielt sie nämlich in der Anfangsphase im Spiel, als seine Vorderleute die Chancen im Angriff nicht nutzten und ohne jeglichen Druck auf die gegnerische Abwehr agierten. Im zweiten Abschnitt wurde es dann besser, der Vorsprung verdoppelte sich schließlich von zwei auf vier Tore.

 

KuSG Leimen: Werner 2, Stucke 6, Schomaker 1, Hambrecht 3, Bernickel 1, Rensch 4/2, Reichert 1, Arbogast 4, Tanriverdi 4, Reeb 3/1.

 

TSV Wieblingen II: F. Müller 1, Kaltschmitt 3, Benz 1, Bruckschlegel 1, Rothenberger 1, Rafuna 4, Barth 2, T. Dörr 6/3, S. Dörr 3, Merkel 2.

 

TV Sinsheim – TSG Wiesloch II 23:26 (10:9). Die TSG Wiesloch II zieht weiter vorne weg. Verliert die SG Nußloch II nächste Woche in Sandhausen, kann bereits die Meisterschaft festgemacht werden – Sieg Nummer 18 im 18. Spiel vorausgesetzt.

 

TV Sinsheim: Hemberger 3, Lehn 1/1, Stier 5, Al-Sharan 2, Zimmermann 2/1, Scholl 8, Ebert 1, Kühn 1.

 

TSG Wiesloch II: Wolfbeisz 4, Lampert 6/2, Peitz 2, Weckesser 2, Schmidt-Eisenlohr 3, Heim 7/1, Heger 2.

 

TV Eppelheim II – SG Nußloch II 30:32 (16:19). In der Gegenwart haben die „Nattern“ des TV Eppelheim II zwar verloren, für die Zukunft aber ebenso gewonnen: Mit Carsten Geier, Leon Dennhardt und Henrik Schuhmacher zeigten drei A-Jugendspieler eine herausragende Leistung. „Diese Jungs ziehen klasse mit und schlagen sich in ihrem ersten echten Jahr bei uns prächtig“, erklärte Trainer Robert Krembsler: „Ohne die Beteiligung der A-Jugendlichen hätten wir schwere Personalsorgen.“

 

TV Eppelheim II: Bräumer 1, Geier 9/5, Holtmann 1, Metzler 1, Sauer 9/2, Weihmann 3, Schuhmacher 2, Dennhardt 2, van Huuksloot 1, Krembsler 1.

 

SG Nußloch II: Bergweiler 1, Wagner 9/4, Werner 1, Sohns 4, Bickerle 4/1, Erles 2/2, Pat. Fehringer 3, Wulle 1, Seiler 3, Waldi 1, Haag 3.

 

SC Sandhausen – SG Walldorf Astoria 19:19 (13:11). „Das war Abstiegskampf pur“, urteilte Anton Hofmann. Der Co-Trainer des SC Sandhausen sah zuvor ein hart umkämpftes und seiner Meinung nach gerechtes Remis seines SCS gegen die SG Walldorf Astoria. Deren Coach Thomas Wittemund erklärte: „Abwehr und Torhüter haben eine super Leistung gezeigt. Vorne kam deutlich zu wenig, so können wir kein Spiel gewinnen.“ Sein Korrekturversuch zur Pause misslang: „Ich habe es angesprochen: Wir müssen aufhören so oft unvorbereitet drauf zu knallen. Aber leider haben wir auch in der zweiten Halbzeit zu viel verschossen.“

 

 

SC Sandhausen: Schimek 1, Micola 7/4, Reutner 5, Stripf 1, Günes 3, Hofmann 1, Reith 1.

SG Walldorf Astoria: Engelsberger 4, Sailer 2, Jäckel 2, Kunoth 5/2, Schnurr 4, Schiller 2.


09. März 2017

Abstiegskampf in der Badenliga

 

(msc) Wiesloch in Plankstadt unter Zugzwang - Aufsteiger St. Leon zufrieden

 

„Wir müssen realistisch sein“, erklärte Rolf Hofmann, Abteilungsleiter der HSG St. Leon/Reilingen, in Bezug auf die Damen-Oberliga-Mannschaft. Vor dem Duell gegen die HSG Mannheim steht das Team zwar gut da, doch zu viel will er nicht erwarten. „Wir haben eine super Truppe, aber sie bröckelt langsam“, erklärt er: „Das liegt daran, dass sie nach ein paar Meniskusrissen langsam aufhören. Sie wollen irgendwann mit ihren Kindern mal kicken oder raufen können und nicht immer mit den Krücken hinterher.“ Daher kündigt er mit Blick auf die Chancen, den Aufstieg doch noch zu realisieren an: „Wir müssen den Gürtel in Zukunft wohl etwas enger schnallen.“

 

Oberliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: HSG Mannheim – HSG St. Leon/Reilingen.

 

Die Badenliga steuert geradewegs auf eines der wichtigsten Spiele des Jahres zu: Gerade jetzt, wo der TSV Birkenau und die HSG St. Leon/Reilingen punktgleich auf Platz zwei stehen, kommt es zum direkten Duell. Der Gewinner verschafft sich eine sehr gute Ausgangslage in Richtung Relegation – was für Hofmann aber nicht unbedingt nur positiv ist. „Unsere Erwartungen für die Saison sind erfüllt“, so der Abteilungsleiter des Aufsteigers: „Wir wollen die Waffen zwar jetzt nicht niederlegen, aber wir dürfen den Bogen auch nicht überspannen.“

Von solchen Duellen kann die TSG Wiesloch nur träumen – ein enorm wichtiges Spiel hat aber auch sie. Am Samstag geht es für den Vorletzten zum Drittletzten aus Plankstadt. Gewinnt die TSG schiebt sie sich zumindest an der Eintracht vorbei, auch der TV Knielingen könnte überholt werden – da die Abstiegssituation noch nicht geklärt ist und eventuell zwei Teams die Liga verlassen müssen, wäre das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

 

Badenliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TSG Plankstadt – TSG Wiesloch; Sonntag, 17 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Birkenau.

 

Für die Badenliga-Damen des TSV Malsch stehen entscheidende Wochen an. Aktuell droht der Abstieg in die Verbandsliga, gegen die Birkenauer Drittliga-Reserve sollte daher im Idealfall gepunktet werden.

Die TSG Wiesloch kann der Germania beim Kampf gegen den Abstieg helfen: Sie ist am Sonntag nämlich bei der TG Neureut zu Gast, die ebenfalls im Tabellenkeller steckt.

Die schwerste Aufgabe des Wochenendes hat allerdings der TSV Rot. Die „red flamingos“ empfangen den Tabellenführer aus Saase, der weiterhin Vollgas geben muss, um den Platz an der Sonne nicht zu verlieren.

 

Badenliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch – TSV Birkenau II; 20 Uhr: TSV Rot – HG Saase; Sonntag, 15 Uhr: TG Neureut – TSG Wiesloch.

 

Eine 24:35-Derbyklatsche gilt es für den TSV Malsch gege die TSG Dossenheim in der Verbandsliga wett zu machen. Wie man in Spielen gegen die Heidelberger Nachbarn gewinnt, weiß die Germania aus Malsch aber: Mitte Februar gab es einen 35:27-Kantersieg gegen Wieblingen, das gegen die TSG vergangene Woche erfolgreich war.

Die Wieblinger müssen am Sonntag zum Abstiegskandidaten nach Büchenau. Gegen einen Erfolg des TSV wird weder Malsch noch der TV Eppelheim etwas einwenden. Beide Teams sind mit 15 Zählern zwar vier Punkte vor dem Abstiegsrang, hundertprozentig gesichert ist die Verbandsliga in der nächsten Saison aber noch nicht. Ein Eppelheimer Sieg gegen die SG Leutershausen II könnte indes ein großer Schritt sein.

Den hofft auch der TSV Rot zu machen. Die Roter schielen immer mehr auf die Badenliga, bei sieben verbleibenden Spielen ist der Vorsprung auf Rang drei bereits auf sechs Punkte angewachsen. Allerdings ist nur der Meister sicher für die Badenliga qualifiziert, auf Neuenbürg fehlt aber weiterhin ein Punkt. Die einzige Chance des TSV: Die eigenen Hausaufgaben wie am Sonntag in Langensteinbach machen und auf einen Ausrutscher des HCN hoffen.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 17 Uhr: TV Eppelheim – SG Leutershausen II; 19.45 Uhr: TSV Malsch – TSG Dossenheim; Sonntag, 17.15 Uhr: SV Langensteinbach – TSV Rot; 17.30 Uhr: TV Büchenau – TSV Wieblingen.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 16.30 Uhr: KuSG Leimen – HSG Walzbachtal; Sonntag, 13 Uhr: TG Neureut II – BSC Mückenloch.

Landesliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Schriesheim – TV Bammental; 19.30 Uhr: TV Hemsbach – TSV Handschuhsheim; Sonntag, 18 Uhr: TSV Malschenberg – TV Großsachsen II, PSV Knights – TV Friedrichsfeld II.

Landesliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: SGH Waldbrunn/Eberbach – TSV Meckesheim; Sonntag, 16.30 Uhr: TSV Malsch II – TV Bammental.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 16 Uhr: TSV Rot II – HG Eberbach; 18.30 Uhr: KuSG Leimen – TSV Wieblingen II; 18.45 Uhr: TV Sinsheim – TSG Wiesloch II; 19 Uhr: TV Eppelheim II – SG Nußloch II; Sonntag, 18 Uhr: SC Sandhausen – SG Walldorf Astoria.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 15 Uhr: TV Eppelheim – SG Nußloch II; 17 Uhr: TV Sinsheim – TSG Wiesloch II; 18 Uhr: TSV Rot II – TV Eschelbronn.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 18.30 Uhr: TV Neckargemünd – SG Walldorf Astoria II; Sonntag, 14.30 Uhr: TSV Malsch II – TSG Dossenheim II; 16 Uhr: TSV Malschenberg II – SG Nußloch III; TSG Ziegelhausen – TV Dielheim.

2.Kreisliga Frauen, Staffel I, Samstag, 18 Uhr: SG Kirchheim II – TSV Wieblingen II; 16 Uhr: SC Sandhausen – SG Walldorf Astoria II.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 20.30 Uhr: TV Sinsheim II – TSV Hanschuhsheim II; Sonntag, 18.15 Uhr: TSV Malsch III – TB Neckarsteinach.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 17 Uhr: TV Eppelheim III – SG Walldorf Astoria III; Staffel II, TV Neckargemünd II – TV Sinsheim III.


07. März 2017

Wieblingen mit furioser Aufholjagd

 

(msc) TSV nimmt Dossenheim Sieg aus der Hand - Rot mit Kantersieg

 

Oberliga Frauen

 

SG Nußloch – SV Allensbach II 28:24 (15:13). Die Wogen glätten sich bei der SG Nußloch. Nachdem die Leistung bereits vor der Faschingspause gut war, konnte die SGN nun auch endlich wieder zwei Punkte einfahren. Der Heimsieg gegen den SV Allensbach II war zwar etwas überraschend, aber trotzdem keineswegs unverdient.

 

SG Nußloch: Racky 8, Beckenbach 6/1, Kann 1, Mende 2, Moll 1, Joerg 6/1, F. Arnold 3, Lemke 1.

 

TSV Bönnigheim – HSG St. Leon/Reilingen 27:27 (16:9). Die HSG St. Leon/Reilingen erkämpfte sich immerhin einen Punkt, der nach der schwachen ersten Hälfte nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung zu holen war. Während St. Leon im ersten Abschnitt nie den Zugriff auf das Spiel hatte, profitierte Bönnigheim stets von den Fehlern der HSG. Doch Coach Marcus Gutsche fand offensichtlich die richtigen Worte in der Kabine: Die Abwehr stand nun immer sicherer, Laura Pavic im Tor konnte auch überzeugen. Einige Fehlwürfe verhinderten eine frühere Aufholjagd, doch gegen Ende der Partie zeigte St. Leon noch einmal alles und egalisierte in den letzten vier Minuten noch einen Vier-Tore-Rückstand.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 5, Baum 5, Heck 2, Vetter 4, Kerle 4/4, Wiedemann 1/1, Müller 2, Rimpf 4.

 

Badenliga Männer

 

TSG Wiesloch – TV Hardheim 28:32 (15:15). Zwei Zähler wären für die TSG Wiesloch durchaus möglich gewesen, doch eine zehnminütige Spielunterbrechung brachte die Hausherren dann aus dem Tritt. Zuvor war das Spiel ausgeglichen, Wiesloch gerade drauf und dran, etwas weg zu ziehen. Statt die 20:18-Führung nach der unfreiwilligen Pause in der 40. Minute weiter auszubauen, ließ sich die TSG den Sieg aber noch aus der Hand nehmen.

 

TSG Wiesloch: Dörr 2, Ruß 4, N. Maier 6, Böhler 1, Dutzi 2, M. Sauter 4, Kapp 3, van de Locht 5/1, Müller 1.

 

TSV Amicitia Viernheim – HSG St. Leon/Reilingen 34:26 (16:10). Ebenfalls ohne Punkte, dafür aber mit einer achtbaren Leistung kam die HSG St. Leon/Reilingen aus dem Badenliga-Wochenende. Gegen den TSV Amicitia Viernheim, die durch den Erfolg den Aufstieg in die Oberliga endgültig besiegelt hat, unterlag St. Leon erwartungsgemäß. Das Ergebnis viel dabei aber wesentlich höher aus, als es die Begegnung insbesondere in der starken zweiten Hälfte hergegeben hat.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Rausch 1, Krepper 8, Schmitt 6, Lechner 1, Manke 1, Decker 5/2, Huber 1, Kikillus 3.

 

Badenliga Frauen

 

TSG Wiesloch – HG Königshofen/Sachsenflur 23:29 (10:16). Der Optimismus ging Frank Gerbershagen nicht verloren. „Wir hatten unsere Chancen, aber wir haben sie nicht genutzt“, musste der Coach der TSG Wiesloch zwar zugeben, ergänzte aber: „Jetzt müssen wir nach vorne sehen.“ Tatsächlich bewies sein Team Moral, kämpfte sich nach einer fehlerhaften Anfangsphase wieder auf 8:11 heran. Auch das zwischenzeitliche 14:21 schreckte die TSG nicht ab, vier Minuten vor dem Schlusspfiff keimte beim 22:25 sogar noch einmal leise Hoffnungen auf etwas Zählbares auf, die aber nicht erfüllt wurden.

 

TSG Wiesloch: Lies 3, Marischler 2, Hilgenhaus 2, Sauter 6/2, Gärtner 1, Ruß 5, Hofmann 1, A. Frick 1, Hofstetter 2.

 

TSV Rot – TV Schriesheim 22:20 (14:12). Notgedrungen mussten die „red flamingos“ des TSV Rot ihre Zukunftsplanung vorziehen: Da mehrere Personalausfälle zu beklagen waren, debütierte A-Jugend-Spielerin Thea Huber bei der ersten Mannschaft, Daniela Willnauer gab nach der Babypause ihr Comeback. Dabei lief es von Anfang an gut für Rot, auch weil Schriesheim nicht richtig in die Partie fand. Der 7:3-Vorsprung schmolz aber dann nach und nach ein, bis der TVS den 8:8-Ausgleich erzielte. Ein handballerischer Leckerbissen war das Duell ohnehin nicht, doch zumindest Spannung war gegeben. Am Ende sicherte TSV-Keeperin Theresa Bergweiler den Erfolg.

 

 

TSV Rot: Laier 5, K. Bergweiler 1, C. Hofmann 4/1, Knopf 4, Willnauer 2, Schneider 2, Galante 4/3.

 

TSV Amicitia Viernheim – TSV Malsch 29:25 (14:12). Malsch musste dagegen beim Topteam aus Viernheim Federn lassen. Die Teams vor der Germania nutzten dies zwar nicht, doch der Druck von hinten steigt nun wieder: Das Schlusslicht SG Pforzheim/Eutingen gewann überraschend gegen Brühl und ist wieder auf einen Punkt herangekommen.

 

TSV Malsch: Rensch 6/4, Tidl 2, Bujnoch 4, Rothermel 3, Bride 4, Steinhauser 2, Scherer 4.

 

Verbandsliga Männer

 

HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TV Eppelheim 34:29 (17:14). TVE-Trainer Eduard Heier kennt sicherlich bessere Reiseziele, als das Taubertal, denn die Erinnerungen an die jüngsten Fahrten der Eppelheimer dort hin, waren nicht unbedingt gut. Daran ändert sich auch in dieser Saison nichts. „Vier vergebene Siebenmeter, sieben Freie – so kann man kaum gewinnen“, war er entsprechend bedient: „Respekt dem Torhüter der Hausherren, er hat ihnen das Spiel gewonnen.“ Es scheint sich eine gewisse Regelmäßigkeit abzuzeichnen: Während die HSG in Eppelheim regelmäßig ziemlich klar aus der Halle geschossen wird, kehrt Eppelheim meist ohne Punkte von der Auswärtsfahrt aus dem Taubertal zurück.

 

TV Eppelheim: Stotz 5, P. Brendel 8, Späth 1, Erb 4, Hofmann 2, Stroh 3, Föhr 6/4.

 

TSV Rot – TV Ispringen 33:21 (15:12). Eines zeigt das deutliche Ergebnis nicht: der TSV Rot tat sich gegen den Tabellenletzten aus Ispringen lange schwer. Bevor die Roter zum Kantersieg ausholten, prägten hektische Aktionen, Fehlwürfe und technische Fehler das TSV-Spiel. Nach der Pause zeigte der Zweite dann aber, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Eine engagierte Abwehr und ein wesentlich druckvollerer und energischerer Angriff schraubten den Spielstand in die Höhe.

 

TSV Rot: Wege 2, J. Körner 2, D. Steinhauser 4, T. Stegmüller 2, Schenk 7, S. Körner 8/1, Marterer 8/1.

 

TSV Wieblingen – TSG Dossenheim 26:25 (7:15). Was für ein Krimi: Der TSV Wieblingen bewiest trotz stark ausgedünntem Kader Nehmer-Qualitäten und dreht einen 7:15-Pausenrückstand. Felix Hildenbeutel, Alexander Ross und David Wolf waren nicht mit dabei, Marco Widmann nur angeschlagen – und zu allem Überfluss stand es nach 18 Minuten bereits 4:13. Doch eine sagenhafte Aufholjagd endete in der 20:19-Führung. Dossenheims Nicolai Elfner hatte per Siebenmeter zwar noch die Chance zum 26:26-Ausgleich, scheiterte aber am Matchwinner Jonathan Zartmann im TSV-Tor und musste nach dem Kopftreffer wie auch im Hinspiel mit der Roten Karte vom Feld.

 

TSV Wieblingen: Müller 4, Müller 6, Widmann 2, Gaa 5/3, L. Wolf 8/1, Güllicher 1.

 

TSG Dossenheim: Möckel 4, Jünger 5, Heinicke 1, N. Elfner 5/4, Engler 1, Komarek 1, Mohr 7, Breitschwerdt 1.

 

TV Neuthard – TSV Malsch 25:24 (13:11). Vier Minuten vor Spielschluss führte der TSV Malsch noch, dann gelang ihm aber kein einziger Treffer mehr. Neuthard dagegen noch zwei ganz wichtige, die das 23:24 in einen 25:24-Sieg drehten.

 

TSV Malsch: Schnurr 1, Hipp 4, Schay 2, Funkert 1, Jenne 1, Breitenstein 9/1, Walz 3, Bambach 3/1.

 

Landesliga Männer

 

TSV Malschenberg – TV Schriesheim 28:20 (15:11). Wie wichtig das Spiel für die Kippenhan-Sieben war, machte das Team vom Start weg klar. Zwei der drei Treffer zur 3:0-Führung erzielte Christian Zander, der auch im restlichen Spiel eine große Rolle spielen sollte. Insgesamt traf er nämlich zwölfmal, hatte so maßgeblichen Anteil am doppelten Punktgewinn.

 

TSV Malschenberg: Rühl 2, Klefenz 2/1, Haupt 3, Müller 1, Storz 4, Eberhard 2/2, Lier 2, Zander 12.

 

TV Friedrichsfeld II – TV Bammental 25:21 (15:8). Die Friedrichsfelder Lilli Gräber Halle hat ein neues Opfer gefunden: Den TV Bammental. Die „Crocodiles“ kamen zunächst ganz gut mit dem harzfreien Untergrund zurecht, machten nach dem 8:6 in der 13. Minute aber kein Tor mehr in Halbzeit eins. „Es war das erwartungsgemäße, harte Spiel“, sagte auch TVB-Coach Marc Winterhalder: „Durch mindestens 15 Fehlwürfe haben wir effektiv zu wenig Tore erzielt.“

 

TV Bammental: Clarius 3, Schmitt 2, Schweizer 6, Dollinger 6/4, Zimmer 2, Huber 1, Heck 1.

 

TSV Handschuhsheim – HG Königshofen/Sachsenflur 24:24 (12:11). Die Ausgangslage bleibt auch nach dem Spitzenspiel gleich: Königshofen ist durch das Unentschieden weiter erster, Handschuhsheim mit zwei Punkten weniger Zweiter. Die Spannung, die über die gesamten 60 Minuten herrschte, bleibt also auch in der Liga weiter erhalten.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 4, Layer 2, Ullmerich 7, Joswig 1, Dahlmann 1, Moddemann 1, Schmitt 8/3.

 

1. Kreisliga Männer

 

SG Walldorf Astoria – TV Eppelheim II 27:22 (15:6). Die SG Walldorf sammelt gegen Eppelheim II wichtige Punkte im Abstiegskampf. Überraschend war die Deutlichkeit zu Spielbeginn: Nach einer Viertelstunde stand es 8:0 für die Astoria. „Das hat der Angriff im Kollektiv sehr gut gemacht“, bestätigte Trainer Thomas Wittemund. Insgesamt konnte er mit dem 27:22-Sieg zufrieden sein: „Wir haben Eppelheim komplett im Griff gehabt und exzellent in der Abwehr gearbeitet.“ Der erzürnte „Nattern“-Trainer Robert Krembsler kündigte dagegen an: „Darüber wird zu reden sein.“

 

SG Walldorf Astoria: Eustachi 3, Sand 2/1, Engelsberger 2, Sailer 5, Jäckel 3, Kunoth 7/2, Schnurr 2, Haffner 3.

 

TV Eppelheim II: Spannagel 1, Geier 5, Holtmann 2, Meyer 4, Sauer 4/2, Dennhardt 3, Wallberg 3.

 

TSV Wieblingen II – TSV Steinsfurt 20:26 (11:14). Zu ungeduldig und entsprechend schwach in der Chancenverwertung – das Fazit des TSV Wieblingen II fällt nicht gut aus.

 

TSV Wieblingen II: M. Müller 3, Schneider 1, Rothenberger 1, Güllicher 7, Barth 1, T. Dörr 4/2, S. Dörr 2, Merkel 1.

 

TSV Steinsfurt: Neckermann 3, Hörn 3, Olbert 4, Ludwig 3, Reinhardt 1, S. Ludwig 1, Müller 11/3.

 

TSG Wiesloch II – SC Sandhausen 32:25 (16:12). Ein flotter Beginn, ein kurzer Durchhänger, in dem die Führung auf zwei Tore schmolz und dann doch der hohe Sieg. Wiesloch II bleibt so weiterhin souverän an der Spitze.

 

Wiesloch II: Hirschmann 1, Lampert 8, Heger 2, Schmidt-Eisenlohr 4, Hecker 4/2, Weckesser 1, Wolfbeisz 6, Ziehensack 4, Heim 2.

 

SC Sandhausen: Schimek 2, Micola 8/1, Reutner 6, Günes 4, Reith 4, Wranik 1.

 

SG Nußloch II – SG Kirchheim 35:22 (17:10). Ein Start-Ziel-Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können. „Am Ende war es aus meiner Sicht ein gerechtes Ergebnis“, urteilte Nußlochs Spielertrainer Eric Erles.

 

 

SG Nußloch II: Bergweiler 5, Wagner 6/4, Pau. Fehringer 1, Werner 3, Sohns 1, Bickerle 4/1, Erles 5, Pat. Fehringer 3, Wulle 1, Seiler 3, Rensch 1, Haag 2.

SG Kirchheim: Glowczak 3, Kluger 5, Henseler 10/2, Urban 1/1, N. Hambrecht 1, Weißhaar 2.


02. März 2017

Spitzenspiel in "Hendesse"

 

(msc) TSV empfängt Königshofen - Gutsche-Damen können weiter Druck aufbauen

 

Die HSG St. Leon/Reilingen kann in der Damen-Oberliga den Druck auf die Reserven aus Ketsch und Metzingen aufrecht erhalten, hat aber mit dem viertplatzierten TSV Bönnigheim ein Schwergewicht auf dem Programm stehen. Bei einem Sieg ist aber auch weiterhin noch alles drin im Kampf um den Aufstieg – das sollte Motivation genug sein für die Gutsche-Mädels.

 

Ob es am Ende tatsächlich für den Gang in die dritte Liga reicht, oder nicht: Ein Duell mit der SG Nußloch wird es in der kommenden Saison aller Voraussicht nach nicht geben. Die Blauen planen bereits seit Wochen zweigleisig, wissen, dass ein Klassenerhalt immer unwahrscheinlicher wird. Auch gegen den SV Allensbach II wird es für Nußloch schwer, doch zumindest den ein oder anderen Punkt würde die SGN gerne noch mitnehmen – und wenn es nur für die Moral ist.

 

Oberliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: SG Nußloch – SV Allensbach II; 20 Uhr: TSV Bönnigheim – HSG St. Leon/Reilingen.

 

Die Spannung in der Badenliga ist riesig, das Gedränge um die Relegation wird immer dichter. Aktuell liegt die HSG St. Leon/Reilingen noch mit 23:13 Zählern vorne, hauchzart vor der SG Pforzheim/Eutingen II, die 22:14 Punkte auf dem Konto hat. Mit einem weniger folgt Birkenau, das auch nach hinten nur einen Zähler Vorsprung auf die SG Stutensee-Weingarten besitzt. In Lauerstellung mit 18:18-Punkten sind noch die zuletzt starken Hockenheimer und der schwächelnde TV Friedrichsfeld. Daran könnte sich aber bereits am Wochenende wieder etliches Ändern, zumal St. Leon die schwere Aufgabe TSV Amicitia Viernheim vor sich hat. Der Ligaprimus hat noch keinen Punkt abgegeben, ist insbesondere zu Hause ein Macht.

 

Die TSG Wiesloch hat dagegen andere Sorgen. Aktuell trennen fünf Punkte die Weinstädter vom letzten und damit sichern Abstiegsplatz – doch das könnte noch einmal ganz gefährlich werden. Durch die ungeklärte Abstiegssituation der 3. Liga und der Oberliga könnte auch der Vorletzte noch in die Verbandsliga runter müssen, da liegt nur ein Zähler zwischen der TSG und den Plankstädtern. Umso wichtiger wäre es, gegen den TV Hardheim zu gewinnen. Das würde etwas Luft verschaffen und gleichzeitig den TVH mit in den Kampf einbeziehen.

 

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TSG Wiesloch – TV Hardheim; 19.30 Uhr: TSV Amicitia Viernheim – HSG St. Leon/Reilingen.

Badenliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TSG Wiesloch – HG Königshofen/Sachsenflur; 18 Uhr: TSV Rot – TV Schriesheim; Sonntag, 18 Uhr: TSV Amicitia Viernheim – TSV Malsch.

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TV Eppelheim; 20 Uhr: TSV Rot – TV Ispringen; Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – TSG Dossenheim; 17.30 Uhr: TV Neuthard – TSV Malsch.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: BSC Mückenloch – TSV Rintheim; 18 Uhr: TV Dielheim – TV Knielingen, HC Vogelstang – KuSG Leimen.

 

Auch in der Landesliga gibt es verschiedene Ausgangslagen der Heidelberger Vereine. Bammental, das zum Zehnten aus Friedrichsfeld muss, ist fest im Mittelfeld verankert. Hinter der Friedrichsfelder Badenliga-Reserve sind aber mit den PSV Knights und dem TSV Malschenberg noch zwei Heidelberger, die zwingend unten raus wollen. Für die Germania aus Malschenberg bietet sich diese Chance nun gegen Schriesheim. „Das Ziel ist es ganz klar, das Heimspiel zu gewinnen“, erklärt „Büffl“-Kapitän Armin Diebold: „Wir wollen den Zuschauern ein gutes Spiel mit zwei Punkten liefern.“

 

Eben das hat auch der TSV Handschuhsheim am anderen Tabellenende vor. Die „Löwen“ empfangen als Zweiter im Spitzenspiel den Tabellenführer HG Königshofen/Sachsenflur. „Unsere Mannschaft spielt eine grandiose Runde, ich hoffe auf eine volle Hütte“, freut sich Günter Döll, Abteilungsleiter des TSV. Coach Jonas Kari hofft ebenfalls auf lautstarke Unterstützung: „Über eine mannschaftlich geschlossene Leistung und angetrieben von unseren Fans versuchen wir den Spitzenreiter zu stürzen“, so Kari: „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst, Königshofen ist eine eingespielte und sehr erfahrene Truppe.“ Daher seien die Gäste auch der klare Favorit, was seinen Glauben an Punkt aber nicht schmälert: „Gemeinsam mit unseren fantastischen Zuschauern versuchen wir, das Unmögliche möglich zu machen.“

 

Landesliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TSV Malschenberg – TV Schriesheim; Sonntag, 13 Uhr: TV Friedrichsfeld II – TV Bammental; 17 Uhr: TSV Handschuhsheim – HG Königshofen/Sachsenflur.

Landesliga Frauen, Samstag, 16 Uhr: SGH Waldbrunn/Eberbach – HSG Bergstraße; 18 Uhr: TV Bammental – TSV Steinsfurt, SpVgg Ilvesheim – TSV Malsch II; Sonntag, 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – HSG Mannheim II.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 19 Uhr: SG Walldorf Astoria – TV Eppelheim II; Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen II – TSV Steinsfurt; 18.30 Uhr: TSG Wiesloch II – SC Sandhausen; 19 Uhr: SG Nußloch II – SG Kirchheim.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 17.50 Uhr: TV Eschelbronn – TV Sinsheim; Sonntag, 16.30 Uhr: TSG Wiesloch II – TV Neckargemünd; 17 Uhr: SG Nußloch II – SG Kirchheim.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 16 Uhr: TSV Malschenberg II – TSV Malsch II; 17 Uhr: SG Walldorf Astoria II – TSG Ziegelhausen; 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TV Neckargemünd; 20 Uhr: TV Dielheim – TV Bammental II.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 11 Uhr: TSV Wieblingen II – TSV Handschuhsheim; Staffel II, Samstag, 14 Uhr: TV Dielheim III – TV Bammental II.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 16 Uhr: TV Dielheim II – SG Kirchheim II; 18.45 Uhr: TV Sinsheim II – HSG Meckesheim/Eschelbronn; Sonntag, 15 Uhr: TSV Handschuhsheim II – SC Sandhausen II.

4. Kreisliga Männer, Staffel II, Sonntag, 13 Uhr: TSV Wieblingen III – TSV Steinsfurt II.


21. Februar 2017

Malscherinnen schaffen Überraschung

 

(msc) Damen-Badenligist TSV Malsch siegt im Derby gegen Wiesloch - Auch Männer erringen Erfolg gegen Heidelberger Konkurrenz

 

Oberliga Frauen

 

TSV Wolfschlugen – SG Nußloch 30:29 (16:15). Was für ein Achtungserfolg für die SG Nußloch: Beim TSV Wolfschlugen bewies die SGN Moral und blieb bis zum Schluss ganz nah dran. Punkte gab es bei der 29:30-Niederlage zwar keine, dennoch zeigt die Formkurve klar nach oben.

 

SG Nußloch: Racky 5, Beckenbach 3, Mende 4, Moll 4, F. Arnold 10, Lemke 3. 

 

HSG St. Leon/Reilingen – TuS Ottenheim 33:29 (17:13). Mit Blick auf die Tabelle war der HSG St. Leon/Reilingen vor der Partie klar: Ein Sieg ist Pflicht. Genau den gab es unter dem Strich auch, obwohl sich die Gutsche-Damen über die gesamte Spielzeit hinweg schwer taten. So wirklich in Frage stellte den Erfolg zwar niemand, doch es dauerte bis zur Schlussviertelstunde, ehe sich die HSG einen beruhigenden Vorsprung aufbauen konnte.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 2, Baum 8/4, Pahl 2, Heck 1, Müller 1, Schulz 6, Vetter 3, Kerle 1/1, Wiedemann 5/2, Rimpf 4. 

 

Badenliga Männer

 

HSG St. Leon/Reilingen – TSG Wiesloch 24:26 (11:11). Für die HSG St. Leon/Reilingen hätte es ein riesiger Schritt in Richtung Relegation werden können, da die Verfolger aus Pforzheim und Birkenau ihre Spiele verloren. Doch es kam anders, die TSG Wiesloch machte den Riesenschritt im Abstiegskampf. „Die Moral ist in Takt, obwohl wir im Keller stehen“, erklärte Patrick Körner, Coach der Weinstädter: „Wir mussten gewinnen und das hat die Mannschaft umgesetzt.“ Sein Gegenüber Bernd Feldmann war dagegen weniger erfreut: „Der Auftritt meiner Mannschaft war unterirdisch, die Einstellung enttäuschend.“

 

HSG St. Leon/Reilingen: Rausch 2, Krepper 4, Schmitt 1, Eichstätter 4, Decker 2, Menger 4, Kikillus 7/3.

TSG Wiesloch: Dörr 1, Ruß 10/4, N. Maier 1, Dutzi 1, F. Sauter 3, Kapp 2, B. Maier 1, van de Locht 6, Karolus 1. 

 

Badenliga Frauen

 

TSV Malsch – TSG Wiesloch 30:23 (11:11). Das war überraschend: Im Lokalderby schlägt der TSV Malsch die TSG Wiesloch. Im ersten Abschnitt sah es beim 7:10 nach dem erwartbaren Ergebnis aus, doch die Mädels von Trainer Wolfgang Schwab kämpften. Ein 11:11 zur Pause und später ein 5:1-Lauf zur 16:12-Führung waren dann der Grundstein für die beiden wichtigen Zähler, die sich der TSV im Abstiegskampf sichert. „Die ersten 20 Minuten waren ganz akzeptabel, doch dann haben wir den Faden verloren“, war TSG-Trainer Frank Gerbershagen dagegen sichtlich enttäuscht: „Wir müssen diese Spiel erst einmal sacken lassen.“

 

TSV Malsch: Rensch 10/9, Ungerer 4, Tidl 1, Bujnoch 2, Rothermel 2, Bride 1, Steinhauser 7, Scherer 2, Wirth 1.

TSG Wiesloch: Lies 2, Schupp 2, Marischler 4, Sauter 8/3, Ruß 1, Gefäller 1, Schmidt 2, A. Frick 2/1, Hofstetter 1. 

 

TG Neureut – TSV Rot 23:35 (15:18). Was für eine zweite Hälfte des TSV Rot. Bis in 23. Spielminute hielt der Gastgeber Neureut noch gut mit, lag sogar mit 14:12 in Front. Dann nahm Rot eine Auszeit, merzte die Mängel in der Defensive aus und besprach Alternative im Angriff. Mit Erfolg, denn über die 18:15-Pausenführung zog der TSV nahtlos auf 28:18 davon. Selbst als einige Nachwuchsspielerinnen mit Blick auf die Zukunft Spielzeit bekamen, änderte sich an der Überlegenheit nichts.

 

TSV Rot: Laier 6, K. Bergweiler 1, L. Engelmann 10, C. Hofmann 7, Knopf 3, Schneider 2, Galante 6/5. 

 

Verbandsliga Männer

 

TV Eppelheim – TSV Rot 21:25 (10:11). Alle Bemühungen des TV Eppelheims waren umsonst. Zwar zeigte das Team von Eduard Heier gegen den Heidelberger Spitzenverein TSV Rot eine ansprechende Leistung, zu Punkten reichte es aber nicht ganz. Rot sei eine überaus starke Mannschaft, die nur zu schlagen sei, wenn jeder seine beste Leistung erbringe, meinte Heier: „Das war leider nicht der Fall.“

 

TV Eppelheim: P. Brendel 9, Stotz 3/1, Erb 1, Hofmann 2, Scheffzek 2, Föhr 2/1, Stroh 2.

TSV Rot: J. Körner 2, Weis 1, T. Stegmüller 1, Schenk 5, S. Körner 7/5, Grün 1, Marterer 8/3. 

 

TSV Malsch – TSV Wieblingen 35:27 (18:10). Was für ein Derby für den TSV Malsch: Mit einem 35:27-Sieg sichert sich die Koch-Sieben zwei Punkte, zudem feierte Stefan Gimbel eine erfolgreiche Rückkehr. Bereits zehn Sekunden nach seiner Einwechslung zappelte das Spielgerät im gegnerischen Netz. Ohnehin waren die „Füchse“ nicht wiederzuerkennen: Organisierte Abwehr und spielstarker Angriff – all das fehlte zuletzt in Langensteinbach auf ganzer Linie.

 

TSV Malsch: Gimbel 1, Schnurr 3, Hipp 5, Schay 2, Feldpausch 5, Jenne 6, Breitenstein 8/3, Walz 4, Bambach 1.

TSV Wieblingen: Müller 3, Widmann 9/3, Adler 4, Theiß 1, L. Wolf 10. 

 

Landesliga Männer

 

TV Hemsbach – TSV Malschenberg 27:25 (14:9). Das Duell zwischen Hemsbach und Malschenberg wurde zunächst von den starken Abwehrreihen beider Teams geprägt. Nach einer Viertelstunde stand es noch im 3:3, danach setzten sich die Hausherren etwas ab. Der deutliche Rückstand der Malschenberger „Büffl“ schrumpfte aber ab Mitte der zweiten Halbzeit wieder ein – lediglich die Krönung der Aufholjagd blieb aus.

 

TSV Malschenberg: Rühl 3, Klefenz 2/2, Zander 10, Haupt 3, Storz 2, Diebold 1, Stier 1, Müller 3. 

 

TV Bammental – PSV Knights 37:24 (16:9). „Wir haben es erst in den letzten 15 Minuten geschafft, den Handball zu spielen, den wir uns vorgenommen haben“, wusste Marc Winterhalder. Der Coach des TV Bammental hatte mit seinen „Crocodiles“ gerade gegen den Heidelberger Rivalen, die PSV Knights, gewonnen. Bereits zur Pause sah die Ausgangslage beim 16:9 schon sehr gut aus, dann glich die junge PSV-Mannschaft aber binnen 15 Minuten wieder aus. „Der PSV ist mit einigen A-Jugend Spielern angereist, die technisch sehr guten Handball spielen“, lobte Winterhalder und übte gleichzeitig leichte Kritik an seinem Team für diesen Durchhänger: „Wir waren nicht in der Lage unsere körperliche Überlegenheit auf den Platz zu bringen und deshalb wurde das Spiel noch einmal eng.“ Ähnliches dürfte er ihnen auch in seiner Auszeit beim Stand von 21:21 mit auf den Weg gegeben haben, denn danach lief es wieder rund: 16 Treffer folgte, nur drei Gegentore gab es noch.

 

TV Bammental: Regele 2, Schmitt 1, Warken 2, Großkopf 2, Schweizer 5, Dollinger 8/2, Zimmer 6, Trautner 4, Huber 5/1, Heck 2.

PSV Knights: Nitka 1, Rautenberg 3, Keßler 1, Krambs 3, Maurath 4, Dautel 1, Förch 2, Weigel 7/2, Munz 2. 

 

TSV Buchen – TSV Handschuhsheim 25:27 (14:16). Handschuhsheim entführt zwei Punkte aus dem Buchener Hexenkessel. In einer an Atmosphäre kaum zu überbietenden Buchener Halle lieferten beide Teams eine rasante Partie ab, ganz zur Freude der zahlreichen Heim- und Auswärts-Fans, die sowohl fürs Spiel als auch für die legendäre Huddebätz-Party im Anschluss kamen. Entsprechend laut wurde es beim 20:20-Ausgleich der Gastgeber in der 40. Minute. Doch von all dem ließ sich Handschuhsheim nicht beirren, fuhr letztlich doch noch den Sieg ein.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 7, Layer 6/4, Nützel 1, Moddemann 1, Schmitt 9/1, Heller 1, Frank 2. 

 

1. Kreisliga Männer

 

SG Kirchheim – SG Walldorf Astoria 19:19 (7:9). „Ein Ergebnis, von dem man nicht so recht weiß, was man damit anfangen soll“, urteilte Marco Weber, der Abteilungsleiter der SG Kirchheim, über das 19:19 gegen die SG Walldorf Astoria: „Wir hatten die Chance, uns auf zwei Punkte von Walldorf abzusetzen, haben sie leider verpasst.“ Jetzt geht sein Blick nach vorne. „Ich denke, am Ende der Saison wird man elf Zähler brauchen, um sicher in der Klasse zu bleiben“, rechnet Weber vor: „Das bedeutet für uns fünf Punkte aus sechs Spielen. Wir spielen noch gegen drei mehr oder weniger direkte Konkurrenten.“ Das sei machbar, so der Abteilungsleiter der Kirchheimer weiter, aber zugleich alles andere als einfach.

 

SG Kirchheim: Weißhaar 2, Gorsberg 1, Glowczak 2, Krambs 4/2, Henseler 2, Müller 1, Kluger 6, Neugebauer 1.

SG Walldorf Astoria: Eustachi 1, Sand 2/1, Sailer 2, Jäckel 4, Kunoth 5/2, Wittemund 2, Haffner 3. 

 

TV Sinsheim – TSV Rot II 34:27 (13:13). In der ersten Halbzeit dominierten die Abwehrreihen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, das leistungsgerechte Unentschieden zum Seitenwechsel war die Folge. Dass der TV Sinsheim sich dann nach der Pause durchsetzte, hatte er vor allem den beiden bärenstarken Keepern Christian von Carlsburg und Ralf Hofgräf zu verdanken.

 

TV Sinsheim: Hemberger 3, Lehn 3/1, Stier 4, Kunz 2, Al-Shakran 3, Scholl 12/1, Ebert 3, Kühn 4.

TSV Rot II: Ganter 1, N. Geider 1, N. Linder 2, T. Geider 1, Körner 1, Hesse 2, T. Förster 2, Thome 5, A. Hotz 9/3, T. Hotz 3. 

 

KuSG Leimen – SG Nußloch II 33:26 (18:10). Vier Minuten vor dem Ende führte die KuSG Leimen fast zweistellig – ein Kräftemessen im Nachbarschaftsduell mit der SG Nußloch II, dass den ersten Verfolger des Spitzenreiters ganz klar herausdeutet. „Das war unser bestes Spiel in der Saison. Jeder Spieler war bis zu den Haarspitzen motiviert“, war KuSG-Co-Trainer Hendrik Riehm aus dem Häuschen: „Wenn wir weiter so auftreten, wird es sehr schwer, gegen uns zu punkten.“

 

KuSG Leimen: Schomaker 9/5, Hambrecht 4, Rensch 5, Reichert 1, Arbogast 1, Nitze 6, Tanriverdi 5, Reeb 2.

SG Nußloch II: Bergweiler 4, Wagner 6, Pau. Fehringer 2, Erles 8/3, Pat. Fehringer 1, Seiler 2, Neff 3. 

 

SC Sandhausen – HG Eberbach 30:27 (18:14). Sandhausens Coach Mike Wörner war die Erleichterung anzumerken. „Hauptsache gewonnen“, sagte er, nachdem sich seine Mannschaft fast noch um den Lohn einer glänzenden ersten Hälfte gebracht hat. Eberbach konnte nach dem Seitenwechsel sogar noch ausgleichen, musste den SCS aber doch wieder ziehen lassen.

 

SC Sandhausen: Schimek 1, Micola 4/1, Günes 4, Hofmann 2, Hack 10/6, Wranik 2, Cherif 7.

HG Eberbach: Menges 3, Eiben 4, Rötger 2, Kessler 7/2, Weis 2, Scherzinger 6, Weber 3.


16. Februar 2017

Nußloch auf Abschiedstour

 

(msc) Die Oberliga-Handballerinnen müssen nach Wolfschlugen - Derbyzeit in Verbands- und Badenliga

 

Inzwischen kann sich die SG Nußloch von der Oberliga gedanklich verabschieden. Gelingt keine beispiellose Aufholjagd, dürfte der Abstieg besiegelt sein – bei nur drei Punkten aus 18 Spielen nicht unbedingt verwunderlich. Die nächste Station auf der Abschiedstournee wird Wolfschlugen.

Die HSG St. Leon/Reilingen hielt dagegen zumindest den Anschluss an die TSG Ketsch II auf Rang zwei, nachdem die fest eingeplanten Punkte in Ottersweier lange auf der Kippe standen. Am Wochenende empfängt die HSG Mittelfeldteam TuS Ottenheim.

 

Oberliga Frauen, Samstag, 16 Uhr: TSV Wolfschlugen – SG Nußloch; Sonntag, 16 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TuS Ottenheim.

 

In der Badenliga bleibt St. Leons Abteilungsleiter Rolf Hofmann trotz Platz zwei aktuell zurückhaltend. „Die Niederlage in Stutensee hat uns weh getan“, weiß er. Neben der eigenen Mannschaft drückt er zurzeit aber auch den anderen Heidelberger Teams die Daumen – was am Wochenende zu einer ungewöhnlichen Situation führt, da die HSG die TSG Wiesloch empfängt. „Ich habe sehr große Sympathien zu Wiesloch, mit Matthias Baust verbinden mich sogar Freundschaftsbande“, schmunzelt er und ergänzt: „Vor dem Hinspiel waren sie oben mit dran, jetzt leider nicht mehr.“ Auch dem TSV Rot drücke Hofmann die Daumen: „Ein Derby im nächsten Jahr wäre toll und würde auch die Hallen füllen.“

 

Badenliga Männer, Sonntag, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TSG Wiesloch.

 

Der TSV Rot zählt auch weiterhin zu den besten Teams in der Badenliga. Nachdem die „red flamingos“ sich vergangene Woche mit der HG Königshofen/Sachsenflur unheimlich schwer taten, steht nun mit der TG Neureut eine weitere Truppe aus der unteren Tabellenhälfte auf dem Programm. Mit einem Sieg könnte Rot zumindest auf Position vier klettern, da Birkenau II und Heidelsheim gegeneinander antreten.

Von einem TSV-Erfolg würde auch die Germania aus Malsch profitieren. Zwei Zähler hinter Neureut liegt diese aktuell, Platz zwölf bedeutet akute Abstiegsgefahr. Im Heidelberger Duell mit der TSG Wiesloch – mit 15:15 Punkten genau in der Mitte der Tabelle zu finden – könnte dem zuletzt formverbesserten Team von Wolfgang Schwab ein wichtiger Sprung nach vorne gelingen.

 

Badenliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch – TSG Wiesloch; Sonntag, 15.30 Uhr: TG Neureut – TSV Rot.

 

Zumindest im Duell mit dem HC Neuenbürg hat die moralische Unterstützung des Nachbarn aus St. Leon nicht ausgereicht: Durch die Niederlage ist Rot wieder auf Position zwei gerutscht. Doch es bleibt weiterhin spannend, zumal am Wochenende Derby-Zeit in der Verbandsliga ist. Der TSV reist zum TV Eppelheim, will da mit einem Erfolg wieder Druck auf Neuenbürg aufbauen. Eppelheim hat sich dagegen auf Rang acht vorgearbeitet, hat zumindest ein kleines Polster auf die Abstiegsränge. Das hat auch Malsch, doch die drei Zähler Vorsprung können schnell schmelzen. Daher wäre auch für die Germania ein Heimsieg nicht unbedingt schlecht, doch der Heidelberger Nachbar aus Wieblingen ist keine leichte Aufgabe.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Eppelheim – TSV Rot; 19.45 Uhr: TSV Malsch – TSV Wieblingen.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: KuSG Leimen – TV Dielheim.

 

Ein etwas ungleiches Derby dürfte der TV Bammental und der PSV Heidelberg erleben. Während die „Crocodiles“ des TVB an beide Tabellenenden einen hohen Abstand haben, liegen die Knights aktuell noch auf Abstiegsplatz elf. Ein Sieg könnte für den PSV indes den Sprung aus der Gefahrenzone bedeuten.

Ganz zum Leidwesen des TSV Malschenberg. Die Germanen liegen mit einem Punkt mehr zurzeit noch knapp über dem Strich, müssen gegen den TV Hemsbach nach zuletzt vier Niederlage aber endlich wieder etwas Zählbares einfahren.

Der TSV Handschuhsheim kann sich dagegen auf das Wochenende freuen: Während die „Löwen“ gegen den TSV Buchen Favorit sind, spielen der Spitzenreiter HG Königshofen/Sachsenflur und einer der beiden stärksten Verfolger, der TV Großsachsen II, direkt gegeneinander. Im Idealfall zieht Handschuhsheim nach Pluspunkten gleich mit der Spitze.

 

Landesliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: TV Hemsbach – TSV Malschenberg; 20 Uhr: TV Bammental – PSV Knights, TSV Buchen – TSV Handschuhsheim.

Landesliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: SV Waldhof – SG Walldorf Astoria; Sonntag, 18 Uhr: TSV Steinsfurt – SpVgg Ilvesheim, HSG Bergstraße – TSV Meckesheim.

 

Die KuSG Leimen empfängt die SG Nußloch zum Verfolgerduell der Kreisliga. Es ist das Topspiel des Wochenendes, zumal die SGN noch eine Rechnung mit den Leimenern offen hat – die einzige Heimniederlage gab es nämlich gegen die KuSG.

 

1. Kreisliga Männer, Samstag, 18 Uhr: SG Kirchheim – SG Walldorf Astoria; 18.45 Uhr: TV Sinsheim - TSV Rot II; 19.30 Uhr: KuSG Leimen – SG Nußloch II; Sonntag, 18 Uhr: SC Sandhausen – HG Eberbach.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 16.30 Uhr: TV Neckargemünd – TV Eschelbronn; 17 Uhr: TV Sinsheim – TSV Rot II, TV Eppelheim – TSG Wiesloch II; Sonntag, 14 Uhr: PSV Knights – SG Nußloch II.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 18.30 Uhr: TV Neckargemünd – SG Nußloch III; 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TSG Dossenheim II; Sonntag, 18 Uhr: PSV Knights – TV Dielheim.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Samstag, 16.10 Uhr: SG Kirchheim II – TV Dielheim II.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: KuSG Leimen II – TV Dielheim II; 20.30 Uhr: TV Sinsheim II – TSV Rot III; Sonntag, 16 Uhr: SC Sandhausen II – HSG Meckesheim/Eschelbronn.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Samstag, 18 Uhr: TSV Rot IV – TSV Malschenberg III; Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights III – SG Walldorf Astoria III. Staffel II, Samstag, 17.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld II – TSV Wieblingen III.

Kreispokal Männer, Halbfinale, Sonntag, 18.30 Uhr: TSG Dossenheim – TSV Wieblingen.


14. Februar 2017

Rückschlag im Spitzenspiel

 

(msc) TSV Rot verliert gegen Neuenbürg - Dossenheim besiegt die SGL-Reserve

 

Oberliga Frauen

 

SG Nußloch – HSG Mannheim 25:30 (12:16). Wirklich stark war die HSG Mannheim nicht, doch der SG Nußloch blieb trotz allem ein Punktgewinn verwehrt. Zusätzlich bitter: Benita Arnold verletzte sich am Ellenbogen, ein weiterer Ausfall in der ohnehin schon langen Liste.

 

 

SG Nußloch: Racky 3, Beckenbach 7/2, Lurz 1/1, Mende 1, Moll 2, F. Arnold 6, B. Arnold 5.

 

TS Ottersweier – HSG St. Leon/Reilingen 22:25 (14:13). Die HSG St. Leon/Reilingen musste sich die zwei Zähler gegen das Schlusslicht aus Ottersweier hart erkämpfen. Bereits nach zehn Minuten musste HSG-Übungsleiter Marcus Gutsche die Bremse ziehen und bat sein Team zur Besprechungspause. Es stand bereits 8:4 für die Gastgeberinnen, ehe Reilingen endlich aufholte. Nach der Pause war dann wieder die TS am Drücker, so dass die HSG erst nach 48 Minuten die erste Führung erzielte.

 

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 3, Schulz 6/1, Baum 5, Vetter 3, Strifler 1, Kerle 4/1, Wiedemann 2, Rimpf 1.

 

Badenliga Männer

 

HSG St. Leon/Reilingen – TV Hardheim 30:27 (17:11). Die Nachholpartie zwischen der HSG St. Leon/Reilingen und dem TV Hardheim bot zwei vollkommen verschiedene Halbzeiten. Im ersten Durchgang dominierte der Gastgeber nach Belieben, konnte sich auf seine bewegliche und kompakte Abwehr verlassen. Hardheim kam dann mit einer 4:2-Deckung aus der Pause und brachte St. Leon vor erhebliche Probleme. Erst ab dem 25:25 fand die HSG wieder ins Spiel und sicherte den Sieg. „Obwohl ich in der Pause mahnende Worte gesprochen habe, war im zweiten Durchgang oft die Disziplin weg“, ärgerte sich HSG-Trainer Bernd Feldmann: „Aber wir haben uns nicht hängen lassen und zeigten Einsatz bis zum Schluss.“

 

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 3, Rausch 3, Krepper 5, Schmitt 2, Kikillus 7, Eichstätter 4, Manke 1, Decker 1, Menger 4. 

 

TSG Wiesloch – TV Knielingen 34:28 (14:9). „Wir haben 60 Minuten lang gekämpft“, atmete Patrick Körner tief durch. Seine TSG Wiesloch hatte gerade mit 34:28 gegen den TV Knielingen gewonnen – im Alles-oder-Nichts-Spiel: „Die Mannschaft hat ein klasse Spiel abgeliefert, als Team funktioniert und sich zwei Punkte verdient.“ Selbst zwei Rote Karten konnte die Weinstädter nicht aufhalten.

 

TSG Wiesloch: Dörr 4, Ruß 5, N. Maier 6, Müller 2, M. Sauter 4, van de Locht 9/3, Karolus 3, Heim 1.

 

SG Stutensee-Weingarten – HSG St. Leon/Reilingen 22:21 (12:7). Nach zuletzt 10 Punkten am Stück ist die Erfolgsserie der HSG St. Leon/Reilingen gerissen. „Ich war in der ersten Halbzeit enttäuscht“, sagte Feldmann, dessen Team nach dem Sieg am Freitag den zweiten Erfolg verpasste: „In der zweiten Halbzeit wurden die Zweikämpfe angenommen, mit der engagierten Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden.“ Trotzdem sei der Sieg der Hausherren verdient gewesen.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Rausch 6, Schmitt 2, Eichstätter 5, Decker 4/2, Menger 4.

 

Badenliga Frauen

 

TSV Rot – HG Königshofen/Sachsenflur 33:29 (16:14). Die fehlende Aggressivität in der Abwehr und eine unglückliche Leistung des Torhütergespanns machte es den „red flamingos“ des TSV Rot ungewohnt schwer, am Ende gab es aber den Heimerfolg. Daran hatten vor allem Lisa Engelmann und Sarah Knopf ihren Anteil, die sich als gut eingespieltes Team zeigten.

 

 

TSV Rot: Laier 5, K. Bergweiler 3, L. Engelmann 8, C. Hofmann 4, Knopf 9/1, L. Hofmann 1, Schneider 1, Galante 2/2.

 

HG Saase – TSV Malsch 30:23 (15:9). Erwartungsgemäß chancenlos war der TSV Malsch in Saase. Gegen den Ligaprimus gab es für die abstiegsgefährdeten Heidelbergerinnen nichts zu holen, Gegen die konsequente Deckung der HG fand Malsch keine Mittel, das druckvolle Spiel nach vorne brachte auch die Hintermannschaft des TSV ins Schwitzen. Sie versuchten zwar Maureen Merkel in Manndeckung zu nehmen, das brachte aber lediglich mehr Raum für Nina Fendrich, die dann mit Toren glänzen konnte.

 

TSV Malsch: Rensch 4/3, Bujnoch 5, Lenhard 3, Bride 2, Steinhauser 6, Scherer 1, Kaya 2.

 

Verbandsliga Männer

 

TSV Rot – HC Neuenbürg 25:27 (13:13). Wirklich rund lief es für den TSV Rot nicht: Statt die Tabellenführung mit einem Sieg auszubauen, gab es eine Niederlage, bereits Mitte der ersten Halbzeit lag Rot mit 3:9 zurück. Die Hausherren kämpften sich zwar wieder zurück, doch unter dem Strich entführte der HC Neuenbürg die beiden Zähler und überholte den bisherigen Spitzenreiter.

 

 

TSV Rot: Wege 2, J. Körner 2, J. Stegmüller 2, T. Stegmüller 5, Schenk 7, Fankhänel 5/2, S. Körner 2.

 

HSG Walzbachtal – TSV Wieblingen 31:19 (16:8). Trotz der bekannten Heimstärke der HSG Walzbachtal hatte sich der TSV Wieblingen vorgenommen, jetzt endlich den Schalter umzulegen. Der erste Sieg im Jahr 2017 wurde aber früh vereitelt, denn bereits zur Halbzeit war klar: Daraus wird wohl nichts. Das 8:16 zum Seitenwechsel war ebenso deutlich wie das 19:31, das nach Spielschluss auf der Anzeigetafel stand.

 

TSV Wieblingen: P. Wolf 2, Müller 1, Widmann 6, Hildenbeutel 1, D. Wolf 2, Gaa 1, L. Wolf 4/1, Dörr 1, Güllicher 1.

 

SV Langensteinbach – TSV Malsch 33:27 (13:13). Dämpfer für Malsch: Nachdem der TSV in der Rückrunde noch ungeschlagen war, musste sich die Germania nun dem SV Langensteinbach geschlagen geben. Damit rutscht Malsch wieder auf Platz zehn, Langensteinbach schiebt sich vorbei auf neun.

 

TSV Malsch: Schnurr 1, Hipp 4, Schirmer 3, Feldpausch 4, Jenne 1, Breitenstein 9/1, Walz 4, Bambach 1.

 

HSG Ettlingen/Bruchhausen – TV Eppelheim 32:26 (15:12). Der TVE ging wieder einmal mit einer Rumpftruppe ins Wochenende – und kam dieses Mal ohne Punkte wieder heraus. „Wenn alles gepasst hätte, wäre selbst heute etwas möglich gewesen“, urteilte Trainer Eduard Heier nach der Begegnung: „Aber so müssen wir es nehmen, wie es gelaufen ist.“

 

TV Eppelheim: P. Brendel 7, Stotz 5/3, Erb 4, Huckele 1, Hofmann 2, Scheffzek 6, Stroh 1.

 

SG Leutershausen II – TSG Dossenheim 25:30 (14:14). Lange blieb das Derby zwischen der SG Leutershausen II und der TSG Dossenheim ausgeglichen, dann profitierte die TSG von Zeitstrafe gegen die „Roten Teufel“. In der 40. Minute gelang die erste Zwei-Tore-Führung der Gäste, als weitere SGL-Akteure vom Feld mussten, konnte sich Dossenheim etwas absetzen. Die Hausherren gaben zwar nie auf, scheiterten aber an der Defensive der TSG und dem eigenen Wurfpech.

 

TSG Dossenheim: Möckel 2, Heinicke 7, Kaul 1, Elfner 7/4, Engler 5, Zach 2, Komarek 2, Mohr 4.

 

Landesliga Männer

 

TSV Malschenberg – HG Königshofen/Sachsenflur 29:30 (10:15). Die Malschenberger „Büffl“ hatten von Anfang an nicht viel Glück. Die Gäste aus Königshofen setzten sich schnell ab. Die Leistung stimmte beim TSV aber trotzdem, was sie mit einem starken 13:4-Lauf im zweiten Abschnitt unterstrichen. Doch die Führung hielt nicht lange, am Ende gab es doch noch die bittere Niederlage.

 

TSV Malschenberg: Rühl 2, Klefenz 2, Haupt 7, Stier 5/1, Kloé 1, Diebold 1, Zander 9/3, Schork 2.

 

TSV Handschuhsheim – SV Waldhof 29:24 (10:10). Auch im achten Anlauf konnte die Handschuhsheimer Festung nicht eingenommen werden. Eine Halbzeit lang rieben sich die TSV-Akteure in einem Abnutzungskampf auf, dann wurde auch die Offensive besser – die Grundlage zum Heimerfolg im Verfolgerduell mit dem SV Waldhof.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 5, Layer 4, Ullmerich 5, Joswig 1, Nützel 2, Rudolph 2, Schmitt 10/8.

 

TSV Amicitia Viernheim II – PSV Knights 26:27 (11:10). Till Hanken hatte allen Grund zum Jubeln: Mit seinem 27:25 sicherte er den PSV Knights 81 Sekunden vor Schluss den Sieg. Das bedeutet, dass die Heidelberger die rote Laterne an die spielfreie Badenliga-Reserve aus Friedrichsfeld abgibt und den Anschluss an die restlichen Teams aufrecht erhält.

 

PSV Knights: Weigel 1, Hanken 6, Nitka 1, Plomer 1, Maurath 5/3, Dautel 7, Munz 6.

 

1. Kreisliga Männer

 

TSG Wiesloch II – SG Kirchheim 38:21 (16:10). Bis Mitte der ersten Hälfte hielt die SG gut mit, lag sogar immer wieder in Front. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr wurde die breite Bank der Hausherren aber zum Faktor, die letztlich auch den Kantersieg herausspielte.

 

TSG Wiesloch II: Seewöster 2/1, Kampert 5, Bender 2, Peitz 3, Heger 2, Schmidt-Eisenlohr 3, Hecker 6/2, Weckesser 2, Wolfbeisz 5, Ziehensack 2, Heim 6/1.

SG Kirchheim: Weißhaar 2, Albrecht 1, Gorsberg 2, Krambs 5, Henseler 1, Müller 3, Kluger 1, T. Hambrecht 1, N. Hambrecht 1, Neugebauer 4. 

 

SG Nußloch II – TSV Steinsfurt 35:28 (15:14). Ähnlich wie Kirchheim erging es dem TSV Steinsfurt. Die Steinsfurter reisten mit genau sieben Spielern in Nußloch an – somit musste jeder durchspielen. Im ersten Abschnitt entwickelte sich dennoch eine ausgeglichene Partie, erst als die Kräfte bei den Gästen nachließen, konnte sich die SGN II absetzen.

 

SG Nußloch II: Bergweiler 4, Wagner 4/1, Werner 3, Sohns 2, Bickerle 5, Erles 10/4, Pat. Fehringer 1, Wulle 2, Seiler 2, Rensch 2.

TSV Steinsfurt: Olbert 4, Maaß 5, Pyck 3, Ludwig 5, Reinhardt 2, Müller 9/4. 

 

HG Eberbach – TV Eppelheim II 29:26 (15:12). „Es ist jedes Jahr das selbe – Wir gewinnen zu Hause gegen sie, sie bei sich gegen uns“, schmunzelte Eppelheims Konstantin Urbach bereits vor der Partie. Er sollte Recht behalten.

 

HG Eberbach: Molter 1, Hildenbrand 2, Menges 6/3, Eiben 4, Fischer 1, Kessler 7/3, Deuser 2, Weber 6.

 

TV Eppelheim II: Bräumer 1, Geier 3, Meyer 6, Sauer 9/6, Weihmann 3, Dennhardt 1, Darilmaz 2, Wallberg 1.

 

SG Walldorf Astoria – KuSG Leimen 21:21 (12:10). Mit einem Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten aus Leimen verlässt die SG Walldorf Astoria den letzten Tabellenplatz. Hätte KuSG-Spieler Ömer Tanriverdi nicht 21 Sekunden vor dem Ende den 21:21-Ausgleich erzielt wären sogar zwei Zähler für den Außenseiter möglich gewesen.

 

SG Walldorf Astoria: Eustachi 3, Sand 1, Herrmann 3, Jäckel 9, Kunoth 3/1, Schnurr 1, Brenzinger 1.

 

KuSG Leimen: Schomaker 7/4, Hambrecht 1, Rensch 3/1, Reichert 2, Nitze 5, Tanriverdi 3.

 

TSV Rot II – SC Sandhausen 33:28 (13:11). Bereits früh sah es nach einer klaren Angelegenheit zu Gunsten des TSV Rot aus, doch dann kam auch der SC Sandhausen ins Spiel. Nach 20 Minuten führte der SCS dank des starken Rückraums verdient, ehe es Rot gelang, die Begegnung erneut zu drehen.

 

TSV Rot: N. Geider 1, N. Linder 3, Körner 1, Hesse 8, Thome 8, Dittmann 2, T. Geider 3, A. Hotz 6/5, K. Förster 1.

SC Sandhausen: Schimek 1, Micola 3/3, Reutner 7, Günes 2, Reith 4, Nagel 9, Cherif 2.


09. Februar 2017

Verbandsliga-Spitzenspiel in Rot

 

(msc) TSV am Samstag gegen HC Neuenbürg - Dossenheim im Verfolgerduell gegen Leutershausen II

 

In ihrer aktuellen Situation müssen die Handball-Damen der SG Nußloch eigentlich gegen jeden Gegner zwei Punkte mitnehmen, um den Verbleib in der Oberliga noch zu sichern. Gegen die HSG Mannheim könnte dies sogar gelingen, denn der engagierte Auftritt beim 24:28 in Seckenheim gibt Nußloch etwas Mut.

Der HSG St. Leon/Reilingen steht dagegen die nominell leichteste Auswärtsfahrt bevor: Es geht nach Ottersweier zum Tabellenletzten.

 

Oberliga Frauen, Sonntag, 14.30 Uhr: SG Nußloch – HSG Mannheim; 17 Uhr: TS Ottersweier – HSG St. Leon/Reilingen.

 

Die Luft wird langsam immer dünner für den Badenligisten TSG Wiesloch. Inzwischen sind die Weinstädter auf Platz 13 abgerutscht, Gegen den TV Knielingen müsste endlich mal wieder ein Sieg her.

Die HSG St. Leon/Reilingen ist vor dem kommenden Gastspiel bei der SG Stutensee-Weingarten weiterhin drauf und dran, die Überraschung zu schaffen und als Aufsteiger bis zum Schluss in den Kampf um den Relegationsplatz involviert zu sein. Morgen wird bereits die Begegnung gegen den TV Hardheim nachgeholt, zudem war der Einspruch gegen den Punktabzug aufgrund des Schiedsrichtersolls erfolgreich, was St. Leon ebenfalls einen Punkt beschert.

 

Badenliga Männer, morgen, 20.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TV Hardheim; Samstag, 19 Uhr: TSG Wiesloch – TV Knielingen; Sonntag, 17.30 Uhr: SG Stutensee-Weingarten – HSG St. Leon/Reilingen.

 

Die jüngsten Ergebnisse in der Badenliga der Frauen attestieren dem TSV Malsch zwar eine starke Form, ob diese aber tatsächlich ausreichend ist, um etwas Zählbares aus der Sachsenhalle mit zu bringen, steht in den Sternen. Immerhin ist der dort ansässige Spitzenreiter – die HG Saase – seit Dezember 2016 ungeschlagen. Die letzte Heimniederlage der HG gab es im März gegen den späteren Oberligaaufsteiger TSG Ketsch II.

Der TSV Rot hat dagegen die Möglichkeit, mit einem Heimsieg gegen die HG Königshofen/Sachsenflur den Anschluss an die Verfolgergruppe um Heidelsheim/Helmsheim und Birkenau II zu halten.

 

Badenliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: TSV Rot – HG Königshofen/Sachsenflur; 19.30 Uhr: HG Saase – TSV Malsch.

 

Boris Meiser machte noch einmal Werbung für das Wochenende – immerhin steht das Topspiel in der Verbandsliga auf dem Programm. Der von Meiser trainierte TSV Rot empfängt die HC Neuenbürg. „Ob es ein schönes Spiel wird, weiß ich nicht, aber es wird ein gutes“, sagt er: „Es wird sich auf jeden Fall lohnen, sich das anzusehen.“ Pünktlich zum Spitzenduell kann er auch wieder aus den Vollen schöpfen: „Wir haben mehr oder weniger alle an Bord, die Leute, die vergangene Woche gefehlt haben, sind wieder fit – ich hoffe das bleibt bis zum Wochenende so.“ Wie wichtig ein gutes Abschneiden ist, hat der Coach erkannt. „Ein Sieg wäre eine kleine Vorentscheidung“, so der Trainer, dessen Team vergangene Woche durch einen Sieg am HCN vorbei an die Spitze geklettert ist, ergänzt aber: „Aber eben nur eine Vorentscheidung, keine endgültige Endscheidung – wir haben danach beide noch ein paar Spiele zu spielen.“

Auch ansonsten geht es in der Verbandsliga am Wochenende wieder hoch her. Im Verfolgerduell trifft die TSG Dossenheim auf die Zweitliga-Reserve aus Leutershausen. „Elfner ist ein sehr starker Spieler als Spielmacher und als Vollstrecker“, lobte SGL-Coach Roger Grössl den Germanen Nicolai Elfner, der mit 117 Toren auch bester Schütze der Liga ist: „Da muss die Abwehr einiges tun, um ihn in den Griff zu bekommen.“ Zwischen der SGL und Dossenheim liegt die HSG Walzbachtal, die am Samstagabend den TSV Wieblingen zu Gast hat. In der unteren Tabellenhälfte will sich dagegen der TSV Malsch weiter Luft zum Keller machen. Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn SV Langensteinbach kann dabei behilflich sein. Gerade noch so in der oberen Hälfte ist der TV Eppelheim, der daher auch als Favorit zur HSG Ettlingen/Bruchhausen fährt.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 20 Uhr: TSV Rot – HC Neuenbürg, HSG Walzbachtal – TSV Wieblingen; Sonntag, 17.15 Uhr: SV Langensteinbach – TSV Malsch; 17.30 Uhr: HSG Ettlingen/Bruchhausen – TV Eppelheim, SG Leutershausen II – TSG Dossenheim.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 16.30 Uhr: SG Kronau/Östringen – KuSG Leimen; 17 Uhr: BSC Mückenloch – TV Knielingen; Sonntag, 15.30 Uhr: TV Dielheim – SG Stutensee-Weingarten.

 

Beim Landesligisten TSV Malschenberg läuft der Motor im Jahr 2017 noch nicht richtig an. In zwei Spielen gab es zwei Pleiten – gegen Buchen und die PSV Knights. Damit hängt die Germania nun mittendrin im Abstiegskampf. Der kommende Gegner verspricht indes wenig Besserung: Es geht gegen den Ligaprimus Königshofen/Sachsenflur.

Den Knights haben die beiden Zähler aus der Malschenberg-Begegnung dagegen gut getan. Mit nunmehr fünf Punkte sind die Heidelberger weiterhin Schlusslicht, aber auf den TV Friedrichsfeld II fehlt nur noch einer. Auch gegen Viernheim II liegt ein Erfolg im Rahmen des Möglichen.

Am anderen Tabellenende kämpft der TSV Handschuhsheim um den zweiten Platz. Momentan hat Handschuhsheim noch einen Punkt Vorsprung auf den SV Waldhof – die perfekte Ausgangslage für das direkte Duell am Samstag.

 

Landesliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TSV Malschenberg – HG Königshofen/Sachsenflur; 19.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – SV Waldhof; Sonntag, 18 Uhr: TSV Amicitia Viernheim II – PSV Knights.

Landesliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: SpVgg Ilvesheim – TV Bammental; Sonntag, 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – TSV Malsch II, TSV Meckesheim – HSG Bergstraße.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 17 Uhr: TSG Wiesloch II – SG Kirchheim; 18 Uhr: SG Nußloch II – TSV Steinsfurt, HG Eberbach – TV Eppelheim II; 19 Uhr: SG Walldorf Astoria – KuSG Leimen; Sonntag, 18 Uhr: TSV Rot II – SC Sandhausen.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 15 Uhr: TSG Wiesloch II – SG Kirchheim; 16 Uhr: TSV Rot II – TV Neckargemünd, SG Nußloch II – TSG Dossenheim; 18 Uhr: TV Eschelbronn – TV Eppelheim.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 16 Uhr: TSV Malschenberg II – TV Neckargemünd; 17 Uhr: SG Walldorf Astoria II – PSV Knights II; 20 Uhr: SG Nußloch III – TSG Ziegelhausen; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Dielheim – TSG Dossenheim II.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – SC Sandhausen; Sonntag, 15.15 Uhr: SG Walldorf Astoria II – SG Kirchheim II.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 20.15 Uhr: TV Sinsheim II – TSV Malsch III; Sonntag, 11 Uhr: TSV Rot III – SC Sandhausen II, KuSG Leimen II – HSG Meckesheim/Eschelbronn; 18 Uhr: TSV Handschuhsheim II – SG Kirchheim II; 19.20 Uhr: TV Dielheim II – TB Neckarsteinach.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Samstag, 14 Uhr: TSV Malschenberg III – SC Sandhausen III.


07. Februar 2017

Wieblingen wehrte sich vergebens

 

(msc) Verbandsliga: TSV verliert mit 24:27 gegen Leutershausen II - TV Eppelheim mit Kantersieg

 

Oberliga Frauen

 

HSG St. Leon/Reilingen – SG Nußloch 31:21 (16:12). Ganz souverän setzte sich die HSG St. Leon/Reilingen im Derby mit der SG Nußloch durch. Die angeschlagenen Gäste blieben zumindest bis zum 12:13 in der 28. Minute gefährlich, dann legte die HSG von Trainer Marcus Gutsche aber einen Zahn zu und zog bis zur Pause auf 16:12 davon. Nach der Halbzeit wurde es dann zusehends deutlicher: Ein zweistelliger Erfolg für St. Leon. Für die SGN, die bei dieser Partie von Sportkoordinatorin Tina Sohns und den beiden Verletzten Sina Kann und Jaqueline Schnurpfeil betreut wurden, war es dagegen das 15. sieglose Spiel in Folge. Der Abstieg scheint kaum noch verhinderbar zu sein, eine externe Lösung auf der Trainerbank bis Saisonende deutet sich aktuell noch nicht an.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 2, Baum 5, Strifler 1, Pahl 1, Heck 4, Schulz 3, Vetter 3, Kerle 6/1, Wiedemann 1, Rimpf 5.

SG Nußloch: Racky 3, Beckenbach 4/1, Moll 1, Joerg 1, F. Arnold 8, B. Arnold 4.

 

Badenliga Männer

 

HSV Hockenheim – TSG Wiesloch 36:30 (17:14). Seit Ende Oktober konnte die TSG Wiesloch nur noch einen Sieg einfahren – gegen das Schlusslicht aus Bretten. Da auch der HSV Hockenheim eine Nummer zu groß für die Weinstädter war, rutscht die TSG auf den vorletzten Platz ab.

 

TSG Wiesloch: Dörr 4, Ruß 10/1, N. Maier 1, Dutzi 2, M. Sauter 4, F. Sauter 2, Kapp 2, van de Locht 2/1, Karolus 3.

 

HSG St. Leon/Reilingen – TG Eggenstein 23:21 (13:12). Die HSG St. Leon/Reilingen machte es gegen die TG Eggenstein zwar spannend, gab sich unter dem Strich aber keine Blöße und fuhr zwei weitere wertvolle Punkte ein. Diese waren jedoch ein hartes Stück Arbeit, denn die Gäste nahmen im Angriff das Tempo aus dem Spiel, kamen aber mit cleveren Anspielen an den Kreis trotzdem zu Toren. Das verhinderte das schnelle und dynamische HSG-Spiel über weite Teile der Begegnung gekonnt. Zunächst machte St. Leons Coach Bernd Feldmann auch die Chancenverwertung zu schaffen, am Ende bewies sein Team allerdings eine bärenstarke Moral: Beim Knackpunkt der Partie in den letzten vier Minuten war Reilingen trotz doppelter Unterzahl drei Mal erfolgreich, Keeper Marc Schmidt vereitelte dagegen drei klare Torgelegenheiten Eggensteins. „Mit einer so schwachen Wurfausbeute kann man normalerweise kein Spiel gewinnen“, haderte Feldmann mit dem schwachen Offensiv-Auftritt: „Schade, dass wir nicht abgeklärter sind.“ Richtig zufrieden war der Coach trotz des doppelten Punktgewinns nicht: „Wir hatten eklatante Abschlussschwächen, die unerklärbar sind. Es war ein zerfahrenes Spiel.“

 

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 3, Rausch 1, Krepper 5, Eichstätter 2, Manke 1, Decker 5/2, Menger 1, Kikillus 5.

 

Badenliga Frauen

 

TSV Malsch – TSV Rot 28:30 (11:12). Was für ein Derby in Malsch: In einem Wechselbad der Gefühle erlebten die Zuschauer eine emotionale Partie, in der der TSV Rot das glücklichere Händchen bewies. Die „red flamingos“ begannen zwar gut, zeigten sich aber trotzdem nervös auf beiden Seiten des Spielfelds. So konnte die 10:6-Führung nicht zu einer Vorentscheidung ausgebaut werden, stattdessen glich Malsch kurz nach der Pause aus. 12:12 – die Partie war quasi wieder auf Null gestellt. Für Rot lief gegen die abstiegsbedrohte Germania nun nur noch wenig zusammen, die Gastgeberinnen lagen zwischenzeitlich sogar in Front. Das Einzige, auf das sich die Gäste verlassen konnten, war der gewohnte Kampfgeist – der letztlich auch für den knappen Erfolg sorgte.

 

TSV Malsch: Rensch 7/4, Bujnoch 2, Lenhard 4, Bride 6, Steinhauser 1, Scherer 8.

TSV Rot: Laier 7, K. Bergweiler 2, Engelmann 7/1, C. Hofmann 6/3, Knopf 4/2, L. Hofmann 1, Schneider 2, Galante 1/1.

 

SG Heidelsheim/Helmsheim – TSG Wiesloch 31:28 (16:14). Wiesloch bot dem Dritten aus Heidelsheim lange Paroli, doch die SG löst die Aufgabe im Stile einer Spitzenmannschaft bravourös und bleibt zunächst – wenn auch nur knapp – durchgehend in Führung. Ein 1:9-Debakel kurz nach dem Seitenwechsel besiegelte die TSG-Niederlage endgültig.

 

TSG Wiesloch: Marischler 2, Rudolph 3, Sauter 12/5, Ruß 2, Schmidt 4, Frick 3/1, Hofstetter 2/1.

 

Verbandsliga Männer

 

TV Eppelheim – TV Neuthard 35:13 (18:6). Der TV Neuthard kam dezimiert nach Eppelheim, die dort gezeigte Leistung sprach aber Bände. Auch der vierfache TVE-Torschütze Simon Stroh erkannte: „Die hätten auch komplett antreten können – wir waren so heiß, die wegzuputzen.“ Das Ergebnis: Ein krachendes 35:13 für Eppelheim.

 

TV Eppelheim: P. Brendel 10, Stotz 5/2, Erb 1, Huckele 8, Hofmann 1, Scheffzek 2, Stroh 4, Müller 4.

 

TSV Malsch – HSG Walzbachtal 30:23 (17:14). Malschs Coach Christian Koch war zufrieden. „Das war so nicht zu erwarten“, freute er sich über den Sieg seiner Germania gegen den Favoriten HSG Walzbachtal. „In der zweiten Halbzeit haben wir eine super Abwehr gestellt“, erklärt er die Grundlage. Zwischendurch hatte sich sein Team sogar auf zehn Tore abgesetzt – zu viel für ein Gäste-Comeback. „Dann haben wir ein bisschen nachgelassen, aber insgesamt können wir sehr zufrieden sein“, war Koch der Stolz anzumerken.

 

TV Büchenau – TSV Rot 24:28 (14:14). Für den TSV Rot war zwar ein hartes Stück Arbeit nötig, um in Büchenau einen Sieg einzufahren, aber das hat sich auch so richtig gelohnt: Da Neuenbürg nur unentschieden spielte, klettert Rot auf Rang eins.

 

TSV Rot: Bellemann 1, J. Körner 4, Kögler 2, Wagner 1, J. Stegmüller 4, Steinhauser 3, Schenk 6, S. Körner 3, Marterer 4/2.

 

TSG Dossenheim – HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim 36:25 (20:8). Die erste Halbzeit verhalf der TSG Dossenheim zum Sieg. Die Gäste aus Dittigheim hatten sichtlich Probleme, brachten nur acht Treffer zu Stande. Die heimische TSG erzielte dagegen ganze 20 Tore – kaum aufzuholen vom Vorletzten.

 

TSG Dossenheim: Möckel 1, Jünger 3, Heinicke 8, N. Elfner 5/2, Engler 7, Krause 3, Zach 2, Komarek 3, Mohr 3, Breitschwerdt 1.

 

TSV Wieblingen – SG Leutershausen II 24:27 (11:15). Ausgerechnet in Wieblingen war es soweit – die SG Leutershausen II hat auch auswärts einen Sieg eingefahren. Im Derby gegen Tabellennachbarn musste der TSV die „Roten Teufel“ früh ziehen lassen. Nach zwölf Minuten setzte sich die SGL mit drei Toren ab, zur Pause waren es dann bereits vier. Auch die Kabinenansprache schien keine Wirkung zu zeigen – Leutershausens Alexander Schemenauer hämmerte das Spielgerät zweimal aus dem Rückraum zum 17:11 in die Maschen. Eine Viertelstunde vor dem Ende legte die SGL dann einen weiteren 3:0-Lauf nach, erst jetzt gelang es den vom ehemaligen Drittliga-Spieler Marco Widmann angetriebenen Wieblingern wieder, sich gegen die Niederlage zu stemmen – doch vergebens.

 

TSV Wieblingen: Müller 3, Widmann 9, Hildenbeutel 4, Schmitt 1, Adler 4, Gaa 2/1, L. Wolf 1.

 

Landesliga Männer

 

TSV Buchen – TSV Malschenberg 28:25 (13:10). Die Anfangsphase begann umkämpft, keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Buchen kam immer wieder über den Kreis zu Toren, die Malschenberger „Büffl“ griffen dagegen auf den erweiterten Gegenstoß zurück. Als die Chancenverwertung der Gäste etwas nachließ, sicherte sich Buchen die 13:10-Halbzeitführung. Nach der Pause kam Malschenberg eigentlich besser in die Partie, haderte dann aber mit Schiedsrichterentscheidungen, die den Ausgleich verhinderten. Die „Büffl“ blieben zwar dran, konnten aber nicht vorbei ziehen.

 

TSV Malschenberg: Rühl 4, Zander 11/4, Storz 3, Diebold 1, Stier 5, Müller 1.

 

PSV Knights – TSV Handschuhsheim 20:31 (9:15). Der TSV Handschuhsheim mischt nach dem 31:20-Kantersieg im Heidelberger Derby weiterhin oben mit, die PSV Knights bleiben dagegen Letzter. Die Rollen waren vom Start weg klar verteilt, an einem Auswärtserfolg des TSV kamen zu keiner Zeit Zweifel auf.

 

PSV Knights: Hanken 2, Förch 1, Maurath 5/3, Keßler 1, Rautenberg 1, Dautel 4, Krambs 3/2, Weigel 2, Munz 1.

TSV Handschuhsheim: Krembsler 8/4, Layer 3, Ullmerich 2, Moddemann 1, Baumann 2, Dahlmann 4, Nützel 1, Rudolph 2, Heller 4, Frank 4.

 

1. Kreisliga Männer

 

TV Eppelheim II – TSV Rot II 35:29 (19:11). Eppelheim beweist seine Heimstärke. „Da hat fast alles gepasst“, stellte „Nattern“-Akteur Daniel Sauer fest. Heraus sprang ein klarer Heimsieg über Rots Zweitvertretung.

 

TV Eppelheim II: Bräumer 3, Geier 6, Holtmann 1, Meyer 4, Sauer 6/2, Weihmann 4, Dennhardt 2, Metzler 1, Wallberg 3/1, van Huuksloot 4, Krembsler 1.

TSV Rot II: N. Geider 3, N. Linder 4, Thome 7, Krappmann 1, T. Förster 4, T. Geider 1, T. Hotz 1, A. Hotz 8/4.

 

KuSG Leimen – TSG Wiesloch II 22:33 (11:16). Klare Verhältnisse in der Kreisliga: Die TSG Wiesloch II zeigt mit einem 33:22 gegen Verfolger Leimen Dominanz, der Titel ist der Badenliga-Reserve wohl kaum mehr zu nehmen.

 

KuSG Leimen: Werner 1, Hambrecht 2, Bernickel 1, Rensch 5/1, Reichert 2, Nitze 4, Tanriverdi 6, Reeb 1.

TSG Wiesloch II: Lampert 5/1, Müller 3, Peitz 1, Heger 2, Schmidt-Eisenlohr 4, Hecker 7/3, Weckesser 1, Wolfbeisz 2, Ziehensack 3, Heim 5/2.

 

TSV Wieblingen II – SG Nußloch II 22:22 (9:12). Mit einer starken Moralleistung holt sich der TSV II trotz 11:15-Rückstand noch einen Punkt gegen den Favoriten aus Nußloch.

 

TSV Wieblingen II: Schmitt 5, F. Müller 1, Schneider 2, Kaltschmitt 3/2, Güllicher 2, T. Dörr 5/2, S. Dörr 4.

SG Nußloch II: Neff 4, Sohns 2, Wagner 1, Pau. Fehringer 3, Seiler 4, Bickerle 8/1. 

 

SC Sandhausen – TV Sinsheim 22:27 (10:11). „Da wäre mehr drin gewesen“, reflektierte Sandhausens Vorstand Britta Rehn: „Aber in Abschnitt zwei standen wir uns selbst im Weg.“ Somit gehen die beiden Punkte nach Sinsheim.

 

SC Sandhausen: Micola 9/4, Reutner 1, Hofmann 2, Reith 1, Nagel 7, Cherif 2.

TV Sinsheim: Hemberger 1, Lehn 3/2, Stier 6, Kunz 1, Zimmermann 2, Scholl 9, Ebert 1, Kühn 4/1. 

 

SG Kirchheim – HG Eberbach 35:25 (20:12). „Heute mussten wir gewinnen“, war sich Marco Weber nach dem überraschend deutlichen Sieg der SG Kirchheim einig mit sich selbst. Die rote Laterne gaben sein Team damit ab – ganz zur Freude des Abteilungsleiters: „Natürlich ist es da richtig wichtig, dass wir auch gewonnen haben.“

 

SG Kirchheim: Weißhaar 7, Albrecht 1, Gorsberg 1, Krambs 8/3, Henseler 7, Müller 3, Kluger 4, Neugebauer 4.

 

HG Eberbach: Menges 1/1, Eiben 9, Fischer 1, Kessler 6, Weis 1, Weber 7.


02. Februar 2017

Spitzenspiel bei der KuSG Leimen

 

(msc) In der Kreisliga kommt der Tabellenführer TSG Wiesloch II am Samstag in die Sportparkhalle

 

Die Damenhandball-Oberligisten der SG Nußloch kommen einfach nicht zur Ruhe. Nach der jüngsten Niederlage hat auch Interimscoach Christian Weirich das Handtuch geworfen. „Er hat das Gefühl, nicht der richtige für die aktuelle Situation zu sein“, erklärte Geschäftsführer Manfred Gspandl, auf den nun wieder eine neue Aufgabe zukommt: „Wir suchen für die Übergangszeit bis zur nächsten Runde noch eine externe Lösung, wenn das nicht klappt müssen wir es eben intern regeln.“ Sein größtes Problem: Die Zeit. „Es muss diese Woche geklärt werden“, sagt Gspandl mit Blick auf den Kalender: „Am Sonntag spielen wir in St. Leon.“ Es dürfte vorerst das letzte Derby mit der HSG sein, denn ein Klassenerhalt rückt inzwischen immer mehr in die Ferne. Ganz so schlimm sieht Gspandl das aber nicht: „Ein Neuanfang in der Badenliga kann für die Mädels und den Verein sinnvoller sein“, so der Geschäftsführer.

 

Oberliga Frauen, Sonntag, 16 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – SG Nußloch.

 

Zumindest mit einem Auge dürfte die HSG St. Leon/Reilingen nach Pforzheim schielen, wo die heimische SG den TSV Birkenau empfängt. Von einem Sieg der „Falken“ könnte St. Leon nämlich profitieren. Als Dritter liegt der Aufsteiger genau zwischen den beiden Kontrahenten, mit einem Sieg gegen die TG Eggenstein könnte so auf jeden Fall Boden auf einen der beiden gutgemacht werden.

 

Badenliga Männer, Sonntag, 17.30 Uhr: HSV Hockenheim – TSG Wiesloch; 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TG Eggenstein.

Badenliga Frauen, Sonntag, 15 Uhr: TSV Malsch – TSV Rot; 15.30 Uhr: SG Heidelsheim/Helmsheim – TSG Wiesloch.

 

Christian Müller ist bei der Analyse der vergangenen beiden Verbandsliga-Partie seines TSV Wieblingen erschrocken: „Wir haben viele 100 prozentige Chancen vergeben, zudem eine Menge technische Fehler gehabt – das ist untypisch für uns und daran müssen wir arbeiten.“ Nachdem der TSV die Verbandsliga in der abgelaufenen Runde nur ganz knapp klar gemacht hat, steht Müllers Truppe nun mit Rang fünf trotzdem sehr gut da. „Da fühlen wir uns ganz wohl“, lacht er und hofft darauf, dass dies auch nach dem Spiel gegen den Sechsten aus Leutershausen so bleibt: „Sie hatten auswärts Höhen und Tiefen, sind aber eine gute und eingespielte Mannschaft – das wird eine schwierige Aufgabe für uns.“ Sein Ziel ist dennoch klar: „Wir wollen, dass unsere Festung zu Hause auch wieder zur Festung wird.“

Wie die SG Leutershausen II und der TSV Wieblingen hat auch die TSG Dossenheim bisher elf Minuspunkte gesammelt. Für die Germanen geht es am Sonntag gegen den Vorletzten HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim. Als Anführer des restlichen Feldes liegt die TSG nur hinter zwei Teams, die aber bereits vier Zähler davongezogen sind – bei einem Spiel weniger: Der HC Neuenbürg und der TSV Rot. Rot muss am Wochenende nach Büchenau.

Der vierte Vertreter in der Verfolgergruppe ist die HSG Walzbachtal, die ebenfalls in Heidelberg gastiert. Der Gegner: Die Germania aus Malsch. Im Mittelfeld-Duell spielt außerdem bereits am Samstag der TV Eppelheim gegen den TV Neuthard.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Eppelheim – TV Neuthard; Sonntag, 17 Uhr: TSV Malsch – HSG Walzbachtal; 17.30 Uhr: TV Büchenau – TSV Rot; 18 Uhr: TSG Dossenheim – HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim, TSV Wieblingen – SG Leutershausen II.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: KuSG Leimen – BSC Mückenloch; 18 Uhr: HSG Walzbachtal – TV Dielheim.

 

Das Heidelberger Derby in der Landesliga hat gänzlich unterschiedliche Ausgangslagen zu bieten: Die PSV Knights sind weiterhin Letzter in der Tabelle, der TSV Handschuhsheim dagegen Zweiter. Die Favoritenrolle ist somit klar, Vorsicht ist dennoch geboten: Immer wenn die Knights einen Heidelberger Konkurrenten zu Gast haben, gab es bisher Punkte. Gegen den TV Bammental sammelte der PSV einen Zähler, im Januar nahmen sie dem TSV Malschenberg sogar deren zwei ab. Die Malschenberger reisen derweil am Samstag zum TSV Buchen.

 

Landesliga Männer, Samstag, 20 Uhr: TSV Buchen – TSV Malschenberg; Sonntag, 18 Uhr: PSV Knights – TSV Handschuhsheim.

Landesliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: SV Waldhof – SGH Waldbrunn/Eberbach; Sonntag, 18 Uhr: HSG Mannheim II – TSV Meckesheim.

 

Topspiel in der Kreisliga. Mit der KuSG Leimen empfängt der härteste Verfolger den noch verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Wiesloch. Gewinnt Leimen, könnte es im Kampf um die Meisterschaft noch einmal spannend werden – bei einem TSG-Sieg wären die Chancen der Weinstädter dagegen riesig.

 

1. Kreisliga Männer, Samstag, 15 Uhr: TV Eppelheim II – TSV Rot II; 19.30 Uhr: KuSG Leimen – TSG Wiesloch II; Sonntag, 16 Uhr: TSV Wieblingen II – SG Nußloch II; 18 Uhr: SC Sandhausen – TV Sinsheim, SG Kirchheim – HG Eberbach.

1. Kreisliga, Frauen, Samstag, 17 Uhr: TV Eppelheim – TSV Rot II; Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights – TSG Wiesloch II; 16.10 Uhr: SG Kirchheim – TV Eschelbronn.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 15 Uhr: TSV Malsch II – TV Dielheim; Sonntag, 17.15 Uhr: TSG Ziegelhausen – TSV Malschenberg II; 19.15 Uhr: SG Nußloch III – TV Neckargemünd; 19.40 Uhr: PSV Knights II – SC Wilhelmsfeld; 20 Uhr: TSG Dossenheim II – SG Walldorf Astoria II.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 14.15 Uhr: TSV Wieblingen II – TV Dielheim II; Staffel II, Sonntag, 12.30 Uhr: TSV Wieblingen – TV Dielheim III.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: KuSG Leimen II – TSV Handschuhsheim II; Sonntag, 11 Uhr: TSV Rot II – TSV Malsch III; 14.20 Uhr: SG Kirchheim II – HSG Meckesheim/Eschelbronn; 16 Uhr: SC Sandhausen II – TV Sinsheim II.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, morgen, 20 Uhr: SC Sandhausen III – TSV Rot IV; Sonntag, 16 Uhr: TV Eppelheim III – TSV Malschenberg III.


31. Januar 2017

Rot gewinnt Topspiel

(msc) TSV weiterhin im Gleichschritt mit Neuenbürg - Nußlocher Damen wieder glücklos

 

Oberliga Frauen

 

SG Nußloch – TuS Ottenheim 21:25 (14:12). Einmal mehr stehen die Damen der SG Nußloch mit leeren Händen da. Die TuS Ottenheim entführte zwei Punkte aus der Olympiahalle. So langsam gehen den Blauen die Spiele im Kampf um den Klassenerhalt aus. Bei zehn verbleibenden Spielen fehlen der SGN inzwischen elf Zähler auf den Zehnten SF Schwaikheim.

 

SG Nußloch: Schnepf 2/2, Racky 1, Beckenbach 3/1, Mende 2, Joerg 6/2, B. Arnold 3, Lemke 4. 

 

Badenliga Männer

 

TSG Wiesloch – HG Oftersheim/Schwetzingen II 18:24 (8:14). Die TSG wusste, um was es geht: Jeder Punkt wird gebraucht, vor allem gegen Tabellennachbarn muss gepunktet werden. Das hemmte aber offenbar mehr, als es beflügelte: Wiesloch kam von Anfang an nicht ins Spiel und sah sich so schon zur Pause einem 8:14-Rückstand ausgesetzt. Eine Vielzahl an individuellen Fehlern in der Abwehr, technische Fehler im Spielaufbau und der fehlende Zug zum Tor in der Offensive machte zudem die erhoffte Aufholjagd unmöglich.

 

TSG Wiesloch: Tichelmann 2, Dutzi 5, M. Sauter 3, F. Sauter 1, Kapp 5, an de Locht 2/1.

 

TSG Plankstadt – HSG St. Leon/Reilingen 32:33 (16:16). „Wir haben uns gegen einen robusten Gegner schwergetan“, erklärte HSG-Coach Bernd Feldmann: „Haben aber nie aufgegeben.“ Die angesprochene umkämpfte Begegnung gipfelte in einem Last-Minute-Siegtreffer von Jonas Krepper. Dass es gegen die abstiegsbedrohte TSG Plankstadt kein leichtes Unterfangen werden würde, damit hatte Feldmann offenbar gerechnet: „Es war das erwartete, schwere Kampfspiel.“ Umso größer fiel dann auch sein Lob aus: „Wir haben den Kampf angenommen, die Einstellung stimmte.“

 

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 3, Krepper 8, Schmitt 1, Lechner 3, Decker 6, Menger 3, Huber 1, Kikillus 8/3.

 

Badenliga Frauen

 

TSG Wiesloch – TV Brühl 34:35 (22:16). Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase stellte TSG-Trainer Frank Gerbershagen auf eine 4:2-Deckung um. Eine taktische Entscheidung, die Wunder wirkte: Sein Team erkämpfte sich binnen 15 Minuten eine 20:13-Führung, in die Pause ging es mit 22:16. Dann machte sich indes etwas Selbstzufriedenheit breit, die Gästen eine Aufholjagd ermöglichte – ganz zum Unmut Gerbershagens. „Diese Niederlage ist für mich unverständlich“, so der Coach: „Das Spiel wurde über den Willen entschieden. Den haben wir in der zweiten Halbzeit nicht zu 100 Prozent auf die Platte bringen können.“ Mit einem 5:0-Lauf glich Brühl das 22:27 aus, am Ende setzte sich der TVB sogar mit 35:34 durch.

 

TSG Wiesloch: Gärtner 1, Schupp 4, Hilgenhaus 2, Sauter 14/6, Ruß 5, Gefäller 1, Hofmann 1, Schmidt 5, A. Frick 1. 

 

TG Neureut – TSV Malsch 18:23 (8:11). Nächster Befreiungsschlag für Malsch. Die Badenliga-Damen um Wolfgang Schwab haben nach dem überraschenden Kantersieg über die HG Königshofen/Sachsenflur auch in Neureut nachgelegt. Zum Jahreswechsel lag die Germania noch mit drei Zählern auf dem letzten Tabellenplatz, zwei Spieltage später haben sie mit sieben Punkten den Anschluss ans untere Mittelfeld hergestellt.

 

TSV Malsch: Rensch 6/5, Kilian 1, Lenhard 1, Bride 3, Steinhauser 3, Scherer 4, Rothermel 4, T. Ungerer 1.

 

Verbandsliga Männer

 

HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TSV Wieblingen 29:29 (15:14). In der letzten Sekunde hatte der TSV Wieblingen – bei angezeigtem Zeitspiel – die Möglichkeit zum Siegtreffer, doch der Dittigheimer Schlussmann parierte. Somit blieb es für den TSV bei einem etwas überraschenden Punktverlust beim Vorletzten aus dem Taubertal.

 

TSV Wieblingen: P. Wolf 2, Widmann 9, Schmitt 1, D. Wolf 3, Adler 1, Gaa 5/4, L. Wolf 6, Ross 2.

 

TSV Rot – TSG Dossenheim 34:28 (17:18). Das Heidelberger Duell zwischen Rot und Dossenheim war gleichzeitig das Topspiel der Verbandsliga. Rot, punktgleich mit Tabellenführer Neureut an Position zwei, empfing den härtesten Verfolger des Duos. In einem rasanten Spiel mussten die Hausherren alles geben, um sich durchzusetzen. Vor allem die erste Halbzeit war nicht nur ausgeglichen, sondern zeitweise sogar von den Gästen dominiert, die beim 12:16 fünf Minuten vor dem Seitenwechsel mit vier Toren in Front lagen. Der variantenreiche Angriff stellte Rots Defensive vor Probleme, Germania-Spielgestalter Nicolai Elfner setzte seine Mitspieler ein ums andere Mal stark in Szene. Doch auch TSV-Keeper Dominic Ent zeigte eine ansprechende Leistung. Wirklich kontrollieren konnte Rot das Spiel dann erst ab der 36. Spielminute, in der Dossenheims Sven Möckel die Rote Karte sah. Die Beine der Gäste wurden nun schwerer, Rot setzte sich nach und nach etwas ab und brachte den Erfolg nach Hause.

 

TSV Rot: Wege 2, J. Körner 10, Wagner 2, J. Stegmüller 5, Schenk 2, S. Körner 11/6, Marterer 2.

TSG Dossenheim: Möckel 2, Jünger 4, Heinicke 3, N. Elfner 8/4, Engler 1, Komarek 4, Mohr 6.

 

TV Ispringen – TSV Malsch 21:27 (11:15). Zwei wichtige Punkte konnte der TSV Malsch einfahren. Beim Auswärtsspiel in Ispringen besiegte die Germania das Schlusslicht souverän mit 27:21 und rückt so bis auf Rang neun vor.

 

TSV Malsch: Schäffner 9/1, Schnurr 5, Schay 2, Jenne 1, Breitenstein 8/3, Bambach 2.

 

SV Langensteinbach – TV Eppelheim 21:23 (12:10). Mit einer Rumpftruppe ging es für den TV Eppelheim nach nach Langensteinbach. Neben Christopher Föhr fehlte kurzfristig auch Steffen Müller, doch am knappen Sieg des TVE konnte das nichts ändern. „Kämpferisch war das eine tadellose Leistung“, freute sich Eppelheims Übungsleiter Eduard Heier nach Spielschluss zu Recht: „Die Abwehr mit einem tollen Martin Kriechbaum im Tor hat eindeutig dieses Spiel gewonnen.“ Die Offensiv-Abteilung bekam von Mannschaftskapitän Robin Erb ebenfalls ein großes Kompliment: „Spielerisch waren wir einfach besser und vor allem hatten wir einen Simon Stroh am Kreis, der kaum zu halten war.

 

TV Eppelheim: P. Brendel 4, Späth 1, Stotz 2, Erb 4/2, Huckele 2, Hofmann 2, Scheffzek 3, Stroh 5.

 

Landesliga Männer

 

TV Großsachsen II – PSV Knights 27:22 (11:12). Die Drittliga-Reserve des TV Großsachsens war eine Nummer zu groß für die PSV Knights. Bei der 12:11-Pausenführung sah es zwar nach einer Überraschung aus und selbst fünf Minuten vor dem Ende schnupperten die Knights beim 22:24 nach der Rote Karte für Germania-Akteur Wilfried Bätz noch am Punktgewinn, doch der Favorit setzte sich letztendlich souverän mit 27:22 durch.

 

PSV Knights: Weigel 5, Keßler 2, Krambs 3/1, Dautel 3, Pape 1, Callies 3, Munz 5.

 

TSV Handschuhsheim – TV Bammental 33:31 (12:12). Der TV Bammental begann konzentriert, die „Löwen“ des TSV Handschuhsheim taten es den „Crocodiles“ gleich – so entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Probleme hatte der TVB vor allem bei Siebenmetern: Schon in den ersten 30 Minuten landeten vier Versuche nicht im Tor, das fehlende Harz trug dabei eine gewisse Mitschuld. Diese Tore fehlten Bammental dann auch zum Schluss. „Als wir uns wieder auf zwei Tore herangekämpft haben, haben wir uns selbst durch technische Fehler und zu viele freie verworfene Chancen um einen oder vielleicht sogar zwei Punkte gebracht“, urteilte TVB-Coach Marc Winterhalder nach der Partie.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 7, Layer 3, Ullmerisch 3, Joswig 1, Baumann 6, Dahlmann 2, Schmitt 5, Frank 2, Stupp 4.

 

TV Bammental: Regele 5, Schmitt 3/3, Großkopf 6, Schweizer 5, Dollinger 5/1, Zimmer 4, N. Trautner 2, Huber 1.

 

1. Kreisliga Männer

 

TSV Rot II – SG Kirchheim 26:18 (15:6). Auch nach dem Trainerwechsel ändert sich an der Situation der SG Kirchheim nicht viel. Gegen den TSV Rot II setzte es die nächste Pleite, damit bleiben die Kirchheimer Letzter.

 

TSV Rot II: Ganter 2, N. Linder 1, Hesse 5, Thome 5, T. Förster 1, Dittmann 3, T. Geider 2, A. Hotz 5/2, K. Förster 2.

 

SG Kirchheim: Weißhaar 2, Ilmberger 2, Krambs 5, Henseler 1, Urban 4/1, Kluger 1, N. Hambrecht 1, Neugebauer 2.

 

TV Sinsheim – TV Eppelheim II 32:25 (13:13). Die „Nattern“ des TV Eppelheim II haben sich einmal mehr unter Wert verkauft. „Das Spiel war ähnlich wie unser Auftritt in Rot vor zwei Wochen“, ärgerte sich Coach Robert Krembsler und beschrieb: „Lange voll im Spiel gewesen, gegen Ende vorne nicht mehr zwingend, hinten nicht mehr organisiert. Schade.“ Insgesamt geht die Niederlage so zwar in Ordnung, fällt aber etwas zu hoch aus. Warum, wusste Leonard Holtmann genau: „Wir haben uns leider etwas aufgegeben in der Schlussphase, das darf eigentlich nicht passieren.“

 

TV Sinsheim: Lehn 4/3, Stier 8, Al-Shakran 1, Zimmermann 5, Scholl 7, Ebert 2, Kühn 5.

 

TV Eppelheim II: Richter 1, Geier 3, Holtmann 1, Meyer 1, Sauer 7/5, Weihmann 3/1, Dennhardt 2, Wallberg 1, van Huuksloot 6.

 

SG Walldorf Astoria – TSV Wieblingen II 20:21 (12:10). Hochspannung im Kellerduell. Trotz knapper Halbzeitführung kann sich die SG Walldorf Astoria nicht durchsetzen, Wieblingen springt damit vom zehnten auf den achten Rang hoch.

 

SG Walldorf Astoria: Sand 1/1, Sailer 1, Herrmann 1, Jäckel 9, Kunoth 5/2, Ruck 1, Brenzinger 1, Haffner 1/1.

 

TSV Wieblingen II: Rafuna 1, Güllicher 2, T. Dörr 11/8, Merkel 1, Barth 1, Bruckschlegel 4, Schneider 1.

 

HG Eberbach – KuSG Leimen 19:26 (6:13). Die KuSG Leimen untermauert ihren Anspruch, Verfolger Nummer eins zu sein. Mit einem krachenden 26:19-Erfolg in Eberbach baut die KuSG ihren Vorsprung auf den Drittplatzierten, die SG Nußloch II, auf vier Zähler aus. Nach Minuspunkten bleiben beide Konkurrenten indes gleich.

 

HG Eberbach: Hildenbrand 1, Eiben 3, Fischer 1, Rötger 1, Kessler 8/3, Weis 4, Weber 1.

 

KuSG Leimen: Werner 4, Schomaker 4, Hambrecht 1, Rensch 9/4, Reichert 4, Arbogast 2, Tanriverdi 1, Reeb 1.

 

TSG Wiesloch II – TSV Steinsfurt 38:17 (19:8). Zweifel, am klaren Sieg der Badenliga-Reserve aus Wiesloch gab es von Anfang an keine. Durch schnelle Gegenstöße wuchs der Vorsprung stetig, bis zur Pause war er bereits sehr komfortabel.

 

TSG Wiesloch II: Hirschmann 3, Bender 2, Peitz 1, Weckesser 1, Heger 2, Müller 8, Hecker 6/2, Wolfbeisz 2, Ziehensack 3, Restle 1, Heim 9.

TSV Steinsfurt: Neckermann 1, Hörn 1, Olbert 2, Reineck 1, Pyck 1, M. Ludwig 1, T. Ludwig 1, Müller 9/3.


26. Januar 2017

Nußlocher Damen planen zweigleisig

 

(soz) Geschäftsführer Gspandl: "Wahrscheinlicheit eines Abstiegs ziemlich groß" - St. Leon-Coach Feldmann will Spannung hochhalten

 

Den Frauen der SG Nußloch droht der zweite Abstieg innerhalb von zwei Jahren: 2015 ging’s von der Dritten Liga in die BW-Liga. Jetzt hat Nußloch lediglich drei Punkte geholt. „Wir geben nicht auf“, sagt Geschäftsführer Manfred Gspandl, „aber wir müssen einsehen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Abstiegs ziemlich groß ist. Deshalb planen wir zweigleisig. Schließlich müssten wir aus den vergangenen zehn Spielen mindestens sieben gewinnen.“

Vor der Runde verlor Nußloch wichtige Leistungsträgerinnen. Doch Gspandl glaubt an die Qualität der Mannschaft: „Sie hat aber zwischendurch selbst nicht mehr an sich geglaubt. Das war längere Zeit das Problem.“

Co-Trainer Christian Weirich hat die Mannschaft übernommen, nachdem Andreas Scharfenberger aufhörte. Doch klar ist auch: Spätestens in der kommenden Saison wird ein neuer Trainer die SG führen.

 

Oberliga Frauen, Sonntag, 17 Uhr: SG Nußloch – TuS Ottenheim.

 

Bernd Feldmann ist ein alter Trainer-Fuchs. Die HSG St. Leon/Reilingen führte er vergangenes Jahr zur Meisterschaft in der Landesliga, nun sogar überraschenderweise in die Spitzengruppe der Handball-Badenliga. Um keine Selbstzufriedenheit aufkommen zu lassen, macht er (ein wenig) Druck: „Wir müssen die Spannung hochhalten.“ Wie will er das machen? Feldmann lächelt: „Wissen Sie, ich habe eine ausgeglichene Mannschaft, wir sind auf allen Positionen doppelt besetzt. Wenn einer nicht 100 Prozent gibt, sitzt er eben öfters auf der Bank.“

Am Wochenende gastiert die HSG in Plankstadt. „Ein schwieriges Spiel“, weiß Feldmann, „die kämpfen zwar gegen Abstieg. Aber ich war vergangenes Wochenende beeindruckt, wie kämpferisch sie aufgetreten sind und welchen Lärm die vielen Zuschauer gemacht haben.“

 

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TSG Wiesloch – HG Oftersheim/Schwetzingen II; Sonntag, 18 Uhr: TSG Plankstadt – HSG St. Leon/Reilingen.

Badenliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TSG Wiesloch – TV Brühl; Sonntag, 15 Uhr: TG Neureut – TSV Malsch.

 

Spitzenspiel in der Verbandsliga zwischen dem TSV Rot (2.) und der TSG Dossenheim (3.). Während Rot erwartungsgemäß um die Meisterschaft und Aufstieg kämpft, steht Dossenheim überraschend in der Spitzengruppe. „Das ist eine junge Mannschaft mit Potenzial“, sagt Rots Trainer Boris Meiser.

Doch sein TSV ist auf jeden Fall Favorit. „Wir haben den Vorteil, dass jeder von uns Abwehr spielen kann“, weiß Meiser. „Wenn wir das in den meisten Fällen machen, haben wir gegenüber vielen Mannschaften schon einen Vorteil.“

Experten erwarten bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft mit den punktgleichen Neuenbürgern. Nur der Tabellen-Erste darf aufsteigen.

„Ein total spannender Meisterkampf“, hat auch Staffelleiter Harry Sauer aus Eppelheim erkannt. „Überhaupt ist die Verbandsliga (erst im Sommer gegründet, die Red.) gut angenommen worden. Sportlich hat sich die Zusammenlegung der Klubs aus Pforzheim und Karlsruhe mit den Heidelbergern und Mannheimern auf jeden Fall gelohnt. Es sind viel bessere Spiele zu sehen. Und jeder kann eigentlich jeden schlagen.“

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TSV Wieblingen; 20 Uhr: TSV Rot – TSG Dossenheim; Sonntag, 17 Uhr: TV Ispringen – TSV Malsch; 17.15 Uhr: SV Langensteinbach – TV Eppelheim.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: BSC Mückenloch – SG Stutensee/Weingarten.

Landesliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TV Großsachsen II – PSV Knights Heidelberg; 19.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – TV Bammental.

Landesliga Frauen, Sonntag, 15.30 Uhr: SGH Waldbrunn/Eberbach – TSV Malsch II; 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – TV Bammental, TSV Meckesheim – SV Waldhof Mannheim.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TSV Rot II - SG Kirchheim; 18.55 Uhr: TV Sinsheim – TV Eppelheim II; 19 Uhr: SG Walldorf Astoria – TSV Wieblingen II; Sonntag, 17.30 Uhr: HG Eberbach – KuSG Leimen; 19 Uhr: TSG Wiesloch II – TSV Steinsfurt.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 17.15 Uhr: TV Sinsheim – TV Eppelheim; 17.50 Uhr: TV Eschelbronn – PSV Knights; Sonntag, 16.30 Uhr: TSV Rot II – SG Kirchheim; 17 Uhr: TSG Wiesloch II – TSG Dossenheim.

2. Kreisliga Männer, Sonntag, 16.30 Uhr: TV Neckargemünd – TSV Malsch II; 18 Uhr: TV Bammental II – TSG Dossenheim II; 19.15 Uhr: SG Nußloch III – PSV Knights II.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 15.15 Uhr: SG Walldorf Astoria II – TSV Wieblingen II.

3. Kreisliga Männer, morgen, 20.15 Uhr: SC Sandhausen II – TSV Malsch III; Sonntag, 11 Uhr: TSV Rot III – SG Kirchheim II; 19 Uhr: TSV Handschuhsheim II – TB Neckarsteinach; 19.30 Uhr: HSG Meckesheim/Eschelbronn – KuSG Leimen II.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 12.45 Uhr: TSV Rot IV – TV Eppelheim III; Staffel II, Samstag, 20.30 Uhr: TV Sinsheim III – TSV Steinsfurt II.


24. Januar 2017

Sieg trotz schlechter Vorzeichen

 

(msc) Ersatzgeschwächte St. Leoner besiegen Donzdorf hauchzart - Malscher Damen mit Überraschungscoup

 

Oberliga Frauen

 

HSG St. Leon/Reilingen – FSG Donzdorf/Geislingen 25:24 (15:13). Die HSG St. Leon/Reilingen gewinnt trotz schlechter Vorzeichen – neben den langzeitverletzten Eva-Maria Zinser und Lena Martin musste Coach Marcus Gutsche auch auf die grippegeschwächten Linda Gottselig und Wiebke Heck verzichten – knapp und glücklich gegen die FSG Donzdorf/Geislingen. Viele technische Fehler, mehrere freie Fehlwürfe und vergebene Siebenmeter verhinderten ein absetzen der St. Leoner, die zur Pause somit nur mit 15:13 vorne lagen. Im zweiten Abschnitt wechselte die Führung dann lange hin und her, ehe sich die HSG-Damen den entscheidenden Vorteil sicherten.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Baum 4/1, Pahl 2, Schulz 7, Vetter 3, Wiedemann 5/1, Rimpf 4.

 

Badenliga Männer

 

SG Pforzheim/Eutingen II – TSG Wiesloch 32:25 (15:12). Gegen den Tabellenzweiten war die TSG Wiesloch chancenlos, damit steht weiterhin Rang zwölf für die Weinstädter zu Buche. Die gute Nachricht: Auch Plankstadt und Bretten, die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf, konnte nicht punkten.

 

TSG Wiesloch: Ruß 7/2, Bederke 3/2, Tichelmann 1, Dutzi 5, M. Sauter 2, Kapp 5, van de Locht 2.

 

Badenliga Frauen

 

SG Pforzheim/Eutingen – TSG Wiesloch 25:28 (9:16). Bei den Wieslocher Damen lief es dagegen wesentlich besser als bei den Herren. Bereits zur Halbzeit führten sie gegen das neue Tabellenschlusslicht aus Pforzheim deutlich. Doch im zweiten Abschnitt wurde der Favorit leichtfertig. Pforzheim/Eutingen kam nicht nur heran, sondern glich zehn Minuten vor dem Ende sogar aus. Fünf weitere Minuten später lag Wiesloch sogar mit 25:23 zurück – dann besann sich das Team aber wieder aufs Handball spielen. Ein abschließender 5:0-Lauf sicherte den schon längst gedanklich verbuchten Sieg letztendlich doch noch.

 

TSG Wiesloch: Marischler 2, Hilgenhaus 1, Sauter 8/2, Ruß 6/2, Gefäller 1, Schmidt 3, Frick 5, Hofstetter 2.

 

TSV Malsch – HG Königshofen/Sachsenflur 28:19 (11:10). Malschs zweite Hälfte war dagegen bärenstark. Das bisherige Schlusslicht zeigte bereits mit der 11:10-Pausenführung den unbedingten Willen, die rote Laterne abzugeben. In Halbzeit zwei stand dann ein 17:9-Erfolg auf dem Programm, der insgesamt nicht nur die Punkte Nummer vier und fünf sicherte, sondern auch ein dickes Ausrufezeichen setzt.

 

TSV Malsch: Rensch 12/9, Bujnoch 2/1, Lenhard 4, Bride 2, Steinhauser 2, Scherer 6.

 

SG Heidelsheim/Helmsheim – TSV Rot 31:33 (14:16). Eines wurde vom Start weg klar: Konzentration, gepaart mit einer starken Abwehr und einer gut aufgelegten Theresa Bergweiler im Tor sollten der Schlüssel zum Sieg des TSV Rot werden. Die Gäste erspielten sich dann auch den Vorteil, doch kurz vor der Pause musste Caroline Schneider für zwei Minuten runter, zudem wurde Sarah Knopf disqualifiziert. Dieses Manko schadete den „Red Flamingos“ aber nur bedingt, denn auch nach der Halbzeit konnte die heimische SG Heidelsheim/Helmsheim nicht ausgleichen. Die Partie ging ausgeglichen weiter, doch Rot behielt bis zum Schluss die Oberhand 

 

TSV Rot: Laier 11, K. Bergweiler 3, L. Engelmann 2, C. Hofmann 5, Knopf 1, L. Hofmann 3, Schneider 2, Galante 6/4.

 

Verbandsliga Männer

 

TV Eppelheim – TV Ispringen 32:21 (11:9). Ein Kantersieg vor der eigenen Winterfeier – so hatte sich TV Eppelheims Trainer Eduard Heier das vorgestellt. „Mit dieser Einstellung und mit unseren tollen Zuschauern im Rücken können wir Berge versetzen“, ist sich der TVE-Coach sicher: „Aber ich denke, dass die Lust, hinterher unbeschwert zu feiern, auch ihren Teil zu diesem Erfolg beigetragen hat.“ In der ersten Halbzeit blieb das Spiel zwar lange Zeit umkämpft, dann brachen aber alle Dämme nach dem Seitenwechsel.

 

TV Eppelheim: Brendel 6, Stotz 6/4, Erb 2/1, Huckele 3, Hofmann 5, Scheffzek 3, Föhr 3/1, Stroh 2, Dürr 1, Müller 1.

 

TSV Malsch – SG Leutershausen II 24:23 (13:12). Der TSV Malsch machte sich die Auswärtsschwäche der SG Leutershausen zu Nutze und sicherte sich den hauchzarten Erfolg. Den Siegtreffer erzielte Christian Breitenstein 70 Sekunden vor dem Ende.

 

TSV Malsch: Schnurr 2, Schay 3, Schirmer 2, Feldpausch 3, Jenne 3, Breitenstein 9/5, Bambach 2.

 

TSV Wieblingen – TSV Rot 20:25 (9:10). Der TSV Rot hält weiterhin Schritt mit dem Tabellenführer HC Neuenbürg – ganz zum Leidwesen des TSV Wieblingen. Die Hausherren versuchten zwar vieles, um Rot die zweite Niederlage zuzufügen, doch die Gäste setzten sich durch.

 

TSV Rot: Weiß 4, J.Stegmüller 3, T. Stegmüller 1, Schenk 5, Fankhänel 9/4, Körner 1, Marterer 2.

 

TSG Dossenheim – HSG Ettlingen/Bruchhausen 30:30 (16:14). Die TSG Dossenheim führt dagegen weiterhin den Rest des Feldes an. Durch das Unentschieden gegen die HSG Ettlingen/Bruchhausen ist die Konkurrenz zwar aufgerückt, den dritten Rang hat die Germania allerdings nach wie vor inne.

 

TSG Dossenheim: Möckel 3, Jünger 1, Heinicke 2, N. Elfner 9/6, Engler 3, Krause 1, Komarek 4, Mohr 7.

 

Landesliga Männer

 

TV Friedrichsfeld II – TSV Handschuhsheim 26:32 (13:13). Eine bestechende Form bei Daniel Schmitt sicherte den Sieg für „Löwen“ des TSV Handschuhsheim. Schmitt erzielte ganze 15 Tore, legte mit 9 Toren von der Siebenmeter-Linie zudem eine starke 90-Prozent-Quote hin. Damit fehlen dem TSV weiterhin nur zwei Punkte zur Tabellenspitze.

 

TSV Handschuhsheim: Krembsler 3, Layer 2, Ullmerich 5, Arnold 1, Rudolph 1, Stupp 2, Schmitt 15/9, Frank 3.

 

PSV Knights – TSV Malschenberg 31:23 (15:14). Im Heidelberger Duell setzten sich etwas überraschend die PSV Knights durch. Mit nun fünf Zählern sind die Gastgeber zwar weiterhin Letzter, doch der Sieg gegen Malschenberg lässt den PSV auf Tuchfühlung zum Rest der Klasse heranrücken. Für die Germania wird die Luft mit lediglich acht Punkten dagegen langsam aber sicher dünner.

 

 

PSV Knights: Hanken 2, Keßler 1, Rautenberg 4, Plomer 1, Dautel 7, Krambs 4/2, Weigel 6/1, Munz 6.

TSV Malschenberg: Rühl 1, Haupt 1, Stier 1, Storz 1, Eberhard 3/2, Lier 2, Diebold 3, Zander 11/3.

 

TV Großsachsen II – TV Bammental 30:26 (16:15). Beim Spiel in Großsachsen musste der TV Bammental auf den verhinderten Trainer Marc Winterhalder verzichten, für den Daniel Holziger und Stefan Huber die Verantwortung übernahmen. Die „Crocodiles“ bekam in der Defensive keinen erst einmal keinen richtigen Zugriff, offensiv lief es dagegen einigermaßen rund, so dass die Partie ausgeglichen blieb. Als der TVB dann eine doppelte Unterzahl nicht nutzen konnte, kam die Germania aus Großsachsen besser ins Spiel und baute die Führung auf 16:13 aus, doch Bammental ließ sich nicht abschütteln. Im zweiten Abschnitt dann das Gegenteil: Der nun eingewechselte Keeper Nico Kahlich stabilisierte die Abwehr und zeichnete sich mehrfach aus, doch vor dem gegnerischen Kasten hakte es. „Wir haben zu viele freie Wurfgelegenheiten liegen gelassen, davon drei Siebenmeter“, haderte Holzinger mit der Niederlage.

 

TV Bammental: Warken 3, Großkopf 3, Schweizer 5, Dollinger 4/3, Zimmer 8, Trautner 2, Heck 1.

 

1. Kreisliga Männer

 

TV Eppelheim II – SC Sandhausen 30:26 (13:15). „Was für ein Fight“, sprudelt die Freude aus Eppelheims Spielmacher Steffen Wallberg nur so heraus: „Endlich mal ein knappes Spiel gewonnen – unsere kämpferische Einstellung war überragend.“ In der ersten Halbzeit lag noch der SCS vorne, bis zur 55. Minuten stand es Unentschieden. Dann kamen jedoch die A-Jugend-Akteure Leon Dennhardt und Carsten Geier zum Tragen, die einen vorentscheidenden 29:26-Vorsprung herausholten. „Ganz wichtige zwei Punkte“, lautet das Fazit von Trainer Robert Krembsler.

 

TV Eppelheim II: Geier 9, Holtmann 1, Meyer 3, Weihmann 5, Dennhardt 2, Wallberg 6/1, Urbach 1, Sauer 2, Krembsler 1.

SC Sandhausen: Micola 8/2, Reutner 2, Günes 3, Conrad 1, Reith 1, Brox 3/1, Nagel 4, Wranik 3, Cherif 1.

 

KuSG Leimen – TSV Rot II 32:26 (14:12). Es war zwar kein besonders schönes Spiel, bot aber dennoch einiges an Gesprächsstoff. Insgesamt 16 Zeitstrafen und zwei Rote Karten zeugen von absoluter Kampfbereitschaft beider Teams. Am Ende hat Leimen mehr im Tank und sichert sich die beiden Zähler.

 

KuSG Leimen: Werner 1, Schomaker 10/7, Hambrecht 1, Rensch 6, Reichert 5, Arbogast 1, Nitze 3, Tanriverdi 5.

 

TSG Rot II: N. Geider 7, N. Linder 3, Hesse 2, Dittmann 1, T. Förster 4, T. Hotz 2, A. Hotz 7/3.

 

TSV Wieblingen II – TSG Wiesloch II 17:32 (10:17). Die Ausgangslage war vor der Partie klar, entsprechend deutlich wurde das Ergebnis auch: Der Spitzenreiter erzielt allein in der ersten Halbzeit genauso viele Tore wie der Drittletzte am gesamten Abend.

 

TSV Wieblingen II: F. Müller 3, M. Müller 1, Schneider 1, Kaltschmitt 1, Wolf 1, Bruckschlegel 2, St. Dörr 1/1, Güllicher 3, Barth 1, Si. Dörr 3.

 

TSG Wiesloch II: Hirschmann 1, Lampert 3, Bender 4, M. Peitz 3, Heger 1, Müller 11/3, Hecker 4/1, Wolfbeisz 5.

 

SG Kirchheim – TV Sinsheim 30:33 (15:13). Auch nach dem Trainerwechsel – Udo Böbel trat in der Winterpause zurück – gab es nichts zu feiern für die SG Kirchheim. „Wir haben es wieder geschafft , dran zu bleiben und das Spiel offen zu halten“, bestätigt Kirchheims Abteilungsleiter Marco Weber zwar: „Aber wir holen einfach zu wenig Punkte.“

 

SG Kirchheim: Weißhaar 2, Glowczak 5, Henseler 2, Müller 2, Urban 8/7, Kluger 5, Neugebauer 6.

 

TV Sinsheim: Hemberger 1, Lehn 5/3, Stier 6, Kunz 1, Al-Shakran 2, Zimmermann 4/1, Scholl 9, Kühn 5.

 

TSV Steinsfurt – HG Eberbach 20:26 (8:13). Der ersatzgeschwächte TSV Steinsfurt verliert gegen die HG Eberbach verdient mit 20:26. Leichtsinnige Fehler ermöglichten den Gästen einfache Tore, die eine Aufholjagd Steinsfurts fast unmöglich machten. „Ein deutliches Ergebnis“, weiß auch TSV-Trainer Daniel Weinheimer richtig einzuordnen: „Die HG hat das clever bis zum Ende verwaltet.“

 

TSV Steinsfurt: Hörn 1, Olbert 10, Maaß 3, Pyck 1, Ludwig 4/1, Müller 1/1.

HG Eberbach: Molter 1, Eiben 7, Fischer 5, Rötger 2, Kessler 5/1, Weber 6.


19. Januar 2017

Abstiegskampf nicht unerwartet

 

(soz) Wiesloch-Coach Körner hat damit gerechnet - Handschuhsheim hält Trainer und gesamtes Team

 

Die HSG St. Leon möchte an der Spitzengruppe der Baden-Württemberg-Liga dran bleibt. Das sollte gegen die abstiegsbedrohten Donzdorfer gelingen.

 

Oberliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – FSG Donzdorf/Geislingen.

 

Mit acht Punkten ist die TSG Wiesloch Drittletzter in der Handball-Badenliga und kämpft gegen den Abstieg. Keine unerwartete Situation für Trainer Patrick Körner nach dem totalen Umbruch im vergangenen Sommer: „Ich wusste, dass es eng wird. Wir bleiben bis zum Schluss da unten. Körner glaubt: „Wir benötigen fünf Siege aus 13 Spielen. Das wird für uns nicht leicht.“

Die Mannschaft ist talentiert, hat sich schon deutlich verbessert – aber sie ist eben unerfahren. „Diese Analyse trifft es genau“, sagt Körner. „Wir haben Spieler aus niedrigen Klassen geholt, die sich erst an die Badenliga gewöhnen müssen. Wären wir ein Jahr weiter, hätten wir fünf, sechs Punkte mehr. Da bin ich mir sicher. Deshalb müssen wir es irgendwie schaffen, die Klasse zu halten. Dann haben wir es nächste Saison leichter.“

Zum Jahres-Auftakt muss Wiesloch zum Tabellen-Zweiten Pforzheim. „Es ist für mich nicht überraschend, dass diese Mannschaft so weit oben steht. Die haben fünf, sechs erfahrenere Leute gepaart mit talentierten jungen Spielern – das bringt Konstanz.“ Die benötigt auch Wiesloch, um in der Badenliga zu bleiben.

 

Badenliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: SG Pforzheim/Eutingen II – TSG Wiesloch.

 

Badenliga Frauen, Samstag, 15.30 Uhr: SG Pforzheim/Eutingen – TSG Wiesloch; 17.30 Uhr: TSV Malsch – HG Königshofen/Sachsenflur; Sonntag, 15.30 Uhr: SG Heidelsheim/Helmsheim – TSV Rot.

 

Zwischen den Jahren spannte Christian Müller mit seiner Familie im bayerischen Wald aus. Ein bisschen Skifahren, ein bisschen Seele baumeln lassen auf einem Bauernhof, ehe er seit Anfang Januar den TSV Wieblingen auf die Rückrunde in der Männer-Verbandsliga vorbereitet. Gleich zum Auftakt gastiert der TSV Rot bei den Heidelbergern. „Weil Neuenbürg ein wenig schwächelt, ist das für mich die aktuell stärkste Mannschaft dieser Klasse“, findet Müller. „Rot wird sich mit Neuenbürg ein Kopf-an-Rennen um die Meisterschaft liefern.“

Allerdings ist Müller ehrgeizig genug, um Rot nicht schon vor dem Spiel kampflos die Punkte zu geben. „Wir müssen selbst eine sehr eine starke Abwehr spielen“, glaubt er, „die sind im Rückraum top besetzt. Außerdem müssen wir mit deren offensiver 6:0-Deckung zurecht kommen. Das wird alles nicht ganz so einfach werden.“

In Wieblingen ist in den letzten Jahren etwas entstanden. Müller hat durch sein Kommen den Klub aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Seit fast drei Jahren geht es aufwärts: Erst der Aufstieg von der Kreis- in die Landes-, danach die Quali für die neugegründete Verbandsliga. Dort spielt Wieblingen eine gute Rolle, liegt auf Platz fünf, nach Minuspunkten sogar auf Rang drei. In diesen Tagen finden die ersten Gespräche über einen Verbleib von Müller auch in der kommenden Saison statt. „Es ist alles offen“, sagt er, „aber wenn sich hier weiter etwas bewegen sollte, bin ich bereit für eine weiteres Jahr.“

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: TV Eppelheim – TV Ispringen; 19.45 Uhr: TSV Malsch – SG Leutershausen II; Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – TSV Rot; 18 Uhr: TSG Dossenheim – HSG Ettlingen/Bruchhausen.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: KuSG Leimen – TS Mühlburg; Sonntag, 14.30 Uhr: HG Oftersheim/Schwetzingen – TV Dielheim, HSG Walzbachtal – BSC Mückenloch.

 

Die richtig gute Nachricht vom Landesliga-Aufsteiger TSV Handschuhsheim vorweg: Trainer Jonas Kari und alle Spieler haben für die kommende Saison bereits zugesagt. „Es macht eine Menge Spaß“, sagt Kari, „warum sollen wir da etwas ändern?“ Doch zum Rückrunden-Auftakt bei Friedrichsfeld II müssen die Löwen gleich auf fünf Stammspieler verzichten. Auch eine Woche später gegen Bammental werden die meisten noch fehlen. Aber Kari ist auch wegen einer anderen Sache nicht ganz so optimistisch. „Friedrichsfeld wird wahrscheinlich den einen oder anderen Spieler aus der ersten Mannschaft spielen lassen. Das ist zwar regelkonform, ich werde das nicht ändern können – aber das ist eine Art Wettbewerbsverzerrung. Wir beobachten die Mannschaften – und dann kannst Du alles in die Tonne kloppen.“

Nichtsdestotrotz spielt Handschuhsheim als Neuling eine herausragende Rolle: „Wir haben den besten Angriff und die zweitbeste Abwehr“, freut sich Kari. „Weil alles eng beieinander ist, müssen wir noch ein paar Punkte holen, um ganz sicher drin zu bleiben – aber dann können wir auch über ein neues Ziel sprechen.“

 

Landesliga Männer, Samstag, 16 Uhr: TV Friedrichsfeld II – TSV Handschuhsheim; Sonntag, 18 Uhr: PSV Knights Heidelberg – TSV Malschenberg, TV Großsachsen II – TV Bammental.

Landesliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: SpVgg Ilvesheim – SG Walldorf Astoria; Sonntag, 15.30 Uhr: TSV Malsch II – TSV Meckesheim; 17.15 Uhr: TSV Steinsfurt – SGH Waldbrunn/Eberbach; Sonntag, 18 Uhr: TV Bammental – HSG Mannheim II.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TV Eppelheim II – TSV Rot II; 19.30 Uhr: KuSG Leimen – TSV Rot II; Sonntag, 13 Uhr: TSV Wieblingen II – TSG Wiesloch II; 18 Uhr: SG Kirchheim – TV Sinsheim; 19 Uhr: TSV Steinsfurt – HG Eberbach.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 15.30 Uhr: TV Eppelheim – TV Neckargemünd; Sonntag, 16.10 Uhr: SG Kirchheim – TV Sinsheim; 19.40 Uhr: PSV Knights – TSV Rot II; 20 Uhr: TSG Dossenheim – TV Eschelbronn.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TV Bammental II; Sonntag, 14 Uhr: PSV Knights II – TSV Malschenberg II; 16 Uhr: TSG Dossenheim II – SG Nußloch III; 17.15 Uhr: TSG Ziegelhausen – TV Neckargemünd.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 19.50 Uhr: SG Kirchheim II – TSV Handschuhsheim; Staffel II, Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen – SC Wilhelmsfeld.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: TSV Malsch III – TV Dielheim II, KuSG Leimen II – TSV Rot III; 18 Uhr: TB Neckarsteinach – HSG Meckesheim/Eschelbronn; Sonntag, 14.20 Uhr: SG Kirchheim II – TV Sinsheim II.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights III – TSV Malschenberg III; 17 Uhr: TV Eppelheim III – SC Sandhausen III; Staffel II, Sonntag, 11.15 Uhr: TSV Wieblingen III – TV Sinsheim III.


17. Januar 2017

TSV Rot mit starkem Endspurt

 

(msc) 33:22-Kantersieg gegen den SV Langensteinbach - Dossenheim setzt sich gegen Walzbachtal durch

 

Oberliga Frauen

 

SF Schwaikheim – HSG St. Leon/Reilingen 23:27 (11:14). Die HSG St. Leon/Reilingen war angestachelt: Mit Eva-Maria Zinser und Lena Martin fehlten zwei wichtige Spielerinnen, zudem wurde die abgebrochene Partie gegen den SV Allensbach II aus dem November vergangenen Jahres nachträglich als Niederlage gewertet. Entsprechend motiviert ging es los: St. Leon startete mit einem 3:0-Lauf. Doch auch die SF Schwaikheim wollte im Abstiegskampf Punkte sammeln und glich schnell wieder auf 4:4 aus. Zur Pause lag die HSG indes erneut mit drei Toren in Front. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie: St. Leon tat nicht mehr wirklich viel für den Spielverlauf, Schwaikheim verpasste es, diesen Umstand zu seinen Gunsten zu nutzen. Trotz zahlreicher HSG-Strafzeiten und einer Roten Karte gegen Christiane Baum brachte St. Leon den Sieg daher routiniert nach Hause.

 

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 5/1, Schulz 3, Baum 4/1, Pahl 1, Strifler 3, Kerle 4, Wiedemann 5/3, Rimpf 2.

 

SG Nußloch – TSV Bönnigheim 27:29 (13:15). Die Luft für die SG Nußloch wird immer dünner. Zwar war gegen den Tabellendritten aus Bönnigheim nicht unbedingt ein Sieg zu erwarten, doch um die Chance auf den Klassenerhalt zumindest noch etwas am Leben zu erhalten wäre ein Heimsieg eigentlich wichtig gewesen. Tatsächlich hielt die SGN gut mit, kämpfte sich von einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Defizit wieder auf 22:23 heran. Unter dem Strich gab es allerdings trotz allem keine Punkte für die Blauen.

 

 

SG Nußloch: Schnepf 5/4, Racky 2, Beckenbach 5, Moll 3, Joerg 3, F. Arnold 3, B. Arnold 6.

 

Verbandsliga Männer

 

TSV Rot – SV Langensteinbach 33:22 (17:11). Über weite Strecken der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in Rot eine umkämpfte Partie, ehe sich der Favorit absetzen konnte. In den letzten zehn Minuten des Abschnitts gelang es dem TSV dann indes, den SV Langensteinbach auf sechs Tore zu distanzieren. Schuld am schwachen Beginn des TSV Rot war ein tempoarmes Angriffsspiel ohne zündende Ideen und eine überblickslose Verteidigung. Immerhin Domini Ent im Tor der Hausherren kam an Bestform heran, hielt das Ergebnis so offen. Als Rot stärker wurde, war die Führung die logische Konsequenz, auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der nun drückenden Überlegenheit nichts mehr.

  

TSV Rot: Weis 3, Kögler 2, D. Steinhauser 3, T. Stegmüller 3, Schenk 3, Fankhänel 4/3, Körner 6, Grün 6, Marterer 3/1.

 

TSG Dossenheim – HSG Walzbachtal 31:24 (14:15). Was für eine Schlussphase der TSG Dossenheim: Nach 39 Spielminuten sah noch alles nach einer Niederlage aus, doch dann überrannten die Heidelberger die HSG Walzbachtal förmlich. Aus einem 17:21-Rückstand machte die TSG zunächst per 5:0-Lauf eine 22:21-Führung. Nach dem erneuten Ausgleich Walzbachtals ging es in die Schlussviertelstunde – die beste Phase der Gastgeber. Mit 9:2 entschied Dossenheim diese deutlich für sich, sicherte sich so zwei Zähler und Tabellenplatz drei.

 

 

TSG Dossenheim: Möckel 1, Jünger 4, Heinicke 3, N. Elfner 12/4, Krause 1, Zach 2, Komarek 4, Mohr 4.

 

Landesliga Männer

 

TV Bammental – TSV Amicitia Viernheim II 36:25 (18:13). Vertragsverlängerung, Auftaktsieg im Jahr 2017 – Marc Winterhalder verlebt zurzeit glückliche Tage in Bammental. Beim souveränen Heimsieg gegen die Reserve des TSV Amicitia Viernheims lief für die „Crocodiles“ alles nach Maß. „Die Spieler haben meine Vorgaben bestens umgesetzt“, so Winterhalder: „Wir konnten Viernheim von Anfang an mit unserem Umschaltspiel unter Druck setzen und so leichte Treffer erzielen.“ Das ermöglichte es dem TVB-Trainer, dem gesamten Team Einsatzzeiten zu geben. „Wichtig war für mich, dass alle Spieler ihre Leistung abriefen und wir endlich mal konsequent über 60 Minuten engagiert und gut gespielt haben“, freut er sich.

 

 

TV Bammental: Regele 3, Warken 1, Großkopf 2, Schweizer 8, Dollinger 6/3, Zimmer 4, Trautner 5, Huber 6/3, Heck 1.

 

1. Kreisliga Männer

 

KuSG Leimen – HG Eberbach 33:23 (17:11). Die KuSG Leimen hält mit einem souveränen Sieg über die HG Eberbach den Anschluss an die Tabellenspitze. Primus TSG Wiesloch II ist zwar trotz allem noch fünf Punkte entfernt, zwischen dem Zweiten SG Nußloch II und den Leimenern herrscht dagegen nun Punktgleichheit.

  

KuSG Leimen: Schomaker 4/2, Hambrecht 6, Bernickel 2, Rensch 7, Reichert 1, Nitze 7/3, Fink 2, Tanriverdi 2, Reeb 2.

HG Eberbach: Eiben 1, Rötger 1, Kessler 14/3, Scherzinger 5, Weber 2.

 

TSV Rot II – TV Eppelheim II 29:22 (10:11). Im Duell der Verbandsliga-Reserven erwischten die Gäste aus Eppelheim den besseren Start. Da Rot zahlreiche Chancen vergab, konnten die „Nattern“ des TVE mit 6:2 vorlegen. Eine Auszeit brachte den TSV jedoch wieder zurück in die Begegnung, bis zur Pause gelang der 10:11-Anschluss. Im zweiten Abschnitt machte sich dann die Tiefe des Roter Kaders bemerkbar: Während dem TVE die Puste ausging konnten die Hausherren von der Bank aus nachlegen und so einen klaren 29:22-Erfolg einfahren. „In Anbetracht unserer Personalmisere haben wir uns wacker geschlagen“, wollte Eppelheims Coach Robert Krembsler den Kopf nicht hängen lassen: „Aber Punkte bekommt man dafür leider nicht.“

 

 

TSV Rot II: Ganter 3, N. Geider 1, Linder 3, Hesse 5, Thome 2, Dittmann 2, T. Geider 2, T. Hotz 3/2, A. Hotz 6/1, K. Förster 2.

TV Eppelheim II: Geier 5, Holtmann 6, Metzler 5, Sauer 4, Krembsler 2/1.


12. Januar 2017

Spitzenspiele in der Verbandsliga

 

(msc) Rot kann mit Primus gleichziehen - Dossenheim im Verfolgerduell

 

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – das weiß auch der Damenhandball-Oberligist SG Nußloch. Der Klassenerhalt ist zwar nach der jüngsten Niederlage in weite Ferne gerückt, rechnerisch ist er aber noch zu schaffen. „Wir müssten noch sieben bis acht Spiele gewinnen“, erklärte Geschäftsführer Manfred Gspandl: „Wie wahrscheinlich das ist, kann sich jeder selbst ausrechnen.“ Doch die letzten Tage stimmen ihn optimistisch: „Wir sind uns zu 99 Prozent mit einer Trainerin für die neue Saison einig, das hatte auch schon positive Auswirkungen auf die Mannschaft“, ist Gspandl sicher: „Die Mädels waren trotz der Niederlage deutlich besser.“ Er geht sogar noch einen Schritt weiter vor dem Spiel gegen den Favoriten TSV Bönnigheim: „Aufgrund des positiven Auftritts vergangene Woche ist ein Sieg im Heimspiel möglich.“

Die HSG St. Leon/Reilingen liegt dagegen aktuell auf Platz fünf. Mit bereits neun Minuspunkten ist die Tabellenspitze wohl außer Reichweite, die Abstiegsränge sind indes ebenfalls sieben Punkte entfernt. Für die Reilingerinnen bleibt so noch der Kampf um Platz drei. Ein Sieg gegen die abstiegsbedrohte SF Schwaikheim wäre wichtig, um den Anschluss an die Konkurrenz zu halten.

 

Oberliga Frauen, Sonntag, 15.10 Uhr: SF Schwaikheim – HSG St. Leon/Reilingen; 17 Uhr: SG Nußloch – TSV Bönnigheim.

 

Der TSV Rot schickt sich an, mit dem Verbandsliga-Spitzenreiter HC Neuenbürg gleich zu ziehen. „Die Motivation ist sehr hoch“, erklärt Trainer Boris Meiser: „Die Winterpause hat uns gut getan.“ Der Coach kann wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen, der „an Bord und ausgeruht“ ist. Doch den Gegner, Mittelfeldclub SV Langensteinbach, will Meiser nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Sie haben eine Top erste sechs“, erklärt er: „Wenn alle fit gewesen wären, stunden sie sicher jetzt weiter oben.“

Tatsächlich weiter oben stehen die TSG Germania Dossenheim und die HSG Walzbachtal – was Germania-Trainer Werner Helbig selbst etwas überrascht. „Die Vorrunde ist sehr gut gelaufen, das hätten wir nicht gedacht“, so der Übungsleiter der Heidelberger. Die Ansage vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn ist klar: „Heimspiel bedeutet Sieg.“ Helbig weiß dabei um die Heimstärke seines Teams. „Der Vorteil ist, dass sie nicht harzen dürfen“, erklärt er. Dennoch glaubt er: „Die Partie wird nicht einfach, Walzbachtal ist immer sehr gut eingestellt.“

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 20 Uhr: TSV Rot – SV Langensteinbach; Sonntag, 18 Uhr: TSG Dossenheim – HSG Walzbachtal.

 

Erst im Dezember entführte der Landesligist TV Bammental zwei Zähler aus Viernheim – nach einem unerwartet harten Kampf. Bereits am Sonntag kommt es nun zum Rückspiel gegen die Badenliga-Reserve der Südhessen. Der Blick auf die Tabelle verteilt die Favoritenrolle dabei klar an die Heimmannschaft: Während die Gäste mit nur fünf Punkten an vorletzter Stelle liegen, sind die Bammentaler „Crocodiles“ aktuell Fünfter. Doch der TVB ist spätestens seit Dezember vor der Stärke Viernheims gewarnt. Aufwind könnte derweil die Vertragsverlängerung von Coach Marc Winterhalder geben. „Wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeit von Marc“, sagte Männerspielwart Wolfgang Ruf. Winterhalder selbst ergänzte: „Mir gefällt die Mischung aus einem sehr familiären Umfeld und den für eine Landesligamannschaft tollen Trainingsbedingungen.“

 

Landesliga Männer, Sonntag, 18 Uhr: TV Bammental – TSV Amicitia Viernheim II.

Landesliga Frauen, Samstag 16 Uhr: SGH Waldbrunn/Eberbach – SpVgg Ilvesheim; 16.30 Uhr: TV Bammental – SV Waldhof; 17 Uhr: HSG Mannheim II – SG Walldorf Astoria.

 

Hält die KuSG Leimen den Anschluss an die Spitzengruppe der 1. Kreisliga? Mit zwei Zählern aus dem Duell gegen die HG Eberbach wäre Leimen punktgleich mit dem Zweiten, der SG Nußloch II. Die Eberbacher hoffen dagegen, sich als Anführer der unteren Tabellenhälfte nach zwei Niederlagen gegen die Topteams zum Jahresabschluss wieder etwas Luft zum Keller zu verschaffen.

Bei einer Niederlage Eberbachs wäre für die Reserve des TV Eppelheim indes sogar der siebte Platz in Reichweite. Aktuell steht der TVE II zwar noch auf Position zehn, doch daran ist nicht zuletzt die geringe Anzahl an Spielen schuld. Beim TSV Rot II muss Eppelheim jedoch erst einmal den Sieg einfahren.

 

1. Kreisliga Männer, Samstag, 17 Uhr: KuSG Leimen – HG Eberbach; 18 Uhr: TSV Rot II – TV Eppelheim II.

1. Kreisliga Frauen, Sonntag, 18.30 Uhr: TV Neckargemünd – TV Sinsheim.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 18.30 Uhr: TV Bammental II – TSG Ziegelhausen.

3. Kreisliga Männer, Sonntag, 19 Uhr: HSG Meckesheim/Eschelbronn – TV Sinsheim II.

Kreispokal Frauen, Halbfinale, Sonntag, 17 Uhr: SG Walldorf Astoria – TSV Meckesheim.


10. Januar 2017

Heidelberger Teams gehen leer aus

 

(msc) Enttäuschung in Nußloch und Eppelheim

 

Oberliga Frauen

 

TS Ottersweier – SG Nußloch 26:25 (14:13). Lange Gesichter in Nußloch: Es hätte der Start eine Serie werden sollen, die als letzte Hoffnung auf den Klassenerhalt fungiert hätte. Doch der Auftakt ins Jahr 2017 endete alles andere als gewünscht – und bereitete den Hoffnungen der SGN ein jähes Ende. Bei der bis dato punktlosen TS Ottersweier führten die Blauen zehn Minuten vor dem Ende noch mit 23:22, ein Doppelpack von Benita Arnold glich die Partie 27 Sekunden vor dem Ende zumindest wieder aus. Ein Punkt war zwar etwas zu wenig, aber immerhin keine Niederlage – das änderte sich allerdings in letzter Sekunde: Ottersweiers Elena Metzinger netzte zum 26:25-Endstand ein, sicherte die ersten beiden Zähler ihrer Turnerschaft und sorgte so bei Nußloch für blankes Entsetzen.

 

SG Nußloch: Schnepf 1/1, Beckenbach 7/1, Moll 1, Joerg 9/2, F. Arnold 3, B. Arnold 3, Lemke 1.

 

Verbandsliga Männer

 

TV Neuthard – TV Eppelheim 28:25 (12:12). Es entwickelte sich vom Start weg ein Spiel auf Augenhöhe zwischen dem TV Neuthard und dem TV Eppelheim. Bitter für den TVE: Mit etwas mehr Glück und Cleverness wäre mehr als eine 25:28-Niederlage drin gewesen. „Das Glück war heute nicht auf unserer Seite, aber das braucht man gegen einen etwa gleich starken Gegner“, haderte Eppelheims Coach Eduard Heier. Auch die Leistung der beiden Unparteiischen erfreute ihn wenig. „Damit bin ich nicht ganz zufrieden, da war die Heimmannschaft doch etwas bevorteilt“, so seine Einschätzung: „Ein paar wenige zweifelhafte Entscheidungen können da schon den Ausschlag geben.“

 

TV Eppelheim: P. Brendel 6, Stotz 3, Erb 4/4, Hofmann 1, Scheffzek 8, Föhr 3.


05. Januar 2017

"Wir brauchen eine Serie"

 

(msc) Nußloch-Interimscoach Weirich hofft auf Sieg - Eppelheims Heier hofft, den Schwung mitnehmen zu können

 

Die SG Nußloch überwinterte in der Damen Oberliga mit dem Rücken zur Wand. Nur drei Punkte hat das Team von Interimscoach Christian Weirich auf der Haben-Seite, die Suche nach einem neuen Trainer läuft weiterhin zäh. „Neues Jahr, neues Glück“, bleibt Weirich trotz allem optimistisch. Seine Mädels sind am Sonntag gegen den punktlosen Tabellenletzten, die TS Otterweier, fast schon zum Siegen verdammt. „Mit diesem Spiel können wir eine Serie starten – die brauchen wir auch“, so Weirich.

 

Oberliga Frauen, Sonntag, 17 Uhr: TS Ottersweier – SG Nußloch.

 

Der Verbandsligist TV Eppelheim hatte eine ruhige Winterpause. „Ich weiß nicht, ob wir den Schwung aus dem Dezember mitnehmen können, aber die letzten Spiele taten uns vom Kopf her sehr gut über die Feiertage“, sagt TVE-Trainer Eduard Heier. Sein Team startet bereits am Sonntag beim TV Neuthard in die Rückrunde. „Das wird spannend, wir sind beide in einer ähnlichen Tabellensituation“, erklärt der Coach: „Ich erwarte ein enges Spiel, mit leichten Vorteilen für Neuthard, da sie daheim spielen.“ Wie sein eigenes Team drauf ist, kann er indes nicht prognostizieren: „Eppelheim ist immer wieder eine Wundertüte.“

 

Verbandsliga Männer, Sonntag, 17.30 Uhr: TV Neuthard – TV Eppelheim.

Kreispokal Heidelberg Frauen, Halbfinale, Dienstag, 20 Uhr: TV Sinsheim – BSC Mückenloch.


20. Dezember 2016

Ein Handball-Feuerwerk

 

(msc) Der TV Bammental setzte sich mit 34:30 gegen den TSV Malschenberg durch

 

Oberliga Frauen

 

SG Nußloch – VfL Pfullingen 25:31 (14:11).

Die SG Nußloch brachte sich nach einer starken ersten Hälfte selbst um den Lohn. Binnen drei Minuten wurde die 14:11-Führung verspielt, die Gäste aus Pfullingen führten plötzlich mit 15:14. Es blieb bis zur Schlussviertelstunde ausgeglichen, ehe ein 6:2-Lauf des VfL die Pleite der Badener besiegelte. Damit steht Nußloch nun endgültig mit dem Rücken zur Wand.

 

SG Nußloch: Racky 1, Beckenbach 5, Joerg 12/6, F. Arnold 2, B. Arnold 3, Lemke 2.

 

TSG Ketsch II – HSG St. Leon/Reilingen 27:25 (18:14).

Es war ein Derby der Extraklasse, das die HSG St. Leon/Reilingen und die TSG Ketsch II ihren Fans lieferten. Beide Teams spielten eine schnelle erste und zweite Welle, es blieb also spannend. Dann ließ St. Leon etwas nach, brachte sich durch Unkonzentriertheiten selbst aus dem Spielfluss. Die „Juniorbären“ sahen ihre Chance und zogen auf 18:14 davon. In der Pause stellte HSG-Coach Markus Gutsche sein Team neu ein, das folgerichtig verkürzte. Weiterhin lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, auch weil die St. Leon zu keiner Zeit den Kampfgeist vermissen ließ. Am Ende verhinderten die technischen Fehler aber einen Zähler.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 2, Schulz 5, Baum 8/1, Ruder 1, Müller 1, Wiedemann 4/3, Rimpf 4.

 

Badenliga Männer

 

TSG Wiesloch – SG Pforzheim/Eutingen II 22:26 (13:16).

Nach einem schnellen und deutlichen Rückstand zeigte die TSG Wiesloch Moral und kämpfte sich an die SG Pforzheim/Eutingen II heran. Die Drittliga-Reserve hatte einige Zeit lang mit den Weinstädtern zu kämpfen, doch in den letzten siebeneinhalb Minuten lief bei der TSG scheinbar gar nichts mehr zusammen: Nicht ein einziges Tor wurde mehr erzielt, was Pforzheim/Eutingen die Chance gab, von 22:22 auf 26:22 zu enteilen.

 

TSG Wiesloch: Ruß 8, Bederke 5/2, Dutzi 3, F. Sauter 5, van de Locht 1.

 

Badenliga Frauen

 

TSV Rot – TSV Malsch 29:27 (12:13).

Das war eine enge Kiste für den TSV Rot. Der TSV Malsch gab von Beginn an Vollgas, überrumpelte die „Red Flamingos“ so mit einem 8:2. Ein Treffer, der saß, immerhin hielt die Führung bis zur Pause stand. Auch die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, den Unterschied machte Carina Galante mit ihrer Nervenstärke von der Siebenmeter-Linie aus.

 

TSV Rot: Schober 2, K. Bergweiler 2, L. Engelmann 1, C. Hofmann 7, Knopf 4, L. Hofmann 3, Schneider 3, Galante 7/7.

TSV Malsch: Rensch 8/4, C. Ungerer 5/1, Tidl 1, Bujnoch 2, Lenhard 2, Steinhauser 5, Scherer 2, T. Ungerer 2.

 

Verbandsliga Männer

 

TSV Rot – TV Büchenau 33:23 (15:13).

Zum Jahresabschluss wurde es deutlich in Rot. Der TSV schoss den TV Büchenau standesgemäß mit 33:23 aus der Halle. Wirklich überlegen waren die Hausherren indes nur in der zweiten Hälfte. Im ersten Abschnitt hielten die Gäste gut mit, gaben sich zu keiner Zeit auf. Halbzeit zwei war dann geprägt von der immer besser werdenden Verteidigung der Roter, die auch auf einen starken Jannik Steger hinter ihr vertrauen konnte.

 

TSV Rot: Wege 1, Weis 6, Wagner 3, Ent 1, Steinhauser 6, T. Stegmüller 2, Schenk 7, Körner 4/1, Grün 2, Marterer 1/1.

 

Landesliga Männer

 

TV Bammental – TSV Malschenberg 34:30 (16:15).

Die „Crocodiles“ des TV Bammental sorgten mit einem 34:30-Erfolg gegen die „Büffl“ des TSV Malschenberg für die richtige Stimmung auf der anschließenden Weihnachtsfeier. Beide Teams überzeugten mit ansprechendem Handball. Zunächst hatte die gastierende Germania eine leichte Überlegenheit, die Daniel Schweizer nach 19 Minuten jedoch zum 10:10 ausglich. Im zweiten Abschnitt brannte der TVB dann ein wahres Feuerwerk ab und zog zu Beginn mit 22:17 vorentscheidend davon.

 

TV Bammental: Regele 4, Messerschmidt 3, Schweizer 9, Dollinger 6/2, N. Trautner 6, Huber 1, Heck 5/2.

TSV Malschenberg: Klefenz 8, Haupt 4, Müller 4, Kloé 1, Storz 3, Eberhard 1/1, Lier 1, Diebold 2, Zander 6.

 

1. Kreisliga Männer

 

SG Walldorf Astoria – SG Kirchheim 26:23 (13:12).

Nach einem 6:10-Rückstand kämpfte sich die SG Kirchheim zwar wieder an die SG Walldorf Astoria heran, doch in der Schlussphase verspielte das Team von Udo Böbel die möglichen Zähler wieder. Besonders bitter: Kirchheim ist damit nun Letzter.

 

SG Walldorf Astoria: Sand 4, Sailer 3, Herrmann 1, Kunoth 5/3, Schnurr 1, Ruck 3, Brenzinger 3, Schiller 1, Haffner 5.

SG Kirchheim: Albrecht 2, Glowczak 3, Krambs 4, Müller 2, Urban 5/3, Henseler 4, Weißhaar 3.

 

SC Sandhausen – TSV Rot II 25:27 (10:17).

Der SC Sandhausen erwischte einen rabenschwarzen Tag und ermöglichte der Verbandsliga-Reserve des TSV Rot so im ersten Spielabschnitt die Grundlage für den Sieg zu legen. Rot bestrafte die Fehler der Gastgeber knallhart und führte zwischenzeitlich mit neun Toren – in den ersten 30 Minuten. Nach dem Seitenwechsel mobilisierte Sandhausen alle Kräfte, glich nach 43. Minuten sogar aus. Doch in der Schlussphase ging dem SCS die Puste aus, was Rot zu nutzen wusste.

 

SC Sandhausen: Günes 1, Conrad 2, Hofmann 6, Reith 2, Brox 6/5, Nagel 7, Hillesheim 1.

TSV Rot II: Ganter 2, Linder 2, Dittmann 4, T. Geider 1, Thome 6/1, A. Hotz 5/2, T. Hotz 1, Encke 6.


15. Dezember 2016

Nußlochs Damen müssen Serie starten

 

(msc) SGN-Frauen sind in der Oberliga unter Druck - St. Leon zum überraschenden Verfolgerduell in Ketsch

 

Es ist in hartes Los, das auf die SG Nußloch zukommt. Um den Klassenerhalt in der Damen-Oberliga noch schaffen zu können muss die SGN langsam aber sicher eine Serie starten. Dessen sind sich auch die Verantwortlichen bewusst, entsprechend offensiv geht Geschäftsführer Manfred Gespandl mit der Zielsetzung um: „Der VfL Pfullingen ist ein direkter Nachbar, gegen den müssen wir zu Hause gewinnen.“ Gspandl hofft gerade nach der jüngsten Niederlage auf eine Art Jetzt-erst-recht-Mentalität seiner Mädels. „Sie können befreit und drucklos aufspielen“, erklärt er, denn Gspandl weiß: „Die Tabellensituation sieht düster aus.“ Ein Sieg zum Vorrunden-Abschluss käme gerade zur rechten Zeit: „So können wir mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen. Nur dann haben wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt.“

 

Auch für die HSG St. Leon/Reilingen steht die Frage, ob die Spielklasse auch weiterhin Oberliga heißt, im Raum. Allerdings wären die St. Leonerinnen nicht unglücklich, wenn sich daran etwas ändern würde – den das hieße, dass man sich in Richtung Drittklassigkeit verabschiedet. Ein wichtiges Duell steht mit dem Derby bei der TSG Ketsch II an. Die „Juniorbären“ haben wie die HSG nur fünf Minuspunkte auf, beide sind damit auf der Pole-Position für den zweiten Tabellenplatz. „Für uns kommt das eher ein bisschen überraschend“, sagt Marcus Gutsche. Der HSG-Coach hatte sich nach der zerfahrenen Vorbereitung eigentlich andere Ziele gesteckt: „Wir wollten so schnell wie möglich Punkte holen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Das hat sehr gut geklappt – den Grund dafür findet Gutsche schnell: „Was St. Leon seit Jahren auszeichnet, ist die riesige Harmonie. Wir haben viele Spiele mit Kampfgeist gewonnen.“

 

Oberliga Frauen, Samstag, 19.30 Uhr: SG Nußloch – VfL Pfullingen; Sonntag, 18 Uhr: TSG Ketsch II – HSG St. Leon/Reilingen.

 

In der Badenliga hat die TSG Wiesloch mit dem Zweiten SG Pforzheim/Eutingen II dagegen eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Immerhin: Die erste Mannschaft der SG hat zeitgleich eine wichtige Partie in der dritten Liga, Unterstützung von oben wird es für die Reserve also nicht geben.

 

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TSG Wiesloch – SG Pforzheim/Eutingen II.

 

Als klarer Favorit geht der TSV Rot ins Badenliga-Derby mit dem TSV Malsch. Während die Gastgeber im zwölften Spiel auf ein ausgeglichenes Punktekonto hinarbeiten, ist die Germania mit nur drei Zählern weiterhin Tabellenletzter.

 

Badenliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: TSV Rot – TSV Malsch.

 

Auch die Verbandsliga-Männer des TSV Rot gehen mit einer hohen Siegchance in die nächste Begegnung. Auf den TSV wartet am Samstagabend der TV Büchenau, aktuell auf Rang zehn. Rot dagegen ist noch Fünfter, rückt mit einem Sieg allerdings auf den zweiten Platz vor. Tabellenführer Neuenbürg hat ebenfalls fünf Minuspunkte, jedoch ein Spiel mehr absolviert.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 20 Uhr: TSV Rot – TV Büchenau.

 

„Jetzt gilt es, die zwei Punkte mitzunehmen um dann eine ruhige Weihnachtpause zu haben“, blickt Marc Winterhalder voraus. Der Coach des TV Bammental hat eine kuriose Runde hinter sich: Zunächst kam der Landesligist gut aus den Startlöchern, dann verließ die „Crocodiles“ das Glück aber. Nach dem Moralsieg in Viernheim geht es für den TVB nun zu Hause darum, mit einem positiven Gefühl und einer positiven Bilanz das Jahr abzuschließen. Der TSV Malschenberg hat da naturgemäß etwas dagegen. Der Gast muss im Heidelberger Duell unbedingt punkten, würde sich sonst nach Minuspunkten direkt hinter das Schlusslicht PSV Knights katapultieren.

 

Landesliga Männer, Samstag, 20 Uhr: TV Bammental – TSV Malschenberg.

Landesliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: TV Bammental – SGH Waldbrunn/Eberbach; Sonntag, 17.30 Uhr: TSV Meckesheim – HSG Mannheim II.

 

In der Heidelberger Kreisliga steht ein Kellerduell an: Die SG Walldorf Astoria empfängt die SG Kirchheim. Beide Teams stehen am Tabellenende, werden auch auf den hinteren Plätzen überwintern. Kirchheim könnte mit einem Sieg indes zumindest nach Pluspunkten mit dem TV Eppelheim II gleichziehen. Walldorf würde mit einem Heimerfolg sogar die rote Laterne abgeben – an Kirchheim. Der TSV Rot II muss dagegen zur SC Sandhausen.

 

1. Kreisliga Männer, Samstag, 17 Uhr: SG Walldorf Astoria – SG Kirchheim; Sonntag, 18 Uhr: SC Sandhausen – TSV Rot II.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 14 Uhr: TSV Rot II – TV Eppelheim; 15 Uhr: SG Nußloch II – PSV Knights; 17 Uhr: TSG Wiesloch II – TV Eschelbronn.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 16.45 Uhr: SG Nußloch III – TSG Dossenheim II; 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TV Dielheim.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 18.15 Uhr: TV Sinsheim II – TV Dielheim II; Sonntag, 16 Uhr: SC Sandhausen II – TSV Rot III; 19.30 Uhr: HSG Meckesheim/Eschelbronn – SG Kirchheim II.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 14.15 Uhr: SC Sandhausen III – TSV Malschenberg III.

Kreispokal Frauen, 2. Runde, heute, 20 Uhr: TSV Meckesheim – TV Dielheim; Sonntag, 15 Uhr: TSG Dossenheim – SG Walldorf Astoria.


12. Dezember 2016

Eppelheim plündert den Fuchsbau

 

(msc) TVE gewinnt mit 30:29 beim TSV Malsch - Dusel für Badenliga-Teams aus Wiesloch und St. Leon

 

Oberliga Frauen

 

SG Nußloch – SF Schwaikheim 25:26 (14:13).

Christian Weirich tobte vor Wut. Bereits in der Halbzeitpause hatte der Interimscoach der SG Nußloch nicht die beste Laune, obwohl seine Damen führten. Doch schon da zeigte sich, dass die Chancenverwertung nicht die beste ist, zudem war Weirich mit der Schiedsrichterleistung ganz und gar nicht zufrieden. Das änderte sich naturgemäß auch nach der Partie nicht – zumal seine SGN die Zähler doch noch liegen ließ. Besonders bitter: Nicht nur fehlen Nußloch diese beiden Punkte, sie befinden sich nun zudem auf dem Konto des direkten Konkurrenten SF Schwaikheim.

 

SG Nußloch: Schnepf 1/1, Beckenbach 8, Moll 1, Joerg 11/6, F. Arnold 2, Lemke 2.

 

HSG St. Leon/Reilingen – VfL Pfullingen 32:22 (16:10).

Über das gesamte Spiel hinweg zeigte die HSG St. Leon/Reilingen eine überzeugende Leistung. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, viel am Ende sogar zweistellig aus. Das war größtenteils der kompakten Abwehr zu verdanken, die trotz des Fehlens von Abwehrchefin Eva-Maria Zinser eine bärenstarke Leistung ablieferte. Bereits die ersten fünf Minuten machten deutlich, was die Zuschauer im Harres erwarten würde: St. Leon traf dreifach, ehe auch der VfL Pfullingen zu seinem ersten Torerfolg kam. Zunächst hielten die Gäste noch nach Kräften mit, doch damit war nach der Auftaktviertelstunde bereits Schluss. St. Leon enteilte bis zur Pause auf sechs Tore, ließ auch im zweiten Abschnitt nicht nach.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 2, Baum 3, Strifler 2, Pahl 2, Müller 4, Schulz 7, Vetter 3, Kerle 1, Wiedemann 4/2, Rimpf 4.

 

Badenliga Männer

 

TV Bretten – TSG Wiesloch 21:22 (11:9).

Mit einem Zittersieg gegen das Schlusslicht TV Bretten rehabilitiert sich die TSG Wiesloch von der herben Klatsche der vergangenen Woche. Wirklich souverän war das allerdings keineswegs: Trotz 22:19-Führung zwei Minuten vor dem Ende wurde es sogar noch einmal ganz eng.

 

TSG Wiesloch: N. Maier 2, Tichelmann 2, Dutzi 6, M. Sauter 2, Ruß 2, F. Sauter 7, van de Locht 1/1.

 

TV Friedrichsfeld – HSG St. Leon/Reilingen 20:21 (9:7).

Beide Trainer waren sich einig: „Das war ein glücklicher Sieg für die HSG St. Leon/Reilingen.“ HSG-Coach Bernd Feldmann stellte die Moral und den Kampfeswillen seiner Truppe heraus, Friedrichfelds Trainer Frank Schmiedel konzentrierte sich dagegen auf die Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung. Vorangegangen war eine unglaublich spannende Partie, in der Christian Decker mit seinem sechsten verwandelten Siebenmeter in Folge kurz vor dem Abpfiff die 20:19-Führung erzielte. Ein Konter setzte mit dem 21:19 den Deckel drauf – zur Freude St. Leons.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 1, Rausch 2, Krepper 1, Lechner 1, Eichstätter 3, Manke 3, Decker 6/6, Menger 1, Huber 1, Kikillus 1, Brenzinger 1.

 

Badenliga Frauen

 

TV Schriesheim – TSV Malsch 17:16 (5:9).

Der TV Schriesheim zeigte eine erschreckend schwache erste Hälfte, machte dem TSV Malsch so Mut im Abstiegsduell. Doch es kam alles anders: Malsch lag zwar auch nach 43 Minuten noch vorne – inzwischen sogar mit 14:7 – dann drehte der TVS indes urplötzlich auf und glich per 8:1-Lauf aus, um kurz vor Schluss den 17:16-Siegtreffer zu erzielen.

 

TSV Malsch: Rensch 2, Rothermel 1, Bujnoch 1, Lamade 5/1, Bride 2, Steinhauser 3, Scherer 2.

 

SG Heddesheim – TSG Wiesloch 34:28 (15:14).

Die Zuschauer bekamen einiges geboten: Die SG Heddesheim und die TSG Wiesloch zeigten eine ausgeglichene erste Hälfte und obendrein einige schöne Treffer. Kurz vor der Pause versuchte die SG davon zu ziehen, doch Wiesloch gelang der Anschluss. Nach dem Seitenwechsel wurde es indes schwieriger für die TSG, Schritt zu halten. Heddesheim nutzte nun jeden Fehler und jede Zeitstrafe gnadenlos aus. „Wir haben nicht genug in unsere Abwehrarbeit investiert“, ärgerte sich TSG-Trainer Frank Gerbershagen nach der Niederlage: „In der Weihnachtspause wollen wir an uns arbeiten.“

 

TSG Wiesloch: Lies 4, Marischler 4, Sauter 9/4, Ruß 2, Gefäller 4, Schmidt 1, Frick 4.

 

TV Brühl – TSV Rot 28:22 (13:8).

Der TSV Rot geht im Mittelfeldduell mit dem TV Brühl leer aus. Bereits zur Pause führen die Gastgeberinnen mit fünf Tore, am Ende waren es deren sechs.

TSV Rot: Laier 2, C. Hofmann 3/2, L. Engelmann 7, Knopf 7/2, L. Hofmann 1, Schneider 2.

 

Verbandsliga Männer

 

TSV Malsch – TV Eppelheim 29:30 (16:15).

„Eigentlich haben wir keine Chance, aber die wollen wir nutzen“, lautete Robin Erbs Motto vor dem Derby in Malsch. Der Kapitän des TV Eppelheim wusste, dass es mit der aktuellen Personalsituation eine ganz knifflige Angelegenheit werden würde: Abwehrchef Sebastian Dürr, Rückraumschütze Sebastian Scheffzek und Mittelmann Fabian Ernst – sie alle konnten nicht dabei sein. Zunächst kamen die „Füchse“ des TSV Malsch tatsächlich besser ins Spiel, doch TVE-Coach Eduard Heier stellte um, nahm Christian Breitenstein in Manndeckung. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die auf eine packende Schlussphase zusteuerte. Nach einem 24:26-Rückstand legte Eppelheim einen 5:0-Lauf hin, der letztlich die Vorentscheidung brachte. Malsch kam zwar gefährlich ran, doch die Heier-Sieben rettete sich über die Zeit: „Den Fuchsbau zu plündern ist uns seit Jahren nicht mehr gelungen“, erklärte der Trainer: „Um so größer ist der Spaß. Ich bin stolz auf meine Truppe.“

 

TSV Malsch: Schnurr 2, Hipp 6, Schay 6, Feldpausch 6, Breitenstein 7/4, Walz 2.

TV Eppelheim: P. Brendel 6, Späth 1, Stotz 4/2, Erb 4/1, Huckele 3, Hofmann 2, Föhr 7/1, Müller 3.

 

TSV Wieblingen – HSG Ettlingen/Bruchhausen 32:28 (17:12).

Nicht nur Spenden für den guten Zweck, sondern auch zwei Punkte hat der TSV Wieblingen am Sonntagabend eingetrieben. „Das war ein schwieriges Spiel, was uns auch klar war“, erklärte Trainer Christian Müller. Im ersten Abschnitt zeigte sein Team eine starke Leistung, lag zur Pause mit 17:12 in Front. „Wir waren mit unserem Konzept erfolgreich“, so Müller: „Nach der Pause haben wir es aber nicht geschafft, nach zu legen. Da hatte die HSG Ettlingen/Bruchhausen eine sehr gute Phase.“ Die Gäste kamen dran, brachten sich dann jedoch selbst um den Lohn. „Sie haben sich mit Zeitstrafen selbst dezimiert“, erklärte der TSV-Coach, der sich zudem freute, dass seine Idee mit der Spendenkasse umgesetzt wurde und gut ankam.

 

TSV Wieblingen: P. Wolf 2, Widmann 5, Adler 1, Gaa 11/4, L. Wolf 8, Ross 2, Schneider 3/1.

 

HSG Walzbachtal – TSV Rot 22:22 (11:11).

Der TSV Rot teilte sich zum dritten Mal in Folge die Punkte. In der engen Halle in Walzbachtal benötigte Rot einige Zeit, um sich zurecht zu finden, glich den 3:6-Rückstand innerhalb von vier Minuten bis zu 20. indes per 3:0-Lauf aus. Im zweiten Spielabschnitt drehte sich die Angelegenheit: Diesmal kam der TSV besser aus der Kabine, doch auch dieser Drei-Tore-Vorsprung hielt nicht lange stand. Unter dem Strich geht für beide Teams ein Punkt in Ordnung.

 

TSV Rot: Wege 3, Weis 2, Kögler 1, D. Steinhauser 1, Fankhänel 2, S. Körner 8/4, Grün 4, Marterer 1.

 

TSG Dossenheim – TV Neuthard 39:30 (24:16).

Es war der Tag der offenen Tür – oder vielmehr des offenen Tores – in Dossenheim. Sowohl die heimische TSG, als auch der TV Neuthard geizte nicht mit Geschenken für den Gegner. So entwickelte sich ein munteres Spiel mit insgesamt 69 Toren. Die taktische Variante des siebten Feldspielers verwarfen die Gäste nach zehn Minuten, da war die Germania allerdings bereits mit fünf Treffern enteilt.

 

TSG Dossenheim: Möckel 2, Jünger 4, S. Heinicke 6, Elfner 9/7, Engler 9, Arndt 1, Krause 2, Zach 1, Komarek 2, Mohr 2, Breitschwerdt 1.

 

Landesliga Männer

TSV Amicitia Viernheim II – TV Bammental 28:33 (14:10).

Was für eine verrückte Schlussphase. Nach einer zunächst schwachen Partie kämpfte sich der TV Bammental zurück und sicherte sich die beiden Zähler beim TSV Amicitia Viernheim II. „Die Verunsicherung war natürlich da, dass hat man 40 Minuten lang gesehen“, erklärte TVB-Coach Marc Winterhalder. Doch dann legte sein Team los, besann sich scheinbar auf die stärken aus den ersten Saisonspielen: „Wir hatten in der Schlussphase nur einen Fehlwurf und konnten den Gegner so in den letzten 15 Minuten regelrecht überrennen.“ Genau das tat seine Mannschaft dann auch und drehte das Spiel auf den Kopf.

 

TV Bammental: Regele 1, Balles 2, Großkopf 3, Schweizer 5, Dollinger 5/3, Zimmer 6, Trautner 3, Huber 7, Heck 1.

 

PSV Knights – TV Hemsbach 23:27 (10:11).

Einmal mehr gehen die PSV Knights leer aus. Immerhin 32 Minuten kämpften die Heidelberger gegen den TV Hemsbach aufopferungsvoll, dann ging dem PSV allerdings die Luft aus. Hemsbach konnte so davon ziehen und ließ den Knights keinerlei Comeback-Chancen.

 

PSV Knights: Dautel 7, Nitka 2, Weigel 3/2, Krambs 3, Keßler 2, Förch 4, Callies 2.

 

1. Kreisliga Männer

 

SG Kirchheim – SC Sandhausen 30:32 (14:12).

„Das war ein Spiel, dass wir gewinnen mussten“, war sich Marco Weber, Abteilungsleiter der SG Kirchheim, sicher. Doch sein Team konnte die Pausenführung nicht in Punkte ummünzen, diese gingen nach Sandhausen. „Der SC hat nicht unverdient gewonnen – aber aus unserer Sicht unnötig“, Erklärte Weber: „Wir haben uns erneut selbst aus dem Konzept gebracht.“

 

SG Kirchheim: Albrecht 1, Gorsberg 1, Glowczak 2, Henseler 7, Lienert 1, Müller 2, Urban 10/6, Kluger 1, Fischer 2, Hambrecht 1, Neugebauer 2.

SC Sandhausen: Schimek 2, Micola 7, Günes 3, Reith 3, Brox 5/4, Nagel 11, Pfeffer 1.

 

KuSG Leimen – TV Sinsheim 35:26 (17:14).

Die KuSG Leimen mausert sich zum dritten Kandidaten der Spitzengruppe. Während die spielfreie TSG Wiesloch II weiterhin einsam und alleine an der Tabellenspitze seine Kreise zieht, zog Leimen durch den 35:26-Kantersieg über den TV Sinsheim an Steinsfurt vorbei und ist nun ganz dicht an der SG Nußloch II dran.

 

KuSG Leimen: Schomaker 4/2, Hambrecht 7, Rensch 4, Reichert 5, Nitze 9, Fink 2/1, Tanriverdi 4.

TV Sinsheim: Hemberger 1, Lehn 1, Berger 1, Stier 8, Kunz 2, Al-Shakran 5, Scholl 2, Ebert 1, Kühn 5/1.

 

TSV Wieblingen II – HG Eberbach 25:23 (15:10).

Entlastung für den TSV Wieblingen II. Die Verbandsliga-Reserve holt gegen die HG Eberbach die Punkte Nummer vier und fünf und rückt so auf Rang neun vor. Eberbach muss sich dagegen mit nur einem Punkt mehr nun auch nach unten orientieren.

 

TSV Wieblingen II: Jung 1, Schmitt 2, F. Müller 4, Kaltschmitt 2/1, Bruckschlegel 1, Güllicher 4, T. Dörr 2, S. Dörr 6, Merkel 3/1.

HG Eberbach: Hildenbrand 1, Eiben 4, Fischer 3/1, Walter 2, Kessler 5/1, Weis 2, Scherzinger 3, Deuser 1, Weber 2.

 

TSV Steinsfurt – TSV Rot II 28:30 (12:13).

Der TSV Steinsfurt agierte ganz schwach und musste so vollkommen zurecht eine Niederlage gegen die Verbandsliga-Reserve des TSV Rot hinnehmen. „Zu viele einfache Fehler im Angriff und hinten zu löchrig“, führte Steinsfurt-Coach Daniel Weinheimer seine Mängelliste vor: „So kann man nicht gewinnen.“

 

TSV Steinsfurt: Neckermann 2, Hörn 2, Olbert 9, Maaß 5, Reinhardt 1, Ludwig 1, Müller 8/4.

TSV Rot II: Linder 2, Thome 9/1, Dittmann 1, T. Förster 1, T. Geider 3, T. Hotz 3, A. Hotz 8/4, Encke 3.

 

SG Nußloch II – SG Walldorf Astoria 37:29 (19:11).

„Anfangs hatten wir Probleme, in der Abwehr die richtige Einstellung zu finden“, war der Spielertrainer der SG Nußloch, Eric Erles, nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Doch sein Team zeigte Moral, wollte sich den Vorwurf der schwachen Trainingsleistung und Trainingsbeteiligung nicht gefallen lassen. „Nachdem wir uns in der Abwehr gesteigert haben, konnten wir uns absetzen und bereits zur Halbzeit einen sicheren Vorsprung herausarbeiten“, hatte Erles dann Grund zur Freude – es war der Grundstein für einen 37:29-Erfolg.

 

SG Nußloch II: Bergweiler 3, Werner 1, Sohns 5, Bickerle 2, Erles 8/6, Käseberg 2, Pat. Fehringer 5, Wulle 1, Neff 8, Haag 2.

SG Walldorf Astoria: Eustachi 1, Sand 1/1, Sailer 3, Herrmann 6, Kunoth 10/2, Ruck 1, Brenzinger 4, Schiller 3.


08. Dezember 2016

Wieblingen spielt für guten Zweck

 

(msc) Trainer Müller hatte die Idee - Verbandsligakonkurrenz im Derby

 

Christian Weirich ist zwar nur Interimstrainer bei den Oberliga-Damen der SG Nußloch, aber er ist mit dem Herzen dennoch voll dabei. Sein Ziel für die kommende Partie gegen den SF Schwaikheim: „Wir müssen die zwei Punkte mitnehmen und so ein Zeichen gegen den Abstieg setzen.“ Im vergangenen Spiel gab es zumindest einen Zähler für die SGN, über den sich Weirich folgerichtig freute: „Den haben wir uns erkämpft.“ Etwas schade fand er nur, dass sich seine Mannschaft nicht mit einem Sieg belohnte. Trotzdem hält er fest: „Wir sind vom Gefühl her auf dem Weg der Besserung.“

 

Bei der HSG St. Leon/Reilingen stehen die Zeichen dagegen genau anders herum. Tabellarisch sieht es für die HSG viel besser aus als in Nußloch, die Formkurve zeigt dagegen deutlich nach unten. Nach zuvor acht ungeschlagenen Spielen in Folge gab es zuletzt zwei Pleiten nacheinander. Am Sonntag gastiert mit dem VfL Pfullingen ein Team aus dem Tabellenkeller bei den St. Leonerinnen, da soll der Umschwung gelingen.

 

Oberliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: SG Nußloch – SF Schwaikheim; Sonntag, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – VfL Pfullingen.

 

Auch der Badenligist TSG Wiesloch hofft auf Rehabilitation. Die jüngste 16:35-Klatsche gegen den TSV Birkenau war ein harter Schlag für das Team von Trainer Patrick Körner und der negative Höhepunkt von fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen. Nun führt die Reise der TSG zum Schlusslicht, dem TV Bretten – ein guter Aufbaugegner?

 

Die HSG St. Leon/Reilingen hat eine schwerere Aufgabe vor der Brust: Es geht in die harzfreie Lilli Gräber Halle des punktgleichen TV Friedrichsfeld. „Unsere Jungs werden gut beraten sein, wenn sie wieder ihr Augenmerk auf die eigene Abwehrleistung legen und im Angriff nicht leichtfertig die Bälle hergeben“, weiß St. Leons-Abteilungsleiter Rolf Hofmann.

 

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Bretten – TSG Wiesloch; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Friedrichsfeld – HSG St. Leon/Reilingen.

Badenliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TV Schriesheim – TSV Malsch; Sonntag, 15 Uhr: SG Heddesheim – TSG Wiesloch; 16.30 Uhr: TV Brühl – TSV Rot.

 

Der TSV Wieblingen steht vor seiner letzten Verbandsligapartie des Jahres gegen die HSG Ettlingen/Bruchhausen recht gut da – doch das sportliche rückt am Sonntag in den Hintergrund. Klar, Trainer Christian Müller will sich natürlich auch die beiden Punkte sichern, doch er verfolgt noch ein anderes Ziel: Spenden für den guten Zweck zu generieren. „Ich spende seit ein paar Jahren an privat an das Kinderhospitz Heidelberg“, erzählt er: „Dieses Jahr kam mir die Idee, das Ganze etwas auszuweiten. Deshalb habe ich als Trainer bei meinem Verein angefragt, ob wir das letzte Heimspiel unter dem Motto 'Wir spielen für Kinder' stattfinden lassen kann.“ Gesagt, getan – Im Foyer wird eine Spendenkasse aufgestellt, in die jeder Zuschauer etwas hineinlegen kann.

 

Auf dem Feld geht es bei der Verbandsligakonkurrenz indes ganz und gar nicht beschaulich zu. Der TSV Malsch erwartet den TV Eppelheim zum Derby. „Ob das Spiel schön zum anschauen wird, bleibt abzuwarten“, schmunzelt Malsch-Coach Christian Koch. An Spannung war dieses Duell in der Vergangenheit zumindest kaum zu überbieten: „Eppelheim ist ein sehr starker Gegner, es war immer sehr knapp.“ Auch aktuell sind beide Teams gut aufgelegt. Der TVE überraschte mit einem Punkt gegen Neuenbürg, Malsch holte zwei Zähler in Tauberbischofsheim. „Das Spiel ist verdammt wichtig, hinten drin in der Tabelle ist alles sehr eng“, weiß Koch: „Wenn wir gewinnen, haben wir neun Punkte und den schwachen Start abgefangen.“

 

Der TSV Rot muss zum Topspiel zum Zweiten nach Walzbachtal. Mit nur vier Verlustpunkten ist der TSV die am Besten gestellte Mannschaft der Liga, einzig die beiden Partien weniger verhindern die Spitzenposition. Auch gegen die HSG Walzbachtal zählt nur ein Sieg, so dass sich an dieser Situation nichts ändert.

 

Wie Rot hat auch die TSG Dossenheim bereits 16 Zähler erkämpft, wenn auch in zwei Begegnungen mehr. Am Sonntag empfängt die Germania den TV Neuthard, der sich auf Rang sieben befindet.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.45 Uhr: TSV Malsch – TV Eppelheim; Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – HSG Ettlingen/Bruchhausen; 17.30 Uhr: HSG Walzbachtal – TSV Rot; 18 Uhr: TSG Dossenheim – TV Neuthard.

Verbandsliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: KuSG Leimen – TG Neureut II; 18 Uhr: HC Vogelstang – BSC Mückenloch; Sonntag, 15.30 Uhr: TV Dielheim – SG Kronau/Östringen.

 

Seit nunmehr sechs Partien wartet der TV Bammental auf einen Sieg in der Landesliga. Die „Crocodiles“ haben bislang vier ihrer neun Spiele unentschieden gespielt – gegen den Vorletzten TSV Amicitia Viernheim II soll nun aber endlich wieder ein Erfolg her.

 

Die PSV Knights, das einzige Team, das noch schlechter als Viernheim II dasteht, haben den TV Hemsbach zu Gast. Die rote Laterne wird der PSV in diesem Jahr nicht mehr abgeben können, doch zumindest nach Pluspunkten könnten die Heidelberger mit den Hessen gleichziehen – ein Heimsieg zum Jahresabschluss ist dann aber Pflicht.

 

Landesliga Männer, Samstag, 15 Uhr: TSV Amicitia Viernheim II – TV Bammental; Sonntag, 18 Uhr: PSV Knights – TV Hemsbach.

Landesliga Frauen, Sonntag, 16.30 Uhr: TSV Malsch II – HSG Bergstraße; 17.15 Uhr: TSV Steinsfurt – TSV Meckesheim; 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – SpVgg Ilvesheim.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 18 Uhr: SG Kirchheim – SC Sandhausen; 19.30 Uhr: KuSG Leimen – TV Sinsheim; Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen II – HG Eberbach; 19 Uhr: TSV Steinsfurt – TSV Rot II, SG Nußloch II – SG Walldorf Astoria.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 16.10 Uhr: SG Kirchheim – TV Neckargemünd; Sonntag, 16 Uhr: TSG Dossenheim – TSV Rot II; 19.40 Uhr: PSV Knights – TV Sinsheim.

2. Kreisliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch II – TSG Ziegelhausen; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Dielheim – SG Walldorf Astoria II; 18 Uhr: TV Bammental II – TV Neckargemünd; 20 Uhr: TSG Dossenheim II – TSV Malschenberg II.

2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 13.30 Uhr: TV Dielheim II – SG Walldorf Astoria II.

3. Kreisliga Männer, Samstag, 14.20 Uhr: SG Kirchheim II – SC Sandhausen II; 15.30 Uhr: KuSG Leimen II – TV Sinsheim II; 18 Uhr: TB Neckarsteinach – TSV Rot III.

4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights III – TSV Rot IV; Staffel II, Sonntag, 18.30 Uhr: TV Neckargemünd II – TSV Steinsfurt II.


06. Dezember 2016

Rot muss mit Punkt zufrieden sein

 

(msc) TSV nur 28:28 gegen Reserve der SG Leutershausen - Auch Eppelheim mit Remis beim Spitzenreiter Neuenbürg

 

Badenliga Männer

 

HSG St. Leon/Reilingen – TV Knielingen 19:18 (10:9).

Hochspannung im Harres. Christian Decker brachte die HSG St. Leon/Reilingen ganze fünf Minuten vor Schluss mit 19:18 in Führung – danach passierte nicht mehr. „Wir hätten noch was machen können“, erklärte Abteilungsleiter Rolf Hofmann aufgrund einiger Kontergelegenheiten in diesen Minuten. Doch keine davon fand den Weg ins gegenerische Tor. Der Sieg war trotz allem der HSG vergönnt, denn auch der TV Knielingen war nicht mehr erfolgreich: „Wir haben dann hinten nichts mehr zugelassen“, hatte Hofmann Grund zur Freude.

 

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 1, Rausch 3, Krepper 6, Decker 7/2, Kikillus 2.

 

TSG Wiesloch – TSV Birkenau 16:35 (8:17).

Das hat gesessen. Die TSG Wiesloch muss sich dem TSV Birkenau mehr als deutlich geschlagen geben. Während die Hessen ihre beste Saisonleistung abriefen, kam die TSG so gar nicht ins Spiel. Von Anfang an war so klar, dass Wiesloch an diesem Abend keine Punkte würde holen können. Eine Wurfquote von unter 50 Prozent tat ihr Übriges, die Abwehr musste ebenfalls 35 Gegentreffer hinnehmen.

 

TSG Wiesloch: Ruß 2, N.Maier 2/1, Tichelmann 2, Dutzi 2, M.Sauter 2, F.Sauter 1, Kapp 1, B.Maier 1, van de Locht 2, Schmidt-Eisenlohr 1.

 

Badenliga Frauen

 

HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Malsch 28:19 (12:13).

Der TSV Malsch kommt einfach nicht voran. Auch gegen die HG Königshofen/Sachsenflur müssen sich die Germanen mit einer deutlichen 19:28-Schlappe abfinden, der letzte Tabellenplatz bleibt ihnen somit erhalten.

 

TSV Malsch: Rensch 3/3, Rothermel 1, Tidl 2/2, Lenhard 2, Bride 4, Steinhauser 1, Scherer 5, Kaya 1.

 

TSG Wiesloch – TSV Birkenau II 28:31 (12:14).

Bevor die Wieslocher Männer gegen den TSV Birkenau verloren, trafen die Damen auf die Drittliga-Reserve der Odenwälder. Zwar war es in der Frauen-Badenliga wesentlich knapper als bei den Herren, doch auch da setzte sich letztlich der TSV Birkenau II durch.

 

TSG Wiesloch: Lies 2, Schupp 1, Marischler 1, Hilgenhaus 2, Sauter 10/4, Gefäller 1, Hofmann 1, Schmidt 3, Frick 5, Hofstetter 2.

 

TSV Rot – SG Pforzheim/Eutingen 26:23 (13:9).

Handball-Ästheten fanden an diesem Spiel keinen Gefallen. Der TSV Rot setzte sich in einer schwachen Partie gegen die SG Pforzheim/Eutingen durch. Letztendlich lieferte Rot die wohl schlechteste Saisonleistung ab, sicherte sich gegen die schwachen Gäste allerdings trotz allem den Sieg.

 

TSV Rot: Schober 3, Laier 6, K. Bergweiler 3, L. Engelmann 2, C. Hofmann 4, Knopf 2, T. Bergweiler 1, Galante 5/3.

 

Verbandsliga Männer

 

TV Eppelheim – HC Neuenbürg 26:26 (15:12).

Da durfte sich der TV Eppelheim bei Neuenbürgs Artur Pietrucha bedanken. Der starke Gäste-Akteur hatte zwei Sekunden vor Schluss einen völligen Blackout und ermöglichte dem TVE so einen Zähler. Bei Stand von 25:26 aus Eppelheimer Sicht versuchte sich Philipp Stotz von der Mittellinie aus an einem aussichtslosen Verzweiflungswurf. Pietrucha verhinderte diesen jedoch grob regelwidrig – Rot und Siebenmeter für den TVE waren die Folge. Robin Erb übernahm die Verantwortung und setzte den Ball in die Maschen. „Der Punkt ist hochverdient. Wenn wir unsere freien Chancen schon in der ersten Hälfte genutzt hätten, wäre auch mehr drin gewesen“, erklärte Trainer Eduard Heier: „Nach dem hektischen Ende können wir aber gut mit dem einen Punkt leben.“

 

TV Eppelheim: P. Brendel 2, Stotz 3, Erb 5/2, Hofmann 2, Scheffzek 9, Föhr 2, Stroh 1, Dürr 2.

 

TV Neuthard – TSV Wieblingen 24:33 (12:17).

Ein Blitzstart ebnete den Weg des TSV Wieblingen, um zwei Zähler aus Neuthard zu entführen: Bereits nach fünf Minuten hatte der heimische TV mit 1:5 das Nachsehen, zur Halbzeit stand es bereits 17:12 für die Heidelberger. Auch im weiteren Spielverlauf brannte bei Wieblingen nichts mehr an. Marco Widmann und Lukas Wolf trafen jeweils zweifach und erzielten zusammen nur ein Tor weniger als die gesamte Neutharder Mannschaft.

 

TSV Wieblingen: P. Wolf 3, Widmann 12, Adler 2, Gaa 2, L. Wolf 11/2, Ross 1, Dörr 2.

 

HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TSV Malsch 32:36 (16:14).

Der TSV Malsch sprang vom letzten Rang auf Platz elf. Schuld daran war ein Sieg bei der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim, die die Germanen ebenso hinter sich ließ, wie die HSG Ettlingen/Bruchhausen und das neue Schlusslicht TV Ispringen. Noch 15 Minuten vor Spielschluss lag die Germania indes mit zwei Toren zurück, ehe den Hausherren aus dem Taubertal die Luft ausging. Malsch drehte die Partie und sorgte für einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen den Abstieg.

 

TSV Malsch: Schäffner 8/2, Gimbel 2, Schnurr 2, Hipp 1, Breitenstein 8/1, Walz 5, Bambach 10/1.

 

TSV Rot – SG Leutershausen II 28:28 (15:16).

Es war eine gefühlte Niederlage für den TSV Rot. Die SG Leutershausen II präsentierte den Rotern den Sieg auf dem Silbertablett, doch der TSV nahm die zahlreichen Einladungen einfach nicht an. 24:23 stand es eine Viertelstunde vor Schluss. Statt davon zu ziehen vergab Rot zahlreiche Torchancen und ließ sogar zwei Siebenmeter ungenutzt. Leutershausen kam so wieder näher, am Ende konnten die Hausherren sogar noch froh über den Punkt sein.

 

TSV Rot: Weis 1, Kögler 1, D. Steinhauser 11/1, T. Stegmüller 4, Schenk 7, S. Steinhauser 1, Grün 3.

 

SV Langensteinbach – TSG Dossenheim 33:39 (20:21).

Mit ganzen 72 Toren wurden die Zuschauer in Langensteinbach verwöhnt. Die TSG Dossenheim hatt lange zu kämpfen, ehe ein 9:1-Lauf zwischen 47. und 58. Minute das 30:30-Unentschieden in eine klare Führung verwandelte.

 

TSG Dossenheim: Engler 2, Jünger 6, Heinicke 8, N. Elfner 11/7, Möckel 3, Krause 4, Komarek 1, Mohr 4.

 

Landesliga Männer

 

HG Königshofen/Sachsenflur – PSV Knights 35:28 (16:11).

Wenn das Schlusslicht zum Tabellenführer muss, ist die Prognose meist sehr einseitig. Bei der Begegnung der HG Königshofen/Sachsenflur und den PSV Knights war sie berechtigt. Königshofen dominierte das Spielgeschehen, die Knights erzielten zwar immerhin 28 Treffer, musste allerdings auch 35 Gegentore einstecken. Die rote Laterne bleibt den Heidelbergern somit zunächst weiter erhalten.

 

PSV Knights: Dautel 10/1, Heck 1, Nitka 5, Callies 3, Rautenberg 2, Keßler 2, Munz 5.

 

TSV Malschenberg – TV Friedrichsfeld II 30:24 (13:10).

Der TSV Malschenberg verschaffte sich dagegen etwas Luft im Abstiegskampf. Durch das 30:24 gegen die Badenliga-Reserve des TV Friedrichsfelds sind die „Büfl“ trotz des Punktabzugs wieder Achter, Schriesheim auf Rang fünf hat ebenfalls nur acht Punkte auf der Haben-Seite – aber auch drei Partien weniger auf dem Konto.

 

TSV Malschenberg: Haupt 6, Stier 2, Müller 4, Kloé 2, Storz 2, Eberhard 5/5, Lier 1, Diebold 1, Zander 5, Becker 2.

 

TV Bammental – TV Hemsbach 16:29 (8:13).

Die Verletzungsprobleme des TV Bammental waren zu groß, um gegen den TV Hemsbach bestehen zu können. „Insgesamt hat die erste Rückraumachse gefehlt“, sagte Marc Winterhalder. Der Coach ergänzte: „In der Summe hat es keiner der Ersatzleute geschafft, in die Presche zu springen. Dabei waren wir im Angriff viel zu ungefährlich, undiszipliniert und uns hat die Durchschlagskraft gefehlt.“ Immerhin mit einem war Winterhalder zufrieden: „Die Abwehrleistung war für die hohe Anzahl an technischen Fehlern in Ordnung.“ Trotz allem hab es eine krachende 16:29-Klatsche für seinen TVB.

 

TV Bammental: Regele 2, Großkopf 3, Dollinger 3/1, Huber 3/2, Heck 5.

 

1. Kreisliga Männer

 

TSV Rot II – TSV Wieblingen II 36:22 (20:12).

Nach drei Heimniederlagen in Folge schoss sich der TSV Rot II im Duell mit dem TSV Wiebingen II den Frust von der Seele. Die Begegnung der beiden Verbandsliga-Reserven verlief zunächst ausgeglichen, ehe Rot zum Spurt ansetzte und Wieblingen gerade zu davon eilte. Zahlreiche Gegenstöße überrollten die Gäste förmlich. Zwei kleinere Verschnaufspausen verhinderten einen höheren Sieg, das 36:22 war indes auch so bereits deutlich.

 

TSV Rot II: N. Geider 3, Linder 2, Körner 1, Hesse 1, Thome 6, Dittmann 3, T. Förster 1, T. Geider 7, T. Hotz 3, A. Hotz 4/1, Encke 2, K. Förster 3.

TSV Wieblingen II: Jung 1, Sommer 3, Müller 5, Kaltschmitt 4, Benz 1, Knappe 1, Dörr 2, Güllicher 2, Bruckschlegel 3.

 

TV Sinsheim – TSV Steinsfurt 28:30 (16:15).

Die letzte Viertelstunde kostete den TV Sinsheim den Sieg. Der TSV Steinsfurt startete stark, ließ die Hausherren dann ab der zehnten Minute das Zepter übernehmen. Kurz vor Schluss legte der TSV wieder eine Schippe drauf und entführte die beiden Zähler aus Sinsheim.

 

TV Sinsheim: Schramm 4/4, Lehn 3, Stier 1, Kunz 3, Al-Shakran 1, Zimmermann 6, Scholl 5, Ebert 5.

TSV Steinsfurt: Neckermann 1, Hörn 1, Olbert 3, Maaß 7, S. Ludwig 3, Reinhardt 3, T. Ludwig 1, Müller 11/8.

 

TV Eppelheim II – SG Kirchheim 32:30 (16:16).

„Schön war es nicht, aber sei's drum“, beschrieb Konstantin Urbach die Leistung seines TV Eppelheim II. Der TVE-Akteur wusste: „Heute war es einfach nur wichtig zu gewinnen.“ Sein Coach Robert Krembsler gab ihm Recht: „Ich habe gespürt, dass der absolute Siegeswille da war.“

 

TV Eppelheim II: Geier 3, Holtmann 4, Meyer 2, Weihmann 1, Gassert 1, Sauer 15/5, Aldejohann 5, Krembsler 1.

SG Kirchheim: Weber 2, Albrecht 3/3, Gorsberg 1, Henseler 14, Müller 4, Urban 2/1, Fischer 1, Hambrecht 2, Neugebauer 1.

 

SC Sandhausen – KuSG Leimen 28:30 (13:18).

Leimen drehte Mitte der ersten halbzeit auf und verwandelte ein 10:8 in ein 15:8. Es sollte die entscheidende Phase des Spiels werden, denn der SC Sandhausen war ansonsten ein ebenbürtiger Gegner, der den Rückstand aber nur noch schrumpfen, nicht aber einholen konnte. „Da haben wir erneut Punkte liegen gelassen“, haderte SC Co-Trainer Anton Hofmann: „Aber über das ganze Spiel betrachtet haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht.“

 

SC Sandhausen: Micola 5, Reutner 3, Günes 6, Reith 3, Brox 7/2, Nagel 3, Pfeffer 1.

KuSG Leimen: Stucke 3, Schomaker 6/4, Hambrecht 5, Rensch 2, Reichert 4, Arbogast 1, Nitze 8, Reeb 1.

 

TSG Wiesloch II – SG Nußloch II 32:25 (17:13).

Ein früher 4:0-Start, eine 17:13-Halbzeitführung, eine souveräne zweite Hälfte – die TSG Wiesloch II hat ihre Vormachtstellung in der Kreisliga auch im Spitzenspiel gegen die SG Nußloch II deutlich untermauert. „Die ausgeglichene Bank hat letztlich den Unterschied und die Deutlichkeit des Ergebnisses ausgemacht“, freute sich Co-Trainer Michael Peitz über den Sieg seiner Jungs.

 

TSG Wiesloch II: Müller 8, Lampert 3, Schmidt-Eisenlohr 2, M. Peitz 3, Heger 1, Bender 1, Wolfbeisz 3, Ziehensack 2, Heim 9/2.

SG Nußloch II: Pau. Fehringer 2, Sohns 1, Erles 14/5, Pat. Fehringer 1, Neff 7.